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Madenburg – 03 – Schluss

Wir haben die Burg erreicht. Wie nicht anders zu erwarten war, hatten viele Leute auch die Idee die Madenburg zu besuchen.

Trotzdem haben wir einen Sitzplatz gefunden und auch bei der Essen- und Getränkeausgabe gab es keine langen Wartezeiten.

Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir schöne Bilder von der Landschaft machen.

Hier noch ein paar Bilder von der Burg.

Nachdem wir einige Zeit auf der Burg verbracht hatten, liefen wir auf dem Herweg wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Trotz der Menschenmassen die unterwegs waren, konnten wir die Wanderung genießen.

Peinlich

In der Südpfalz hatte ein PKW-Fahrer ein Problem, das durch einen Sturm verursacht war. Er benutzte eine Straße auf der nach dem Sturm mehrere umgestürzte Bäume lagen. Schlau wie der Autofahrer war, wich er von der Straße auf Forstwege in das angrenzende Waldgebiet aus. Dort verlor er bald die Orientierung. In seiner Not rief der Mann die Polizei. Mit technischer Unterstützung konnte sie den Standort des Mannes feststellen und ihn bergen.

Geiersteine – 03

Wir sind immer noch auf der Geiersteine-Tour unterwegs.

Der Wegweiser zeigt unser nächstes Ziel. Es geht zum Runden Hut. Beim Runden Hut handelt es sich um einen fotogenen Felspilz der eine wunderschöne Aussicht bietet.

Der Weg führt weiter durch den Wald an vielen Felsen vorbei wie wir es bisher schon kennen. Unterwegs haben wir auch völlig unerwartet Maiglöckchen gesehen.

Stellenweise haben die Felsen den Bäumen ihren Wuchs aufgezwungen.

Schließlich haben wir den Runden Hut erreicht. Unsere Anstrengung wurde mit einer herrlichen Aussicht belohnt.

Der Runde Hut ist der Felsen den man etwa in der Bildmitte sieht. Ganz verwegene können dort sogar herumkletten.

Aussicht vom Runden Hut. Von hier aus kann man im Hintergrund sogar die Burg Trifels sehen.

Mit dem Handy war leider nicht mehr als dieses Bild möglich. Ich denke aber, dass man schon sieht mit welcher Macht der Trifels auf dem Felsen thront.

Nach einer Paus machten wir uns dann an den Abstieg. Das Wegzeichen führte uns auf einen breiten Forstweg der uns gemächlich zurück nach Lug führte.

Geiersteine – 02

Ich hoffe der erste Teil unserer Geiersteine-Tour hat euch gefallen. Heute geht’s weiter.

Früher gab es für böse Leute den Pranger. Den gibt es auch im Pfälzerwald. Kopf durch und gut ist.

Tische gibt es auch.

… und Abgründe.

Dann waren wir da. Auf einer Felsnase konnte man die Geiersteine sehen und die schöne Aussicht genießen.

Für heute ist es genug. Das nächste Mal geht es weiter.

Geiersteine – 01

Ziel unserer Wanderung waren die Geiersteine. Wer sich über den Begriff „Steine“ wundert hier die Aufklärung. Als Steine werden hier in der Pfalz auch Felsen bezeichnet. Bei den Geiersteinen handelt es sich also um Felsen.

Im Pfälzer Wald herrscht als Gestein der Bundsandstein vor. Durch Erosion und Wind und Wetter wurde der Fels abgetragen uns so entstanden viele verschiedene Felsformationen, die man im Pfälzer Wald öfters sieht.

Ausgangspunkt unserer Wanderung war Lug. Lug ist ein Dorf mit rund 600 Einwohnern im Südwesten Deutschlands, im sogenannten Wasgau, dem südlichsten Teil des Pfälzerwaldes. Zur französischen Grenze sind es gerade einmal 25 Kilometer.

Wir starteten unsere Wanderung vom Dorfplatz in Lug. Kurz darauf kamen wir in den Wald

wo es dann auf ansteigendem Weg zum Hornstein geht, einen für den Pfälzerwald typischen Felsenturm aus Buntsandstein.

Unterwegs heißt es immer auf den Weg zu achten, denn Wurzeln und Steine können einem zu Fall bringen oder man kann bei einem Fehltritt in den Abgrund stürzen.

Und da ist er, der Hornstein. Da müssen wir rauf. Keuchend und schwitzend haben wir langsam aber sicher den Aufstieg gemeistert.

Der Aufstieg hat sich gelohnt. Freundlicherweise wurde hier eine Bank aufgestellt damit Wanderer eine Verschnaufpause einlegen können um ihren Wasserhaushalt wieder auszugleichen und die Aussicht zu genießen.

Nach unserer Pause führt der Weg, jetzt ohne größere Steigungen, auf dem Grat an weiteren, interessanten Felsen vorbei.

Die Verwitterung des Sandsteins bringt skurrile Bilder zutage, wie man an den nächsten Bildern sieht.

Der Weg führt an vielen Felsen vorbei. Er verläuft im Wald.

So. Ich denke für heute ist es genug. Weiter geht’s dann im nächsten Teil.

Germersheim – 03

Festungsrundweg

Der Punkt auf unserem Rundgang ist das Proviantamt.

Im früheren Proviantamt sind heute Büros und Praxen untergebracht.

Direkt gegenüber des Proviantamtes befindet sich das Arrestgebäude. Das Arrestgebäude wurde 1894 errichtet. In ihm saßen nicht nur Verbrecher und Fahnenflüchtige ein, sondern auch der ein oder andere brave Soldat, der womöglich einige Biere oder Weine zuviel getrunken hatte.

Fortsetzung folgt

Germersheim- 02

Festungsrundweg

Heute geht es zum nächsten Bauwerk der Festung Germersheim – dem Zeughaus.

Im historischen Zeughaus befindet sich ein in Deutschland einzigartiges Museum, das Deutsche Straßenmuseum. Darauf weisen schon die vor dem Gebäude aufgestellten Baumaschinen hin. Das Museum ist bundesweit das einzige, das auf ca. 5000 m² Ausstellungsfläche die Geschichte der Straße und des Straßenbaus anschaulich präsentiert.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass das Museum für jeden technisch interessierten sehr interessant ist.

Direkt neben dem Zeughaus steht die Carnot’sche Mauer. Sie stellt eine Verbindung zwischen dem Zeughaus und dem Proviantamt dar.

Fortsetzung folgt

Germersheim- 01

Festungsrundweg – 01

Vor kurzem war ich in Germersheim unterwegs.

Germersheim ist ein Mittelzentrum mit etwa 20.000 Einwohnern in Rheinland-Pfalz.

Die Stadt war und ist insbesondere als Militärstadt bedeutsam. Das war auch der Grund weshalb ich heute Germersheim als Ziel nahm. Hier gibt es einen Festungsrundweg, der alle wichtigen Teile der früheren Festung zeigt.

Die Festung Germersheim war eine königlich-bayerische Festung in der pfälzischen Stadt Germersheim. Sie war Teil eines Festungssystems im Westen Deutschlands zum Schutz vor befürchteten französischen Angriffen.

Infolge des Vertrages von Versailles wurde sie zwischen 1920 und 1922 zum größten Teil geschleift. Dennoch konnte ein Großteil der Anlage bis heute erhalten bleiben.
Textquelle: Auszüge Wikipedia

Ludwigstor

Zusammen mit dem Weißenburger Tor bildet das Ludwigstor die beiden Eingänge zur ehemaligen Festungsstadt. Das zweistöckige Gebäude ist 73 m lang und musste wegen seines Standortes im Bereich eines ehemaligen Morast auf einem Rost von 850 Eichenpfählen errichtet werden. Die Aussenfassade des Gebäudes zieren zwei Statuen, die zwei Krieger welche der Überlieferung nach den bayerischen König Ludwig I. (1825-1848) und den Erbauer der Festung Germersheim, Ingenieur Oberst Friedrich Ritter von Schmauß (1792-1846) darstellen.
Im Ludwigstor ist das Stadt- und Festungsmuseum der Stadt Germersheim untergebracht.

Fortsetzung folgt