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Wanderung auf dem Burgunderweg

Der Wetterbericht hat für heute sonniges Wetter vorausgesagt. Deshalb haben wir uns vorgenommen eine kleine Wanderung vorgenommen. Das Wetter war nicht so schon wie erwartet. Trotzdem machten wir uns auf den Weg.

Wir wollten heute auf dem Burgunderweg wandern. Er beginnt in Gräfenhausen, einem Ortsteil von Annweiler. In Gräfenhausen wird seit über 650 Jahren Wein angebaut. Hier wird Burgunder angebaut weshalb Gräfenhausen auch den Beinamen „Burgunderdorf“ hat.

Unser Weg beginnt am Mönchsbrunnen in der Ortsmitte.

Leider ist der Brunnen so plaziert, dass die Rohre und die Plastikwand das Bild stören.

Durch einige Gassen des Dorfes kommen wir an das westliche Ortsende. Hier treffen wir auf Wiesen die von Eseln, Ziegen und Auerochsen beweidet werden. Dadurch soll die Landschaft freigehalten und die Verbuschung der Wiesen verhindert werden.

Vom Weg haben wir schöne Ausblicke in Richtung Trifels. Hier sehen wir neben dem Trifels auch die Burgen Scharfenberg und Anebos (Münz). Leider liegen die Burgen so, dass man gegen das Licht fotografieren muss. Wir sehen als nur Schattenumrisse.

Auf dem Weg gibt es immer wieder schöne Ausblicke.

Zwischenzeitlich hat sich der blaue Himmel durchgesetzt. Jetzt sieht die Landschaft gleich viel schöner aus.

Pilze

Gestern waren war bei uns einigermaßen gutes Wetter. Das hat uns veranlasst zur Madenburg zu wandern. Vor fast genau einem Jahr waren wir zum letzten Mal dort. HIER habe ich darüber berichtet.

Der Wald war herbstlich teilweise hatten die Bäume noch Blätter und Pilze gab es ohne Ende. Eigentlich hatte ich keine Lust zum Fotografieren. Aber für diese Pilze habe ich dann doch mein Handy gezückt. Ob sie essbar sind, weiß ich nicht aber sie sehen toll aus.

Kleine Kalmit – 03

Wir hatten den leichten Anstieg geschafft und standen vor der Kapelle und mussten feststellen, dass andere Leute auch die Idee hatten die Kleine Kalmit zu besteigen. Seit des Vandalismus ist die Kapelle dauernd verschlossen.

Vom „Gipfel“ hatte man eine herrliche Aussicht über Weinberge bis zu den Pfälzer Bergen.

Soweit das Auge reicht: Weinberge. Übrigens: Der Pfälzer Wein hat seinen „schlechten Ruf“ von früher abgelegt.

In der Ferne sahen wir, dass offensichtlich das Wetter umschlug. So stiegen wir hinunter in das Dorf Ilbesheim. Ilbesheim ist ein gemütliches Weindorf mit vielen alten Häusern verwinkelt und eng.

Das nächste Mal geht’s weiter.

Kleine Kalmit – 02

Unser erstes Ziel war ein Wanderparkplatz bei Wollmesheim. Hier sahen wir, dass auch andere die Idee hatten hier zu wandern. Auf dem Parkplatz  stellten wir unser Auto ab und gingen zu Fuß durch die Weinberge in Richtung Kapelle. Die Landschaft sieht ein bisschen trostlos aus da alles abgeerntet und verblüht war.

Das stand einmal der Pfälzer Wein der jetzt irgendwo, abgefüllt in Flaschen auf seine Käufer wartet.

Im Hintergrund sieht man die Weindörfer, die man wie Perlen an einer Kette, entlang der Deutschen Weinstraße findet.

Weiter geht’s das nächste Mal.

Madenburg – 03 – Schluss

Wir haben die Burg erreicht. Wie nicht anders zu erwarten war, hatten viele Leute auch die Idee die Madenburg zu besuchen.

Trotzdem haben wir einen Sitzplatz gefunden und auch bei der Essen- und Getränkeausgabe gab es keine langen Wartezeiten.

Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir schöne Bilder von der Landschaft machen.

Hier noch ein paar Bilder von der Burg.

Nachdem wir einige Zeit auf der Burg verbracht hatten, liefen wir auf dem Herweg wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Trotz der Menschenmassen die unterwegs waren, konnten wir die Wanderung genießen.

Peinlich

In der Südpfalz hatte ein PKW-Fahrer ein Problem, das durch einen Sturm verursacht war. Er benutzte eine Straße auf der nach dem Sturm mehrere umgestürzte Bäume lagen. Schlau wie der Autofahrer war, wich er von der Straße auf Forstwege in das angrenzende Waldgebiet aus. Dort verlor er bald die Orientierung. In seiner Not rief der Mann die Polizei. Mit technischer Unterstützung konnte sie den Standort des Mannes feststellen und ihn bergen.

Geiersteine – 03

Wir sind immer noch auf der Geiersteine-Tour unterwegs.

Der Wegweiser zeigt unser nächstes Ziel. Es geht zum Runden Hut. Beim Runden Hut handelt es sich um einen fotogenen Felspilz der eine wunderschöne Aussicht bietet.

Der Weg führt weiter durch den Wald an vielen Felsen vorbei wie wir es bisher schon kennen. Unterwegs haben wir auch völlig unerwartet Maiglöckchen gesehen.

Stellenweise haben die Felsen den Bäumen ihren Wuchs aufgezwungen.

Schließlich haben wir den Runden Hut erreicht. Unsere Anstrengung wurde mit einer herrlichen Aussicht belohnt.

Der Runde Hut ist der Felsen den man etwa in der Bildmitte sieht. Ganz verwegene können dort sogar herumkletten.

Aussicht vom Runden Hut. Von hier aus kann man im Hintergrund sogar die Burg Trifels sehen.

Mit dem Handy war leider nicht mehr als dieses Bild möglich. Ich denke aber, dass man schon sieht mit welcher Macht der Trifels auf dem Felsen thront.

Nach einer Paus machten wir uns dann an den Abstieg. Das Wegzeichen führte uns auf einen breiten Forstweg der uns gemächlich zurück nach Lug führte.

Geiersteine – 02

Ich hoffe der erste Teil unserer Geiersteine-Tour hat euch gefallen. Heute geht’s weiter.

Früher gab es für böse Leute den Pranger. Den gibt es auch im Pfälzerwald. Kopf durch und gut ist.

Tische gibt es auch.

… und Abgründe.

Dann waren wir da. Auf einer Felsnase konnte man die Geiersteine sehen und die schöne Aussicht genießen.

Für heute ist es genug. Das nächste Mal geht es weiter.

Geiersteine – 01

Ziel unserer Wanderung waren die Geiersteine. Wer sich über den Begriff „Steine“ wundert hier die Aufklärung. Als Steine werden hier in der Pfalz auch Felsen bezeichnet. Bei den Geiersteinen handelt es sich also um Felsen.

Im Pfälzer Wald herrscht als Gestein der Bundsandstein vor. Durch Erosion und Wind und Wetter wurde der Fels abgetragen uns so entstanden viele verschiedene Felsformationen, die man im Pfälzer Wald öfters sieht.

Ausgangspunkt unserer Wanderung war Lug. Lug ist ein Dorf mit rund 600 Einwohnern im Südwesten Deutschlands, im sogenannten Wasgau, dem südlichsten Teil des Pfälzerwaldes. Zur französischen Grenze sind es gerade einmal 25 Kilometer.

Wir starteten unsere Wanderung vom Dorfplatz in Lug. Kurz darauf kamen wir in den Wald

wo es dann auf ansteigendem Weg zum Hornstein geht, einen für den Pfälzerwald typischen Felsenturm aus Buntsandstein.

Unterwegs heißt es immer auf den Weg zu achten, denn Wurzeln und Steine können einem zu Fall bringen oder man kann bei einem Fehltritt in den Abgrund stürzen.

Und da ist er, der Hornstein. Da müssen wir rauf. Keuchend und schwitzend haben wir langsam aber sicher den Aufstieg gemeistert.

Der Aufstieg hat sich gelohnt. Freundlicherweise wurde hier eine Bank aufgestellt damit Wanderer eine Verschnaufpause einlegen können um ihren Wasserhaushalt wieder auszugleichen und die Aussicht zu genießen.

Nach unserer Pause führt der Weg, jetzt ohne größere Steigungen, auf dem Grat an weiteren, interessanten Felsen vorbei.

Die Verwitterung des Sandsteins bringt skurrile Bilder zutage, wie man an den nächsten Bildern sieht.

Der Weg führt an vielen Felsen vorbei. Er verläuft im Wald.

So. Ich denke für heute ist es genug. Weiter geht’s dann im nächsten Teil.

Germersheim – 03

Festungsrundweg

Der Punkt auf unserem Rundgang ist das Proviantamt.

Im früheren Proviantamt sind heute Büros und Praxen untergebracht.

Direkt gegenüber des Proviantamtes befindet sich das Arrestgebäude. Das Arrestgebäude wurde 1894 errichtet. In ihm saßen nicht nur Verbrecher und Fahnenflüchtige ein, sondern auch der ein oder andere brave Soldat, der womöglich einige Biere oder Weine zuviel getrunken hatte.

Fortsetzung folgt

Germersheim – 02

Festungsrundweg

Heute geht es zum nächsten Bauwerk der Festung Germersheim – dem Zeughaus.

Im historischen Zeughaus befindet sich ein in Deutschland einzigartiges Museum, das Deutsche Straßenmuseum. Darauf weisen schon die vor dem Gebäude aufgestellten Baumaschinen hin. Das Museum ist bundesweit das einzige, das auf ca. 5000 m² Ausstellungsfläche die Geschichte der Straße und des Straßenbaus anschaulich präsentiert.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass das Museum für jeden technisch interessierten sehr interessant ist.

Direkt neben dem Zeughaus steht die Carnot’sche Mauer. Sie stellt eine Verbindung zwischen dem Zeughaus und dem Proviantamt dar.

Fortsetzung folgt