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Gasumlage

Die ganze Zeit wurde über sie berichtet. Jetzt ist sie beschlossen – die Gasumlage. Ab 01.10.2022 müssen die Verbraucher für Gas erheblich mehr bezahlen.

Die Gasumlage soll Importeure vor der Pleite bewahren. Sie müssen das Gas, das sie nicht mehr über Russland erhalten teuer auf dem Markt einkaufen. Die Gastarife sind aber mit den bei Vertragsabschluss geltenden Gaspreisen kalkuliert.

Kein Problem. Ab 01.10.2022 wird dieses Defizit durch die Gasverbraucher ausgeglichen. Dadurch werden die Gaspreise erheblich ansteigen. Man liest, dass die Preise für Gas um das drei- bis Fünffache ansteigen könnten.

Wie hoch die Umlage ausfällt, ist derzeit noch nicht bekannt. Sie wird im Moment berechnet und soll Mitte August bekanntgegeben werden. Laut Bundesregierung ist von Mehrkosten zwischen 1,5 Cent und 5 Cent je Kilowattstunde ausgegangen werden. Das hört sich nicht viel an aber zwischen beiden Beträgen liegen über 300 Prozent.

Die Umlage wird monatlich berechnet und kann alle drei Monate angepasst werden.

Offen ist, ob sich Vater Staat an den Gaspreisen beteiligen will, und zwar dieses Mal im negativen Sinne. Es ist nämlich noch nicht klar, ob auf die Gasumlage Mehrwertsteuer zu zahlen ist. Da hat auch die EU ihre Finger drin, denn laut EU-Recht kann es sein, dass die Streichung der Mehrwertsteuer unzulässig ist.

Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld??

Energiepreispauschale

Nun kommt sie also die Energiepreispauschale. Ab 01.09. soll sie ausgezahlt werden. Jeder einkommensteuerpflichtige Erwerbstätige erhält dann mit seinem Lohn einen Betrag von 300 Euro ausgezahlt.

Halt: Das ist so nicht ganz richtig. Die Energiepreispauschale gilt als Einnahme im Rahmen der sonstigen Einkünfte und ist damit voll einkommensteuerpflichtig. Da muss man hoffen, dass man mit der Energiepreispauschale nicht in eine andere Steuerstufe fällt und so eine höhere Lohn-/Einkommensteuer anfällt.

Bei der ganzen Regelung hat man die Rentner vergessen. Um dennoch in den Genuss der Pauschale zu kommen können die Rentner nach den Aussagen eine CDU-Finanzexpertin tricksen.

Der Sozialverband VdK plant eine Musterklage gegen die Ungleichbehandlung bei der Energiepreispauschale.

Quelle: Wikipedia

Teurer ab 2021

Nur noch wenige Tage dann wird das Autofahren wieder teurer. Ab Januar müssen wir höhere Spritpreise zahlen. Der Bundestag hat ein Gesetz für mehr Klimaschutz verabschiedet und damit eine Abgabe auf Benzin von zunächst ca. 7 und auf Diesel von ca. 8 Cent eingeführt. Erklärtes Ziel der Regierung ist es, fossile und damit klimaschädliche Kraftstoffe zu verteuern.

Daneben wird durch das Klimapaket auch Heizen mit Öl und Gas teurer. Dafür soll Strom billiger werden.