Archiv der Kategorie: wissenswert

Der Dieb

Eine sich langsam öffnende Ladentür wurde einem Ladendieb zum Verhängnis. Er hatte im Supermarkt Zigaretten an sich genommen und wollte, ohne zu zahlen fliehen. Ein Mitarbeiter bekam den Sachverhalt mit und nahm die Verfolgung auf.

Die Flucht des Diebes scheiterte, weil die automatisch öffnende Ladentür zu langsam war. Der Dieb prallte gegen die Tür und blieb am Boden liegen. Kunden hielten den Mann gemeinsam fest und übergaben ihn der Polizei

Warum muss man für etwas blechen?

Wer etwas „blecht“, der bezahlt dafür meist unfreiwillig.

Der Begriff stammt aus dem 15. Jahrhundert. Damals war „Blech“ in der Gaunersprache ein Synonym für Geld. Das hatte seinen Grund in der damaligen Beschaffenheit der Münzen, denn die bestanden nur aus dünnem Goldblech. Daraus entwickelte sich das Verb „blechen“.

In den Sechzigern

Mitte der 60er Jahre brachte die Londoner Boutiquebesitzerin Mary Quant eine neue Mode heraus. Plötzlich zeigte die Frau Knie und Oberschenkel. Das Model Twiggy war erstmals 1962 mit einem Minirock auf dem Titelblatt einer Modezeitschrift zu sehen. Kurz darauf wurde der Mini weltberühmt. Die Meinungen schwankten zwischen „Skandal“ und „Freiheit“. Der Mini wurde als Zeichen der weiblichen Emanzipation gefeiert. Zwischenzeitlich hat sich die Aufregung gelegt und der Mini ist zur salongfähig geworden. Heute gibt es andere Aufreger.

Gasumlage

Die ganze Zeit wurde über sie berichtet. Jetzt ist sie beschlossen – die Gasumlage. Ab 01.10.2022 müssen die Verbraucher für Gas erheblich mehr bezahlen.

Die Gasumlage soll Importeure vor der Pleite bewahren. Sie müssen das Gas, das sie nicht mehr über Russland erhalten teuer auf dem Markt einkaufen. Die Gastarife sind aber mit den bei Vertragsabschluss geltenden Gaspreisen kalkuliert.

Kein Problem. Ab 01.10.2022 wird dieses Defizit durch die Gasverbraucher ausgeglichen. Dadurch werden die Gaspreise erheblich ansteigen. Man liest, dass die Preise für Gas um das drei- bis Fünffache ansteigen könnten.

Wie hoch die Umlage ausfällt, ist derzeit noch nicht bekannt. Sie wird im Moment berechnet und soll Mitte August bekanntgegeben werden. Laut Bundesregierung ist von Mehrkosten zwischen 1,5 Cent und 5 Cent je Kilowattstunde ausgegangen werden. Das hört sich nicht viel an aber zwischen beiden Beträgen liegen über 300 Prozent.

Die Umlage wird monatlich berechnet und kann alle drei Monate angepasst werden.

Offen ist, ob sich Vater Staat an den Gaspreisen beteiligen will, und zwar dieses Mal im negativen Sinne. Es ist nämlich noch nicht klar, ob auf die Gasumlage Mehrwertsteuer zu zahlen ist. Da hat auch die EU ihre Finger drin, denn laut EU-Recht kann es sein, dass die Streichung der Mehrwertsteuer unzulässig ist.

Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld??

Energiepreispauschale

Nun kommt sie also die Energiepreispauschale. Ab 01.09. soll sie ausgezahlt werden. Jeder einkommensteuerpflichtige Erwerbstätige erhält dann mit seinem Lohn einen Betrag von 300 Euro ausgezahlt.

Halt: Das ist so nicht ganz richtig. Die Energiepreispauschale gilt als Einnahme im Rahmen der sonstigen Einkünfte und ist damit voll einkommensteuerpflichtig. Da muss man hoffen, dass man mit der Energiepreispauschale nicht in eine andere Steuerstufe fällt und so eine höhere Lohn-/Einkommensteuer anfällt.

Bei der ganzen Regelung hat man die Rentner vergessen. Um dennoch in den Genuss der Pauschale zu kommen können die Rentner nach den Aussagen eine CDU-Finanzexpertin tricksen.

Der Sozialverband VdK plant eine Musterklage gegen die Ungleichbehandlung bei der Energiepreispauschale.

Quelle: Wikipedia

Teurer Käse

Jeder weiß, dass Esel störrisch sind. Auch bei der Milchproduktion sind sie sehr bescheiden. Pro Tag produzieren sie nur ein Trinkglas voll. Trotzdem gibt es in Serbien Bauern, die Käse aus Eselsmilch herstellen. Hierfür sind 25 Liter Eselsmilch notwendig. Der Preis pro Kilo beträgt 1.000 Euro.

Breiteste Straße der Welt

Im Guinnessbuch der Rekorde steht die „engste Straße der Welt“. Sie befindet sich in

Tübingen. Es handelt sich um die nur 50 Meter lange Spreuerhofstraße die sich am Ende um drei aneinandergebaute Häuser schlängelt. Die Breite der „Straße“ beträgt dort durchschnittlich 40 Zentimeter, an ihrer engsten Stelle ist sie 31 Zentimeter breit.

Das Gegenstück dazu ist die breiteste Straße der Welt.

Die „Eixo Monumental“ ist die zentrale Ost-West-Achse der Hauptstadt Brasiliens, Brasília. Sie ist 8 km lang und mit maximal 250 Meter (12 Fahrbahnen) die breiteste Straße der Welt.

Bis 1960 war die 3km lange „Avenida 9 de Julio“, eine der Hauptverkehrsadern von Buenos Aires (Hauptstadt von Argentinien) mit 140 m und 16 Fahrspuren, die breiteste Straße der Welt.

Wie hoch können Berge werden?

Die absolute Obergrenze liegt bei 9.000 Metern. Höher kann ein Berg nicht sein – sonst würde sein Gewicht ihn in den heißen Erdmantel drücken und verflüssigen! Je weiter ein Berg in die Höhe wächst, umso tiefer dringt seine Basis durch die Erdkruste in Richtung Erdmantel vor. Ab einer Gebirgshöhe von 9000 Metern kann die Kruste den Bergfuß nicht mehr halten. Das hat zur Folge, dass das Massiv von unten geschmolzen und geschrumpft wird.