Archiv der Kategorie: Was es nicht alles gibt

Was es nicht alles gibt

Gegen 2 Uhr in der Nacht meldet sich ein Mann bei der Polizei, weil ein nackter Unbekannter ständig an sein Hoftor klopfen würde und mehrmals versuchte, auf sein Grundstück zu gelangen.

Bevor die Polizei das Grundstück erreichte, gab der Anrufer Entwarnung. Bei dem Fremden handelte es sich um einen Bekannten, der sich versehentlich zu Hause ausgesperrt hatte und nun Hilfe suchte.

Cabrio

Wer hätte nicht gerne ein Cabrio? Besonders an heißen Sommertagen, wie sie in den letzten Jahren immer mehr in Deutschland vorkommen, wäre mancher froh stolzer Besitzer eines Cabrios zu sein. Das meinte auch ein Franzose und rückte seinem 20 Jahre alten Vehikel mit der Säge auf den Leib und machte aus seinem Wagen ein Cabrio.

Die Polizei war mit dieser Art von Bastelei überhaupt nicht einverstanden und zog das Auto aus dem Verkehr.

Waschen ist gefährlich

            Dass Waschen gefährlich sein kann, musste ein Mann am Rheinufer erfahren. Der Mann trieb wild winkend im Rhein und wurde von einem Schiffsführer entdeckt. Die Polizei wurde verständigt. Als er sich an Land retten konnte rannte er in den angrenzenden Wald und versteckte sich dort.

Nach längerer Suche wurde der Mann dort entdeckt. Es hat sich später herausgestellt, dass der Mann polizeibekannt war, 1,14 Promille intus hatte und wegen einer zu verbüßenden Haftstrafe gesucht wurde.

Nach Angaben des Mannes hielt er sich seit mehr als einem Jahr in einem Zelt am Rhein versteckt. Morgens beim Waschen wurde er Mann von der Welle eines vorbeifahrenden Schiffes erfasst und sei in den Rhein gestürzt. Mit der Strömung sei er dann etwa 10 Kilometer mitgezogen worden, bis er völlig entkräftet an Land gespült wurde.

Jetzt braucht der Mann beim Waschen keine Angst mehr zu haben. In der Haftanstalt, in der er seine Haftstrafe verbüßen muss, besteht keine Gefahr.

Kommt Zeit, kommt Rad

Vor über zwei Jahren wurde einem Mann sein Fahrrad gestohlen. Am Donnerstagnachmittag hatte er es wieder. Durch Zufall hat er es auf der Straße wiedererkannt als ein ihm unbekannter Mann in Mannheim an ihm vorbeifuhr. Der Mann forderte den Fahrer sofort auf, stehenzubleiben, was der 26-Jährige auch tat.  Beide warteten dann zusammen auf die Polizei. Die stellte anhand der Rahmennummer fest, dass es sich bei dem hochwertigen Fahrrad tatsächlich um das Fahrrad des 42-Jährigen handelt.

Peinlich

In der Südpfalz hatte ein PKW-Fahrer ein Problem, das durch einen Sturm verursacht war. Er benutzte eine Straße auf der nach dem Sturm mehrere umgestürzte Bäume lagen. Schlau wie der Autofahrer war, wich er von der Straße auf Forstwege in das angrenzende Waldgebiet aus. Dort verlor er bald die Orientierung. In seiner Not rief der Mann die Polizei. Mit technischer Unterstützung konnte sie den Standort des Mannes feststellen und ihn bergen.

Winzer mit Pool

Ein Winzer hatte wohl nicht damit gerechnet, dass er von Weinkontrolleuren besucht und kontrolliert wird. Dabei haben die Prüfer folgendes entdeckt:

Aufgrund von Platzmangel hat der Winzer einen 10.000 Liter fassenden Pool gekauft und mit Rotwein befüllt. Trotz offener Überdachung sind während der Lagerzeit rd. 3.000 Liter verdunstet. Die restlichen 7.000 Liter hatten sich in eine braune, übelriechende Masse verwandelt, die selbst der verantwortliche Winzer nicht mehr probieren wollte.

Fauler Schwede

Ein schwedischer Beamter war offensichtlich nicht motiviert seine Arbeit zu tun. Er kam auf die Idee mit seinem Handy seine eigene Telefonnummer anzurufen, anstatt dienstliche Telefonanrufe entgegenzunehmen. Die Telefonanlage erkannte die Telefonnummer als besetzt und leitete eingehende Telefonanrufe an andere Mitarbeiter weiter.

Zwischen März und Mai hat sich der Schwede 32-mal seinen eigenen Anschluss angerufen. Dadurch habe er insgesamt 55 Arbeitsstunden totschlagen können, was sieben Arbeitstagen entspricht.

Das Fehlverhalten des Mannes fiel zunächst nicht auf, da er im Home-Office arbeitete. Erst als seinem Chef auffiel, dass er gegenüber seinen Kollegen ungewöhnliche lange Telefonate führte, kam die Sache ans Licht.

Abnehmen leicht gemacht

Neuseeländische Forscher wollen ein Mittel zum Gewichtsverlust erfunden haben. Mit Magneten im Gebiss soll eine Kiefersperre erfolgen. Wer die Kiefersperre trägt, kann nur noch flüssige Nahrung zu sich nehmen. Durch die Sperre lässt sich der Kiefer nur zwei Millimeter öffnen.

Sieben Frauen wurden zwei Wochen lang mit den Magneten ausgestattet. In dieser Zeit haben sie im Schnitt 6,36 Kilo abgenommen. Von Kritikern ist die Konstruktion mit einem „mittelalterlichen Folterapparat“ verglichen worden.

Hierzu kann ich aus eigener Erfahrung beitragen, dass der Erfolg gewiss ist. Infolge einer Kieferoperation musste ich eine Kiefersperre tragen. Die Zähne waren mit Draht verblockt. Sämtliche Nahrung musste ich mit einem dicken Strohhalm zu mir nehmen. Nahrung bedeutet in diesem Fall Suppe. Suppe zum Frühstück, Suppe zum Mittagessen und Suppe am Abend. Seit dem kann ich keine Suppe mehr sehen.

Vom Tod verfolgt

Vom Tod verfolgt

Segeln ist für viele ein schöner Freizeitsport. Eine Geschichte die ich in der Zeitung gelesen habe, zeigt, dass Segeln auch lebensgefährlich sein kann.

Orca

Der (Große) Schwertwal (Orcinus orca), auch Mörderwal, Killerwal oder Orca genannt, ist eine Art der Wale aus der Familie der Delfine (Delphinidae). Die Art ist weltweit verbreitet, bewohnt jedoch bevorzugt küstennahe Gewässer in höheren Breiten.

Schwertwale sind soziale Tiere, die eine komplexe Populationsstruktur aufweisen. Die kleinste Einheit ist die Mutterlinie, ein sehr enger Verband von mütterlicherseits verwandten Walen. Sowohl auf der Ebene der Mutterlinie als auch auf höheren Populationsebenen lässt sich eine Weitergabe von bestimmten Jagdtaktiken und Lautäußerungen an Jungtiere beobachten, was zuweilen als Kultur bewertet wird.

Was hat das Segeln mit dem Orca zu tun? In einem Zeitungsbericht habe ich den Hintergrund dazu gelesen.

In Spanien häufen sich Fälle in denen Killerwale vor der Atlantikküste Spaniens Segelboote angreifen und auch demolieren. Der Angriff erfolgt immer auf die gleiche Weise: Die Räuber nähern sich von hinten, wo unterhalb der Wasserlinie das Ruder befestigt ist. Zunächst schwimmen sie dicht heran und beobachten wie sich das Ruder bewegt. Dann rammen die tonnenschweren Wale das Steuerruder, verbeißen sich in das Ruderblatt und reißen oftmals mit ihren Zähnen Stücke heraus.

Vor etwa einem Jahr begannen die Angriffe – etwa 150 sind bisher registriert. Immer wieder muss der Seenotrettungsdienst ausrücken und demolierte Segelschiffe abschleppen.

Seit Monaten analysieren Wissenschaftler die Angriffe. Es spricht immer mehr dafür, dass die Elterntiere mit ihren Jungen die Thunfischjagd trainieren. Bei der Thunfischjagd nehmen mehrere Schwertwale die Thunfische in die Zange, während andere versuchen, das Opfer durch Rammstöße und Bisse in die Schwanzflosse zu schwächen. Es bleiben noch viele Fragen. Der Spanische Seenotrettungsdienst hat Verhaltenshinweise bei einer Begegnung mit Orcas gegeben. Aber längst nicht alle halten sich daran.

Parkplatzpreise

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Hongkong ist für seine horrenden Immobilienpreise bekannt. Nun ist ein Parkplatz, mit 12,5 Quadratmetern, als Teil eines Apartment-Komplexes, versteigert worden. Der Immobilienkomplex bietet einen spektakulären Blick auf den Viktoria-Hafen. Dementsprechend sind auch die Preise für den oben genannten Parkplatz, der für mehr als 1. Mio. Euro verkauft wurde.