Archiv der Kategorie: Verkehr

Elektro – Die Wunderwaffe

Ganz Deutschland soll irgendwann elektrisch unterwegs sein.  Der Umstieg auf E-Autos wird gefördert. Viele fahren schon mit dem E-Bike durch die Gegend.

Dass das Fahren mit Elektro auch gefährlich sein kann, beweist ein Artikel, den ich unlängst in der Zeitung las.

Durch die Explosion eines in der Wohnung gelagerten Akkus eines E-Rollers wurden drei Personen verletzt. Eine Person schwebt in Lebensgefahr. Durch die Wucht der Druckwelle wurden die Fenster der Wohnung herausgeschleudert.

Übrigens: Das ist kein Einzelfall.

Cabrio

Wer hätte nicht gerne ein Cabrio? Besonders an heißen Sommertagen, wie sie in den letzten Jahren immer mehr in Deutschland vorkommen, wäre mancher froh stolzer Besitzer eines Cabrios zu sein. Das meinte auch ein Franzose und rückte seinem 20 Jahre alten Vehikel mit der Säge auf den Leib und machte aus seinem Wagen ein Cabrio.

Die Polizei war mit dieser Art von Bastelei überhaupt nicht einverstanden und zog das Auto aus dem Verkehr.

Meine Meinung

Bußgeldkatalog

Nach langem hin und her hat es die Politik geschafft. Am 09.11.2021 tritt der neue Bußgeldkatalog in Kraft.

Jetzt wird es teuer bei Verkehrsverstößen. Ich hoffe, dass durch den Bußgeldkatalog, bei konsequenter Anwendung wieder Ordnung im Verkehr eintritt. Da werden die Geschwindigkeitsbegrenzungen mit Höchstwerten überschritten, da werden keine Rettungsgassen gebildet, teilweise sogar in Rettungsgassen zurückfahren, weil man schneller vorankommen muss, Behindertenparkplätze zugeparkt und, und …

Bei Verstößen in Zusammenhang mit der Rettungsgasse ist ein Bußgeld zwischen 240 und 320 Euro fällig. Ich frage mich, weshalb es eine Unterscheidung gibt. Man könnte doch generell bei einem solchen Verstoß einen festen Betrag kassieren.

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 70 km wird neben Punkten und Fahrverbot ein Bußgeld von 800 Euro fällig. Da werden wieder die kleinen Autofahrer zur Kasse gebeten. Ein Autofahrer der 3.000 € im Monat verdient zahlt genauso viel Bußgeld wie ein Autofahrer, der das Mehrfache von ihm verdient. Hier sollte nach meiner Meinung, ähnlich wie bei Gerichtsverfahren auf Tagessätze ausgewichen werden. Dadurch wäre sichergestellt, dass der Gutverdiener sein Bußgeld nicht gerade aus der Portokasse zahlen kann und prozentual den gleichen Anteil bezahlt.

Zu teuer

Das Umweltbundesamt ist der Meinung, dass der Sprit noch zu billig ist.

In den letzten Monaten sind die Preise für Benzin und Diesel explosionsartig gestiegen. Die Grünen haben schon vor Jahren einen Benzinpreis von fünf D-Mark gefordert. Jetzt sind wir bald so weit. Ich habe gestern an einer Tankstelle einen Superpreis von 1,76 Euro gesehen.

Das Umweltbundesamt fordert eine weitere Erhöhung des CO2 Preises. Dafür sollen die Verbraucher an anderer Stelle entlastet werden. Vor ein paar Tagen wurden noch von einem Ausgleich über eine höhere Pendlerpauschale gesprochen. Jetzt wird vom Umweltbundesamt deren Abschaffung gefordert. Die Erhöhung der Pendlerpauschale würde nur für eine Entlastung bei der arbeitenden Bevölkerung sorgen. Rentner wären außen vor.

Die hohen Spritpreise sollen dazu führen, dass weniger Auto gefahren und damit die Emissionen verringert werden. Dafür sollen Busse und Bahnen massiv ausgebaut werden. Immer wieder wird der Umstieg der Autofahrer auf Busse und Bahnen gefordert. Dem stehen aber Verspätungen, Zugausfälle und Strecken die nur spärlich bedient werden entgegen. Beim Betrieb von Bussen und Bahnen ist nur eines sicher: die regelmäßige Preiserhöhung.

Wenn man die Leute zum Umstieg bewegen will, muss ein leistungsfähiges Angebot geschaffen werden, damit es von den Leuten angenommen wird. Vielleicht sollten Steuern, die für Benzin erhoben werden in diesen Bereich investiert und nicht zum Stopfen von Haushaltslücken verwendet werden.

Ein großes Problem ist der enorme LKW-Verkehr, der unsere Straßen sehr belastet und kaputt macht. Hier will man zwar das Dieselprivileg aufheben aber von einem Umstieg der Transporte auf die Bahn wird nicht gesprochen. Hierzu müsste eine leistungsfähige Bahn vorhanden sein, die die Güter schnell von Ort zu Ort befördert. Im übrigen bedeutet der Wegfall des Dieselprivilegs, dass Preiserhöhungen stattfinden werden.

Durch die geplanten Maßnahmen wird es wohl dazu kommen, dass Otto-Normalverbraucher sein Auto stehen lassen muss, während Geschäftsleute und Politiker weiterhin durch die Gegend fahren.

Warten wir ab, wie es weitergeht.