Archiv der Kategorie: Was es nicht alles gibt

Wilder Entführer

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Kinder in China leben gefährlich. Zumindest auf dem Dorf. Im Internet kursiert ein Video, das zeigt, wie ein wilder Affe ein dreijähriges Mädchen angreift, um es mitzuschleifen. Von einem Dorfbewohner konnte das Kind gerettet werden. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Affe zuvor bereits mehrfach Dorfbewohner angegriffen hatte. Versuche der Polizei den Affen zu ergreifen schlugen bisher fehl.

Anhalter

Viele von uns sind in jungen Jahren aus Kostengründen per Anhalter unterwegs gewesen. Dieser Tage wurde eine Anhalterin entdeckt, die mit ihrem Koffer am Rhein stand und offensichtlich auf etwas wartete. Sie blickte immer wieder auf das Wasser. Dies fiel Passanten auf, die sich Sorgen machten und die Polizei verständigten. Während die Polizisten die Frau überprüften legte am Anleger ein Tankschiff an. Die Frau ging an Bord des Schiffes. Ein Besatzungsmitglied war Partner der Dame, die ab dem Hafen mitgenommen wurde.

Vergessen

So beginnt nicht jede Schauspielkarriere. Für eine amerikanische Schauspielerin begann die Karriere mit einem gruseligen Erlebnis. Sie bekam in einer bekannten Krimireihe eine Minirolle in deren Verlauf in einem Leichensack liegen.

Irgendwann ertönte das Kommando „Schnitt“ – und alle Mitarbeiter verließen den Drehort. An die Darstellerin im Leichensack dachte niemand. Sie hörte sich entfernende Schritte und das Schlagen von Autotüren.

Zum Glück ist ihr fehlen dann doch aufgefallen und sie wurde aus ihrem unfreiwilligen Gefängnis befreit.

Föderalismus

Das Wort Föderalismus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie Bund oder Vertrag. In einem föderalen System haben sich mehrere einzelne Gliedstaaten zu einem großen Bundesstaat zusammengeschlossen.

Mit dem Föderalismus ist es aber so eine Sache. Manche schimpfen, wenn überall etwas anderes gilt (Abitur, Corona, Feiertage), andere profitieren. Leute die in Baden-Württemberg leben aber in Bayern arbeiten haben an Maria Himmelfahrt frei.

Bei Gämsen ist das ähnlich. Im Allgäu dürfen sie im baden-württembergischen Teil gejagt werden, in Bayern aber nicht.

Supermarkt

Man muss sich schon wundern auf welche Ideen manche Leute kommen.

Die Besucher eines Supermarktes im nordrhein-westfälischen Appeldorn staunten nicht schlecht. Ihnen kam im Supermarkt ein Pferd mit einer Reiterin entgegen. Das Mädchen hat sich bei einer Angestellten erkundigt, ob es erlaubt sei Pferde mitzubringen. In diesem Moment plagten das Pony starke Schmerzen und es entlud seine „Äpfel“ mitten im Supermarkt. Dabei wurde eine Waage beschädigt.

Weinen

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Das kennt wohl jeder. Beim Zwiebel schneiden laufen einem die Tränen in die Augen, sodass man nur noch verschwommen sieht.

Damit ist es jetzt vorbei. In Amerika gibt es eine Zwiebel die nur wenige der Substanzen beinhaltet, die sonst beim Zwiebel schälen die Tränen auslösen.

Wenn man den Preis hört, können einem aber auch die Tränen kommen: Eine Zwiebel kostet umgerechnet 60 Euro-Cent. Da ist die Frage: Lieber weinen beim Zwiebel schneiden oder beim Preis.

Das Bulacher Loch

Es war einmal eine Stadt, die eine Schnellstraße plante. Hierzu war es notwendig zwischen den Stadtteilen Beiertheim und Bulach eine Unterführung zu bauen, damit der Verkehr zwischen beiden Ortsteilen weiter möglich war. Die Unterführung war nur für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen. Eine bereits bestehende Buslinie sollte anderweitig geführt werden.

Das erregte das Missfallen der Bürgervereine der beiden betroffenen Stadtteile. Sie wollten, dass der Bus weiter auf der bisherigen Strecke unterwegs war.

Es wurde umgeplant und die Fahrbahn weiter abgesenkt, um Fahrzeugen bis zu 2,60 Metern Gesamthöhe die Durchfahrt zu ermöglichen. Nicht beachtet wurde hierbei, dass die Busse der betroffenen Linie über 2,60 Meter hoch waren. Extra wurden Busse angeschafft, die kleiner und niedriger als die bisherigen waren. Trotz aller Planungen fiel der erste speziell angeschaffte Bus etwas zu hoch aus. Er konnte nur mit reduziertem Reifendruck passieren.

Des Rätsels Lösung brachte ein speziell für die Verhältnisse vor Ort entwickeltes Busmodell.

Die Welt wird immer verrückter

Meta hat in ihrem virtuellen Universum eine Mindestabstandsregel und eine entsprechende Funktion dazu eingeführt. Kunden hatten sich beschwert und eine solche Regel gefordert. Wenn diese Funktion aktiviert ist, können sich digitale Abbilder der User (Avatare) anderen Avataren nicht uneingeschränkt nähern.

Es gibt bereits eine Anti-Belästigungsfunktion, die die Hände eines Avatars verschwinden lässt, wenn der versucht eine andere virtuelle Figur unangemessen zu berühren. Dies reicht aber offenbar nicht aus.

Hühner mit Warnweste

Eine Autofahrerin traute ihren Augen nicht. Da trottete doch tatsächlich ein Huhn mit einer Warnweste vor ihrem Auto her. Die Frau schaltete die Polizei ein. Diese prüfte den Sachverhalt vor Ort und stellte folgendes fest: Ein Hahn und fünf Hühner waren auf der Straße unterwegs. Zwei der Hühner hatten eine Warnweste an. Nach Rücksprache mit der Besitzerin handelte es sich nicht um eine Warnweste wie sie im Straßenverkehr üblich ist. Vielmehr schützen sie die Hühner beim Tretakt, wenn der Hahn etwas zu forsch agiert. Als Tretakt wird bei den Vögeln die Begattung bezeichnet.

Akohol

Drogen konsumieren, wenn man einen Sattelzug lenken soll – nicht die beste Idee. Für einen Lkw-Fahrer in Rheinland-Pfalz nimmt das Ganze noch ein vergleichsweise harmloses Ende: Bevor er größeren Schaden anrichtet, geht ihm der Sprit aus. Das allerdings an einer sehr ungünstigen Stelle.

Ein Sattelzugfahrer unter Drogen hat vergessen zu tanken und so ein Verkehrschaos auf der Bundesstraße 262 in Rheinland-Pfalz in der Nähe von Koblenz ausgelöst. Der Lastwagen ohne Sprit habe „sehr ungünstig“ im Kurvenbereich der Auffahrt in Richtung Mendig/A61 gestanden, teilte die Polizei am Freitag mit.

Zu allem Überfluss hantierte der Mann noch unfachmännisch am Sicherungskasten und setzte diesen außer Gefecht. Daher musste der Sattelzug durch eine Fachfirma abgeschleppt werden, hieß es. Polizisten hätten mehrere Stunden lang den Verkehr regeln und ableiten müssen.

Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Die Heimreise nach Nordrhein-Westfalen musste er mit dem Zug antreten. Womit sich der Mann berauscht hatte, war dem Polizeibericht nicht zu entnehmen.