Archiv der Kategorie: Urlaub

Erinnerungen – 03

Borghetto

In der Nähe des Parco Sigurtà Giardini liegt das Dörfchen Borghetto. Es zählt zu den schönsten Ortschaften Italiens. Das ehemalige Festungsdorf, um 1400 gegründet, liegt südlich des Gardasees am Fluss Mincio inmitten zahlreicher Wasserdurchlässe und der berühmten Brücke Ponte Visconteo.

Die Brücke „Ponte Visconteo“ ist Damm und Brücke zugleich. Sie ist ein Überbleibsel des gewaltigen Staudamms, mit dem der Visconti-Herrscher Giangaleazzo 1393 den Mincio staute. Er wollte damit den See Lago Superiore, der sich vor und um Mantua befindet, trockenlegen. Aus bis heute ungeklärten Gründen wurde das Vorhaben nicht vollendet. Dafür kam der Staudamm später zu Ehren. Er zwang die Venezianer, ihre Kriegsflotte zu Fuß über den Berg zum Gardasee zu schleppen.

Borghetto mit seinen engen Gassen erweckt noch immer den Eindruck eines unverbauten historischen Dorfes.

Im Dorf befinden sich zudem viele altertümliche Handwerksläden wie diese Seifensiederei.

Borghetto ist auch ein Mühlendorf. Früher ernährten die Wassermühlen die Einwohner der Stadt, heute sind sie Touristenattraktionen. Einige sind sogar noch im Betrieb.

Borghetto ist ein Geheimtipp für einen Gardasee. Kombiniert mit dem Parco Sigurtà Giardini ist der Tag ein besonderes Urlaubserlebnis.

Erinnerungen – 02

Parco Giardino Sigurtà – 02

Dies ist die Fortsetzung des Beitrags vom 19.07.2021. Heute gibt es vorwiegend Blumen zu sehen.

Im Park gibt es ein Schlösschen, eine Einsiedelei, ein dem veronesischen Dichter Ippolito Pindemonte gewidmetes Wäldchen mit seiner Inschrift sowie eine Sonnenuhr. Die Anfänge des Parks gehen bis ins Jahr 1407 zurück; 1978 öffnet der Park dann erstmalige seine Tore für Besucher.

Erinnerungen – 01

Parco Giardino Sigurtà – 01

Während eines Gardasee-Urlaubes haben wir den Parco Sigurtà besucht. Der Park ist ein 600.000 Quadratmeter großer Landschaftsgarten. Er wurde schon mehrfach prämiert. Die Parkanlage erstreckt sich entlang des Flusses Mincio nahe des romantischen Örtchens Valeggio, und damit nur wenige Kilometer südlich des Gardasees.

Im Park sieht man imposante Baumriesen wie die 400-jährige „Große Eiche“, ausgedehnte Rasenflächen, 18  Seerosen- und Karpfenteiche, ein auf 2500 m² angelegtes Labyrinth aus Eibenbäumen und ein Kinderbauernhof mit Tieren zum Anfassen sind einige der Attraktionen, die man im Park entdecken kann.

Stockholm – 14

Alles hat irgendwann ein Ende. Da macht unser Kurztrip nach Stockholm (leider) keine Ausnahme. Uns hat es sehr gut gefallen.

Nach einem ruhigen Flug sind wir sicher wieder in Frankfurt gelandet.

Das war mein Bericht über unseren Kurztrip in die schwedische Hauptstadt Stockholm. Ich hoffe es hat euch gefallen mich zu begleiten.

Stockholm – 12

Heute haben wir den Besuch des SkyView auf unseren Plan gesetzt. Was ist der SkyView? Eigentlich lautet der richtige Name Ericsson Globe und ist eines der markantesten Wahrzeichen der schwedischen Hauptstadt.

Die 1989 eingeweihte Mehrzweckarena gilt als das größte sphärische Gebäude der Welt. Die Halle kann bis zu 16.000 Zuschauer fassen.

Seit Februar 2010 lockt der Globen mit einer weiteren Attraktion, dem SkyView. Der SkyView ist eine Art gläserner Fahrstuhl. Mit ihm fährt man auf der Außenhaut des Globen bis ganz nach oben.

Und so sieht SkyView aus:

Der SkyView besteht aus zwei Glasgondeln, die jeweils Platz für 16 Personen bieten (maximale Belastung 1.200 kg). Die Gondeln fahren auf zwei Schienen, die auf der Fassade des Globen angebracht sind. Die Fahrt geht bis hinauf auf den höchsten Punkt des Globen, was einer Höhe von 130 Metern über dem Meer entspricht.

An diesen Schienen hangeln sich die Kabinen aufwärts.

Wir waren etwas zu früh dran so dass wir noch Zeit hatten uns den Globe von außen anzuschauen. Dann war es Zeit und nach einem kleinen Vortrag ging es in die Kabinen.

Auf dem höchsten Punkt unserer Reise konnte wir eine herrliche Aussicht über Stockholm genießen.

Die Fahrt dauerte insgesamt etwa 20 Minuten. Sie hat sich aber gelohnt. Auf jeden Fall sollte man die Karten vorher über das Internet buchen.

Stockholm – 11

Nach unserem Spaziergang dem Königlichen Kanal entlang stand noch das WASA-Museum auf unserem Programm. Ein paar Meter durch einen Park und schon standen wir vor dem Eingang des Museums.

Im Museum ist die WASA untergebracht. Dabei handelt es sich um eine schwedische Galeone, die zu den größten und am stärksten bewaffneten Kriegsschiffen ihrer Zeit gehörte. Sie teilte das Schicksal der Titanic und sank bereits zu Beginn ihrer Jungfernfahrt. Bei normalem Seegang konnte sie gerade mal 1.300 Meter zurücklegen bevor sie wegen Konstruktionsmängel sank.

Das Schiff wurde 1961 geborgen, stabilisiert und restauriert und in dem eigens dafür gebauten Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Ich lasse nun die Bilder sprechen.

Stockholm – 09

Königlicher Kanal

In Stockholm ist vieles königlich. So gibt es auch einen königlichen Kanal führt aus dem Schärengarten in die Innenstadt von Stockholm.

Der historische Kanal Djurgårdsbrunnskanalen ist gesäumt von üppigen Parkanlagen und bezaubernden historischen Gebäuden. Die gleichnamige Insel Djurgården ist sehr beliebt bei den Einheimischen. Die hübschen hölzernen Ferienhäuser sind im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel der Schweden.

Wir haben uns für die Kanaltour nicht in ein Boot gesetzt sondern haben ihn zu Fuß erkundet.

Vom Busbahnhof fuhren wir nach Nackastrand, einem Stadtteil von Stockholm. Von dort nahmen wir die Fähre um einen Meeresarm zwischen den Schären zu überqueren.

Leider hatten wir kein Glück, denn aus der Figur auf dem Masten fließt normalerweise ein heftiger Wasserstrahl. Auf dem rechten Bild sieht man in der Mitte unser nächstes Ziel: Eine Möglichkeit zum Einkehren.

Kurze Zeit später trafen wir auf der anderen Seite ein.

Auf dem linken Bild sieht man den Biergarten des kleinen Lokals in dem wir einkehrten. Die Person auf dem rechten Bild ist wohl von einem Kostümfest übrig geblieben. Was mir aufgefallen ist: Die Schweden zeigen Nationalstolz: Die schwedische Flagge sieht man sehr oft.

Sitzplatz mit schönem Ausblick.

Das kulinarische Angebot.

Kaum hatten wir unseren Platz verlassen, kam auch schon das Küchenpersonal zum Aufräumen.

Stockholm – 04

Wenige Minuten später erreichten wir das Schloss Drottningholm.

Schloss Drottningholm (deutsch Königininsel) war ursprünglich ein königliches Lustschloss auf der Insel Lovön. Heute ist es ein Museum und zugleich Wohnsitz der schwedischen Königsfamilie.

Schloss Drottningholm steht seit 1935 als Byggnadsminne (Baudenkmal) unter staatlichem Schutz und wurde als erstes schwedisches Kulturdenkmal in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Das Schloss sahen wir schon von weitem.

Wie ihr seht ist es wirklich ein prachtvolles Schloss. Die Besichtigung innen, ließen wir aus Zeitgründen aus.

Während unseres Aufenthaltes fand zufällig ein Wachwechsel statt.

Während unseres Aufenthaltes fand zufällig ein Wachwechsel statt. Dabei haben wir festgestellt, dass sich auch beim schwedischen Militär leitende Posten von Frau besetzt sind. Jedenfalls wurde die Wache von einer Frau befehligt.

Wachen sieht man im Schlossgarten öfters. Was uns aufgefallen ist: Alle Wege sind gerecht, so dass man gleich sehen kann, wo man gehen darf und wo nicht.

Der Schlossgarten ist sehr weitläufig und großzügig mit Brunnen, Statuen und mit einem See ausgestattet. Durch ein prunkvolles Tor betraten wir den Garten.

Cinque Terre

Heute gibt es nur einen Link. Ich hoffe er funktioniert. Vor kurzem habe ich in einem Blog einen Bericht über die Cinque Terre gelesen. Mir ist dann eingefallen, dass wir 2015 im Rahmen einer Busreise auch dort waren. Die Schönheit der Landschaft hat uns fasziniert und ich habe in mehreren Teilen davon berichtet. Damals waren noch nicht alle bei meinem Blog und ich dachte vielleicht interessiert euch diese Ecke von Italien ja. Falls ihr Lust habt, könnt ihr HIER mehr darüber erfahren.

Portofino

Porto Venere

Porto Venere