Erinnerungen – 03

Borghetto

In der Nähe des Parco Sigurtà Giardini liegt das Dörfchen Borghetto. Es zählt zu den schönsten Ortschaften Italiens. Das ehemalige Festungsdorf, um 1400 gegründet, liegt südlich des Gardasees am Fluss Mincio inmitten zahlreicher Wasserdurchlässe und der berühmten Brücke Ponte Visconteo.

Die Brücke „Ponte Visconteo“ ist Damm und Brücke zugleich. Sie ist ein Überbleibsel des gewaltigen Staudamms, mit dem der Visconti-Herrscher Giangaleazzo 1393 den Mincio staute. Er wollte damit den See Lago Superiore, der sich vor und um Mantua befindet, trockenlegen. Aus bis heute ungeklärten Gründen wurde das Vorhaben nicht vollendet. Dafür kam der Staudamm später zu Ehren. Er zwang die Venezianer, ihre Kriegsflotte zu Fuß über den Berg zum Gardasee zu schleppen.

Borghetto mit seinen engen Gassen erweckt noch immer den Eindruck eines unverbauten historischen Dorfes.

Im Dorf befinden sich zudem viele altertümliche Handwerksläden wie diese Seifensiederei.

Borghetto ist auch ein Mühlendorf. Früher ernährten die Wassermühlen die Einwohner der Stadt, heute sind sie Touristenattraktionen. Einige sind sogar noch im Betrieb.

Borghetto ist ein Geheimtipp für einen Gardasee. Kombiniert mit dem Parco Sigurtà Giardini ist der Tag ein besonderes Urlaubserlebnis.

Spaziergang zum Geroldsauer Wasserfall

Gestern haben wir einen kleinen Spaziergang zum Geroldsauer Wasserfall gemacht. Als Rentner hat man den Vorteil auch unter der Woche das schöne Wetter auszunutzen. Aus verschiedenen Gründen besschränkte sich unser Weg auf einen Spaziergang von 4 km.

Der Geroldsauer Wasserfall ist ein etwa sechs Meter hoher Wasserfall des Grobbachs südlich des Baden-Badener Stadtteils Geroldsau im nördlichen Schwarzwald.

Ausgangspunkt unseres Spaziergangs war der Parkplatz Malschbach an der B 500 (Schwarzwaldhochstraße). Am Parkplatz wunderten wir uns, dass an einem Werktag so viel los war.

Unser Weg führte uns an dieser kleinen Siedlung vorbei. Als Wege zum Wasserfall stehen zwei Wege zur Verfügung. Ein Weg führt teilweise über Felsen oberhalb des Baches zu unserem Zwischenziel. Der andere Weg führt auf schmalen Pfaden direkt am Fluss entlang.

Blick von oben auf den Fluss.

Hier überquerten wir den Fluss.

Jetzt waren wir ganz nah dran. Das Rauschen des Flusses bildete die Hintergrundgeräusche. Bedingt durch die Regenfälle der letzten Wochen führte der Fluss ordentlich Wasser und zog schnell dahin.

Auch hier waren die unvermeidlichen Steinmännchen anzutreffen.

Und da ist er: der Geroldsauer Wasserfall

Nach dem Wasserfall geht es noch ein paar Meter und wir kommen zum Waldgasthof Bütthof. Hier sind wir eingekehrt.

In der Umgebung des Geroldsauer Wasserfalls wachsen große Rhododendron-Büsche. Während der Rhododendronblüte ist der Geroldsauer Wasserfälle ein besonderes Ausflugsziel. Wir haben es leider noch nie geschafft den richtigen Zeitpunkt zu treffen.

Die Polizei – dein Freund und Helfer

Kommt ein Polizist, zieht seine Pistole und erschießt den Hund.

„Wie können Sie sowas tun, Sie rücksichtsloser Mensch!“, schreit die Frau.

„Der Hund hat die Räude und war deshalb eine Gefahr für die Allgemeinheit!“, sagt der Polizist.

„Woran sehen Sie das denn?“, fragt die Frau.

„Sehen Sie doch nur mal die trüben Augen, die kahlen Stellen in den Haaren und den hängenden Schwanz!“, meint der Polizist.

Da dreht sich die Frau entsetzt um zu ihrem Mann und schreit: „Mensch Ludwig! Lauf so schnell du kannst, sonst erschießt er dich auch noch!“

Fotochallenge 20 – Handarbeit

In der Fotochallenge 20 von Roland werden Bilder zum Thema „Handarbeit“ gesucht. Ich zeige hier ein Bild, das 1982 während einer Hollandreise entstanden. Wir haben die Stadt Delft besucht. Delft ist bekannt für Handbemalung Delfter Keramik.

https://royusch-unterwegs.com/2021/07/11/projekt-wochentliche-fotochallenge-20/

Ausnahmsweise gibt es von mir heute zwei Bilder damit man sehen kann was aus der Handarbeit der Töpferin durch weitere Handarbeit der Bemalung wird.

Erinnerungen – 02

Parco Giardino Sigurtà – 02

Dies ist die Fortsetzung des Beitrags vom 19.07.2021. Heute gibt es vorwiegend Blumen zu sehen.

Im Park gibt es ein Schlösschen, eine Einsiedelei, ein dem veronesischen Dichter Ippolito Pindemonte gewidmetes Wäldchen mit seiner Inschrift sowie eine Sonnenuhr. Die Anfänge des Parks gehen bis ins Jahr 1407 zurück; 1978 öffnet der Park dann erstmalige seine Tore für Besucher.