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Geiersteine – 01

Ziel unserer Wanderung waren die Geiersteine. Wer sich über den Begriff „Steine“ wundert hier die Aufklärung. Als Steine werden hier in der Pfalz auch Felsen bezeichnet. Bei den Geiersteinen handelt es sich also um Felsen.

Im Pfälzer Wald herrscht als Gestein der Bundsandstein vor. Durch Erosion und Wind und Wetter wurde der Fels abgetragen uns so entstanden viele verschiedene Felsformationen, die man im Pfälzer Wald öfters sieht.

Ausgangspunkt unserer Wanderung war Lug. Lug ist ein Dorf mit rund 600 Einwohnern im Südwesten Deutschlands, im sogenannten Wasgau, dem südlichsten Teil des Pfälzerwaldes. Zur französischen Grenze sind es gerade einmal 25 Kilometer.

Wir starteten unsere Wanderung vom Dorfplatz in Lug. Kurz darauf kamen wir in den Wald

wo es dann auf ansteigendem Weg zum Hornstein geht, einen für den Pfälzerwald typischen Felsenturm aus Buntsandstein.

Unterwegs heißt es immer auf den Weg zu achten, denn Wurzeln und Steine können einem zu Fall bringen oder man kann bei einem Fehltritt in den Abgrund stürzen.

Und da ist er, der Hornstein. Da müssen wir rauf. Keuchend und schwitzend haben wir langsam aber sicher den Aufstieg gemeistert.

Der Aufstieg hat sich gelohnt. Freundlicherweise wurde hier eine Bank aufgestellt damit Wanderer eine Verschnaufpause einlegen können um ihren Wasserhaushalt wieder auszugleichen und die Aussicht zu genießen.

Nach unserer Pause führt der Weg, jetzt ohne größere Steigungen, auf dem Grat an weiteren, interessanten Felsen vorbei.

Die Verwitterung des Sandsteins bringt skurrile Bilder zutage, wie man an den nächsten Bildern sieht.

Der Weg führt an vielen Felsen vorbei. Er verläuft im Wald.

So. Ich denke für heute ist es genug. Weiter geht’s dann im nächsten Teil.

Germersheim- 02

Festungsrundweg

Heute geht es zum nächsten Bauwerk der Festung Germersheim – dem Zeughaus.

Im historischen Zeughaus befindet sich ein in Deutschland einzigartiges Museum, das Deutsche Straßenmuseum. Darauf weisen schon die vor dem Gebäude aufgestellten Baumaschinen hin. Das Museum ist bundesweit das einzige, das auf ca. 5000 m² Ausstellungsfläche die Geschichte der Straße und des Straßenbaus anschaulich präsentiert.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass das Museum für jeden technisch interessierten sehr interessant ist.

Direkt neben dem Zeughaus steht die Carnot’sche Mauer. Sie stellt eine Verbindung zwischen dem Zeughaus und dem Proviantamt dar.

Fortsetzung folgt