Archiv der Kategorie: Wandern,

Wanderung zum Annweiler Forsthaus

Eine Wanderung haben wir früher immer gern gemacht. Wir sind von Hofstätten zum Annweiler Forsthaus gewandert. Durch Besitzerwechsel war das Forsthaus lange geschlossen. Seit es wieder geöffnet hat, haben wir es noch nicht besucht.

Hofstätten, der Ausgangspunkt unserer Wanderung, ist ein kleines Dorf (109 Einwohne mitten im Pfälzerwald. Es ist nur über eine einzige Zufahrtsstraße, abzweigend von der B48 in Richtung Kaiserslautern,  zu erreichen.

Wir verlassen das Dorf am Ortsende um über schöne Wege in Richtung Annweiler Forsthaus zu gehen.

Wir haben das Forsthaus erreicht.

Hier sind wir eingekehrt und haben die Spezialität „Worschtgrumbiere“ gegessen. Nicht erschrecken, wenn ihr Bilder von der Spezialität seht. Es sieht nicht sehr schön aus aber es schmeckt.

Worschtgrumbiere sind Bratkartoffeln die mit Leber- und Blutwurst vermengt und in der Pfanne angebraten werden. Leider ist mir zu spät eingefallen Bilder zu machen.

So gesättigt machten wir uns auf den Rückweg nach Hofstätten.

Spaziergang zum Geroldsauer Wasserfall

Gestern haben wir einen kleinen Spaziergang zum Geroldsauer Wasserfall gemacht. Als Rentner hat man den Vorteil auch unter der Woche das schöne Wetter auszunutzen. Aus verschiedenen Gründen besschränkte sich unser Weg auf einen Spaziergang von 4 km.

Der Geroldsauer Wasserfall ist ein etwa sechs Meter hoher Wasserfall des Grobbachs südlich des Baden-Badener Stadtteils Geroldsau im nördlichen Schwarzwald.

Ausgangspunkt unseres Spaziergangs war der Parkplatz Malschbach an der B 500 (Schwarzwaldhochstraße). Am Parkplatz wunderten wir uns, dass an einem Werktag so viel los war.

Unser Weg führte uns an dieser kleinen Siedlung vorbei. Als Wege zum Wasserfall stehen zwei Wege zur Verfügung. Ein Weg führt teilweise über Felsen oberhalb des Baches zu unserem Zwischenziel. Der andere Weg führt auf schmalen Pfaden direkt am Fluss entlang.

Blick von oben auf den Fluss.

Hier überquerten wir den Fluss.

Jetzt waren wir ganz nah dran. Das Rauschen des Flusses bildete die Hintergrundgeräusche. Bedingt durch die Regenfälle der letzten Wochen führte der Fluss ordentlich Wasser und zog schnell dahin.

Auch hier waren die unvermeidlichen Steinmännchen anzutreffen.

Und da ist er: der Geroldsauer Wasserfall

Nach dem Wasserfall geht es noch ein paar Meter und wir kommen zum Waldgasthof Bütthof. Hier sind wir eingekehrt.

In der Umgebung des Geroldsauer Wasserfalls wachsen große Rhododendron-Büsche. Während der Rhododendronblüte ist der Geroldsauer Wasserfälle ein besonderes Ausflugsziel. Wir haben es leider noch nie geschafft den richtigen Zeitpunkt zu treffen.

Drachenfels

Heute berichte ich von einer Wanderung zur Burgruine Drachenfels. Hierbei handelt es sich um die Überreste einer Felsenburg im südlichen Teil des Pfälzerwaldes.

Die Burg Drachenfels steht auf einem 150 m langen Sandsteinfelsen. Der höchstgelegene Teil des Burgfelsens wurde zum Bergfried ausgebaut.

Der heutige Burgrest wird im Volksmund „Backenzahn“ genannt und macht ihn zu einer der auffälligsten Burgruine in Rheinland-Pfalz.

In der Ferne sehen wir den Drachenfels

Ausgangspunkt unserer Wanderung war die Ortschaft Busenberg an der B 427 (Dahn – Bad Bergzabern).

Es gibt viele Wege die zum Drachenfels führen. Wir nehmen heute den kürzesten. Eigentlich ist es eher ein Spaziergang.

Zunächst kommen wir zur Drachenfelshütte. Sie wird vom Pfälzerwaldverein bewirtschaftet.

Nach der Drachenfelshütte geht es steil hinauf zum Felsen auf dem der Drachenfels steht. Die Ruine ist durch Leitern und Treppen begehbar gemacht.

Nun lasse ich Bilder sprechen:

Ich hoffe, euch hat unsere kleine Wanderung gefallen.

Geiersteine – 03

Wir sind immer noch auf der Geiersteine-Tour unterwegs.

Der Wegweiser zeigt unser nächstes Ziel. Es geht zum Runden Hut. Beim Runden Hut handelt es sich um einen fotogenen Felspilz der eine wunderschöne Aussicht bietet.

Der Weg führt weiter durch den Wald an vielen Felsen vorbei wie wir es bisher schon kennen. Unterwegs haben wir auch völlig unerwartet Maiglöckchen gesehen.

Stellenweise haben die Felsen den Bäumen ihren Wuchs aufgezwungen.

Schließlich haben wir den Runden Hut erreicht. Unsere Anstrengung wurde mit einer herrlichen Aussicht belohnt.

Der Runde Hut ist der Felsen den man etwa in der Bildmitte sieht. Ganz verwegene können dort sogar herumkletten.

Aussicht vom Runden Hut. Von hier aus kann man im Hintergrund sogar die Burg Trifels sehen.

Mit dem Handy war leider nicht mehr als dieses Bild möglich. Ich denke aber, dass man schon sieht mit welcher Macht der Trifels auf dem Felsen thront.

Nach einer Paus machten wir uns dann an den Abstieg. Das Wegzeichen führte uns auf einen breiten Forstweg der uns gemächlich zurück nach Lug führte.

Geiersteine – 02

Ich hoffe der erste Teil unserer Geiersteine-Tour hat euch gefallen. Heute geht’s weiter.

Früher gab es für böse Leute den Pranger. Den gibt es auch im Pfälzerwald. Kopf durch und gut ist.

Tische gibt es auch.

… und Abgründe.

Dann waren wir da. Auf einer Felsnase konnte man die Geiersteine sehen und die schöne Aussicht genießen.

Für heute ist es genug. Das nächste Mal geht es weiter.

Geiersteine – 01

Ziel unserer Wanderung waren die Geiersteine. Wer sich über den Begriff „Steine“ wundert hier die Aufklärung. Als Steine werden hier in der Pfalz auch Felsen bezeichnet. Bei den Geiersteinen handelt es sich also um Felsen.

Im Pfälzer Wald herrscht als Gestein der Bundsandstein vor. Durch Erosion und Wind und Wetter wurde der Fels abgetragen uns so entstanden viele verschiedene Felsformationen, die man im Pfälzer Wald öfters sieht.

Ausgangspunkt unserer Wanderung war Lug. Lug ist ein Dorf mit rund 600 Einwohnern im Südwesten Deutschlands, im sogenannten Wasgau, dem südlichsten Teil des Pfälzerwaldes. Zur französischen Grenze sind es gerade einmal 25 Kilometer.

Wir starteten unsere Wanderung vom Dorfplatz in Lug. Kurz darauf kamen wir in den Wald

wo es dann auf ansteigendem Weg zum Hornstein geht, einen für den Pfälzerwald typischen Felsenturm aus Buntsandstein.

Unterwegs heißt es immer auf den Weg zu achten, denn Wurzeln und Steine können einem zu Fall bringen oder man kann bei einem Fehltritt in den Abgrund stürzen.

Und da ist er, der Hornstein. Da müssen wir rauf. Keuchend und schwitzend haben wir langsam aber sicher den Aufstieg gemeistert.

Der Aufstieg hat sich gelohnt. Freundlicherweise wurde hier eine Bank aufgestellt damit Wanderer eine Verschnaufpause einlegen können um ihren Wasserhaushalt wieder auszugleichen und die Aussicht zu genießen.

Nach unserer Pause führt der Weg, jetzt ohne größere Steigungen, auf dem Grat an weiteren, interessanten Felsen vorbei.

Die Verwitterung des Sandsteins bringt skurrile Bilder zutage, wie man an den nächsten Bildern sieht.

Der Weg führt an vielen Felsen vorbei. Er verläuft im Wald.

So. Ich denke für heute ist es genug. Weiter geht’s dann im nächsten Teil.

Pfalz am Samstag

Es folgt ein Bericht über eine Wanderung durch einen unheimlichen Wald.

Schon öfter habe ich von der Hexenklamm bei Pirmasens gehört und gelesen. Das war Anlass dafür und am Samstag (08.05.2021) auf in Richtung Pirmasens zu machen. Es war eine schöne Fahrt durch eine landschaftlich reizvolle Gegend. Unter anderem kamen wir an Annweiler oder, vielleicht bekannter, am Trifels vorbei.

Unser Auto wurden wir am Parkplatz des SV Gersbach los. Vorbei am Sportplatz machten wir uns auf den bestens ausgezeichneten Weg zur Hexenklamm.


Einige Zeit führte der Weg auf einem breiten Fahrweg  durch Wiesengelände. Irgendwann ging er dann in einen Pfad über und führte steil abwärts.

Unterwegs sahen wir, dass sich auch in der Waldeinsamkeit Leute ein Rückzugsgebiet angelegt haben.

Eine schöne Bank zeigte uns den Eingang zur Hexenklamm. Immer mehr Felsen zeigte sich und der Weg führte mitten durch.

Obwohl es zuvor ein paar Mal ordentlich geregnet hatte, war der Bach in der Schlucht nur ein Rinnsal. Ich hätte mir gewünscht, dass wir mehr vom Wasser gesehen hätten, vielleicht auch mit lautem Tosen verbundene Wasserfälle.

Roland experimentiert derzeit ja mit Wassertropfen. Ich habe versucht wenigstens in etwa die Wassertropfen festzuhalten. Mangels entsprechender Ausrüstung und Vorbereitung ging mein Versuch ins Leere. Dieser Absatz war natürlich nicht ernst gemeint.

Man sagt den Hexen ja nach, dass sie auf ihrem Besen durch die Gegend reiten. Einige von den gesehenen scheinen das Fliegen auf dem Besen nicht so gut zu beherrschen.

Wir ließen uns von den Hexen nicht schrecken und wanderten weiter durch die Klamm.

Am Ende des Weges verabschiedete uns noch eine Hexe.

Uns hat die Wanderung sehr gut gefallen. Mit 6,5 Kilometern ist sie nicht übermäßig lang. So bleibt genug Zeit zum Staunen und Fotografieren. Genug Luft und Trittsicherheit sollte man bei dieser Wanderung schon haben.

Rhododenronblüte

In der Pfalz geht langsam aber sicher die Mandelblüte zu Ende. Auch ein dankbares Motiv ist die Rhododendronblüte. Ich denke hier an eine kleine Wanderung zum Geroldsauer Wasserfall bei Baden-Baden. Hier kommen ein paar Bilder.

Ich weiß nicht wie weit die Blüte ist und ab wann sich eine kleine Wanderung zum Fotografieren lohnt. Kleine Wanderungen zum Geroldsauer Wasserfall findet man im Internet.

Wanderung durch die Wutachschlucht – 03

Der Weg zeigte sich immer in anderer Form.

Über Stock und über Stein bewegten wir uns fort. Manchmal gab es auch eine Lücke wie man auf dem rechten Bild sieht die einen mehr oder weniger großen Sprung bedeutete.

Einige Wanderer verbrachten ihre Rastzeit mit Steinmännchen bauen. Wie man sieht, stehen an diesem Platz etliche von ihnen.

Dann ging es weiter: Immer an der Wand entlang. Die Wände waren 50 bis 60 m hoch.

Der Fluss und sein Rauschen begleiteten uns den ganzen Weg.