Archiv der Kategorie: Was es nicht alles gibt

Streit um den Apfel

Der Apfel-Konzern hat mit einem Bonner Café einen Rechtsstreit angefangen. Die Anwälte des Cxxxxherstellers beanstanden, dass das Logo des Cafés dem Apfel-Logo hochgradig ähnlich sehe. Somit bestehe eine Verwechslungsgefahr.

In meinen Augen ein Unding, dass sich so ein Konzern mit so einer Lappalie abgibt und seine teuren Anwälte damit beschäftigt. Es würde wohl niemand das Logo des Cafés sehen und davon ausgehen, dass der Konzern damit zu tun habe

Gefährlicher Arbeitsplatz

Viele Unfälle passieren in der Küche.  Ein ganz besonderer Unfall passierte nun in China. Ein Koch wollte eine Suppe mit Schlangenfleisch zubereiten und das kostete ihn das Leben. Die Suppe besteht aus mehreren Arten Schlangenfleisch, Gewürzen und Knochen. Unter anderem gehört auch das Fleisch der giftigen indonesischen Speikobra dazu. Um sie zuzubereiten schnitt der Koch der Kobra den Kopf ab. Mehr als 20 Minuten später biss dieser dann noch einmal zu und verletzte den Mann dabei tödlich.

Alter schützt vor Torheit nicht

Ein 83-jähriger Mann stellte der Polizei seine eigenen Vorstellungen von „Parken“ vor. „Ich fahre auf Gehör, ich fahre langsam gegen ein Fahrzeug, bis ich ein Geräusch höre. Da ich aber kein Geräusch gehört habe, bin ich demnach auch nicht dagegen gestoßen und habe somit auch keinen Schaden verursacht.“ Laut Polizei war der Mann sehr uneinsichtig. Jetzt wird die Führerscheinstelle über seine Fahrtüchtigkeit entscheiden.

Der Dieb

Eine sich langsam öffnende Ladentür wurde einem Ladendieb zum Verhängnis. Er hatte im Supermarkt Zigaretten an sich genommen und wollte, ohne zu zahlen fliehen. Ein Mitarbeiter bekam den Sachverhalt mit und nahm die Verfolgung auf.

Die Flucht des Diebes scheiterte, weil die automatisch öffnende Ladentür zu langsam war. Der Dieb prallte gegen die Tür und blieb am Boden liegen. Kunden hielten den Mann gemeinsam fest und übergaben ihn der Polizei

Angeln

Bildquelle: Wikimedia

Angeln ist mitunter lebensgefährlich. Im Mai sprang in einem Gewässer in Thailand ein Kletterfisch direkt in den Mund des Anglers. Der Mann war zum Speerfischen rausgefahren. Als er kurz auftauchte, um Luft zu holen, sprang ihm der stachelige Fisch direkt in den Rachen des Mannes Der 13 Zentimeter lange Fisch geriet dabei in die Luftröhre des Anglers. Seine Begleiter erkannten sofort den Ernst der Lage und brachten ihn in ein Krankenhaus. Mit einem Röntgenbild wurde festgestellt, dass der Fisch zwischen Hals und der Nasenhöhle feststeckte. In einer Notoperation wurde das Tier durch die Ärzte entfernt.

Autonomes Fahren

Ein Autofahrer auf einer deutschen Autobahn hat den Begriff „Autonomes Fahren“ zu wörtlich genommen. Eine Polizeistreife sah das offensichtlich führerlose Auto und versuchte mit Hupen und Warnsignalen auf sich aufmerksam zu machen. Es nützte alles nichts. Der Fahrer in seinem Tesla schlief den Schlaf der Gerechten und das bei einer Geschwindigkeit von 110 km/h. Der Mann hatte eine Sicherheitsfunktion ausgetrickst.

Als die Polizisten daraufhin neben dem Auto herfuhren, sahen sie, dass der Mann mit geschlossenen Augen hinter dem Lenkrad saß. Erst nach mehrmaligem Hupen reagierte der 45-Jährige und folgte den Anweisungen den Beamten. An der Anschlussstelle Bamberg-Hafen konnten die Polizisten den Fahrer schließlich aus dem Verkehr ziehen. Sie stellten fest, dass der Autofahrer im aktivierten Autopilotmodus gefahren ist. Durch ein Gewicht trickste er die Technik aus und suggerierte, dass er die Hände am Lenkrad habe.

Die Staatsanwaltschaft hat Anzeige gegen den Fahrer erstattet, weil er am Steuer eingeschlafen war. Weiter wirft sie ihm eine Ordnungswidrigkeit vor, weil durch das Lenkradgewicht die Betriebserlaubnis erloschen sei.

Der Schlaf des Autofahrers und seine Trickserei haben sich für ihn gelohnt. Er kann von Glück sagen, dass nichts weiter passiert ist, denn ohne Betriebserlaubnis hätte sich die Versicherung wahrscheinlich quer gestellt.

Wenn ich das höre, wird mir ganz angst und bange, wenn ich daran denke, dass viele Autofahrer irgendwann autonom unterwegs sein werden.

Pelé

Die Fussballlegende Pelé ist tot. Er starb am 29.12. nach langer schwerer Krankheit. Aber das wisst ihr alle bestimmt aus der Presse. Zunächst gibt es zu seinen Ehren eine dreitägige Staatstrauer bevor die Beisetzung erfolgt. In einem großen Trauerzug wird der Sarg am Diensttag zu der letzten Ruhestätte überführt.

Bereits vor 19 Jahren hat der Fußballer sein Grab gekauft. Es handelt sich um eine Gruft in einem 14-stöckigen Hochhaus. Als Referenz an seinen Vater der während seiner Zeit als Fußballer die Nummer 9 trug, befindet sich die Grabstätte Pelés im neunten Stockwerk des Hochhauses. Von der Gruft hat man einen Blick auf das Estadio Urbano Caldeira, wo Pele zwischen 1956 und 1974 für den FC Santos viele seiner 1281 Tore erzielte.

Das Hochhaus trägt den Namen „Memorial Necropole Ecumenica“. Das Memorial wurde 1991errichtet und steht als höchstes Friedhofsgebäude der Welt im Guinness Buch der Rekorde. Es hat Platz für 16.000 Grabstätten und ist rund um die Uhr geöffnet.

In dem Gebäude befinden sich auch Suiten in den weit angereiste Angehörige übernachten können. Rund um die Uhr steht auch eine Krankenschwester zur Verfügung.

Braut ruft die Polizei

Andere Länder, andere Sitten. In Indien fand eine Hochzeit statt. Weil sich die Braut von ihrem Bräutigam belästigt fühlte, rief sie die Polizei und verließ ihren Mann.

Die Braut (23) sagte aus, dass sie ihr drei Jahre älterer Mann vor 300 Gästen geküsst habe, um eine Wette zu gewinnen.

Die Polizei versuchte zu vermitteln. Die Braut blieb aber bei ihrer Meinung. Nachdem alle Rituale abgeschlossen waren, ist das Paar miteinander verheiratet.

Küsse sind bei indischen Hochzeiten unüblich. Das Küssen in der Öffentlichkeit ist allgemein Tabu.

Richtiger Riecher

Den richtigen Riecher haben Polizeibeamte gehabt. Sie nahmen einen süßlichen Geruch wahr. In der Bahnhofsunterführung trafen sie auf einen jungen Mann und kontrollierten ihn. Daraufhin übergab ihnen der junge Mann einen Stoffhandschuh, den er zuvor in seiner Unterhose versteckt hatte. Der Inhalt: Marihuana verpackt in kleine Gramm-Portionen. Die Streifenbeamten gingen davon aus, dass der Stoff verkauft werden sollte, und übergaben ihn den zuständigen Beamten im Revier. Die haben ihn als alten Bekannten identifiziert. Gegen ihn liefen ohnehin schon zwei Verfahren wegen desselben Delikts.

Schalter aus

In Mannheim hat sich eine 72-Jährige im Krankenhaus in ihrer Nachtruhe gestört gefühlt.

 In ihrem Zimmer lag eine 79-Jährige Frau, die beatmet werden musste. Das Geräusch des Geräts störte die 72-Jährige. Sie stieg aus dem Bett und stellte das Gerät ab. Und das gleich mehrfach. Durch die Aufmerksamkeit des Pflegepersonals wurde dies jedes Mal festgestellt und das Gerät wieder eingeschaltet. Die Verursacherin wurde darauf aufmerksam gemacht, dass ihr Verhalten für ihre Bettnachbarin lebensgefährlich ist. Sie war aber offensichtlich unbelehrbar. Trotz des dringenden Hinweises schaltete sie das Gerät noch einmal aus. Das führte dazu, dass die Beatmungspatientin wieder belebt werden musste.

Die Unbelehrbare wird wegen versuchten Totschlages angeklagt. Der Haftrichter hat Untersuchungshaft angeordnet.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Frau entweder eine ruhige Zelle bekommt. Falls dies nicht möglich sein sollte, wäre eine Einzelzelle angesagt.