Archiv der Kategorie: Unterwegs

Kleine Kalmit – 01

Nach den Feiertagen wollten wir uns mal wieder bewegen. Obwohl bei uns nicht gerade das schönste Wetter war, machten wir uns auf den Weg, weil die Wetter-App in unserem Zielgebiet Sonne anzeigte.

Unser Zielgebiet war die Kleine Kalmit bei Ilbesheim. Bei der Kleinen Kalmit handelt es sich um ein Naturschutzgebiet das bei Ilbesheim auf einem kleinen Hügel liegt. Es liegt in der Nähe von Landau/Pfalz. Die Kleine Kalmit ist zu unterscheiden von der großen Kalmit bei Maikammer.

Auf der Kuppe der Kleinen Kalmit steht die Mater-Dolorosa-Kapelle  (Kapelle zum Troste der Armen) als weithin sichtbares Wahrzeichen.

Die Kapelle wurde 1851 auf Initiative eines Pfarrers der Gemeinde Arzheim errichtet. In der Halloween-Nacht vom 31. Oktober zum 1. November 2019 wurde die Kapelle auf der Hügelkuppe durch Vandalismus zweier Jugendlicher schwer beschädigt. Mit einem gestohlenen Radlader wurden Teile des Gebäudes zum Einsturz gebracht, ein offensichtlicher Versuch, es zur Seite zu kippen, scheiterte jedoch. In der Umgebung gab es weitere Beschädigungen: Ein Bagger wurde umgeworfen und die nach Prinz Eugen benannte Grillhütte zerstört, zudem wurden Maisfelder und Weinberge verwüstet.

Maximiliansau

Am Montag dieser Woche war bei uns schönes Wetter. Das nutzte ich aus um eine kleine Wanderung zu machen. Los gegangen bin ich in Maximiliansau.

Im Rheinhafendampfkraftwerk werden Abgase frei gelassen
Hier im Rheinvorland gibt es viele Bäume mit Misteln.

Die Misteln setzen sich in den Bäumen fest. Die Misteln gehören mit ihren Scheinbeeren zum Winterfutter von mindestens 27 heimischen Vogelarten. Den von ihnen befallenen Bäumen entziehen sie die Nährstoffe.

Blick zur Rheinbrücken

Bei den LKW’s handelt es sich um fertig produzierte LKW aus dem Mercedes-Benz-Werk in Werk. Das Mercedes-Benz-Werk Wörth ist ein Lkw-Montagewerk der Daimler Truck AG in Wörth am Rhein und gilt als das größte Lkw-Werk der Welt. Die Tagesproduktion liegt bei bis zu 470 Fahrzeugen.

Wie bei Hitchkock
Schöne Wohnlage direkt am Altrhein
Wolkenspiegelung in einer Pfütze
Am Ufer des Rheins.

Schön war’s.

Unterwegs gewesen – 03

Weiter geht es durch den herbstlichen Wald mit seinen bunten Farben.

Plötzlich glitzert es von links. Es handelt sich um den Goldgrund. Wie kam der Goldgrund zu seinem Namen? Tatsächlich wurde hier früher nach Gold gesucht allerdings nicht viel gefunden. Beim Goldgrund handelt es sich um eine Altrheinschlinge die durch die Rheinkorrektur von Tulla entstand. Heute ist der Bereich ein Naturschutzgebiet.

Hier führte der Weg in freies Gelände. Über den Hochwasserdam ging es dann zurück zum Auto.

Madenburg – 03 – Schluss

Wir haben die Burg erreicht. Wie nicht anders zu erwarten war, hatten viele Leute auch die Idee die Madenburg zu besuchen.

Trotzdem haben wir einen Sitzplatz gefunden und auch bei der Essen- und Getränkeausgabe gab es keine langen Wartezeiten.

Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir schöne Bilder von der Landschaft machen.

Hier noch ein paar Bilder von der Burg.

Nachdem wir einige Zeit auf der Burg verbracht hatten, liefen wir auf dem Herweg wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Trotz der Menschenmassen die unterwegs waren, konnten wir die Wanderung genießen.

Madenburg – 01

Am 10.10. war herrliches Wetter angesagt, das wir zum Wandern nutzten. Unser Ziel war die Madenburg. Wenn man genau hinschaut, sieht man die Silhouette der Burg. Wenn man noch genauer hinschaut sieht man auch zwei Gleitschirmflieger die von der Madenburg gestartet sind.

Die Burg wurde im frühen 13. Jahrhundert erbaut. Sie hatte ein wechselhaftes Leben bis sie schließlich im Pfälzischen Erfolgekrieg (1688-1697) von den Truppen des französischen Königs Ludwig XIV. zerstört wurde.

1800 wurde die Burg in private Hände verkauft und diente in der Folgezeit als Steinbruch. 1870 gründete sich der Mandeburgverein, der Teile des Burgbergs kaufte, um die Ruine vor der endgültigen Zerstörung zu bewahren.

Unsere Wanderung begannen wir in Leinsweiler an der Gemeindehalle. Gleich zu Beginn des Weges kommen wir am Sonnenplätzl vorbei. Das Sonnenplätzl ist ein Mehrgenerationenplatz mit Spielplatz am Ortsrand von Leinsweiler. Zum Austoben laden Schaukel, Seilbahn, Fussballplatz und Sandkasten ein. Rundum laden viele Sitzmöglichkeitenmit Blick auf die Weinberge und den Wald zum Ausruhen aus. Dem Sonnenplätzl folgen offene Kleingärten. Dort sind die Bilder dieser schönen Äpfel entstanden.

Blick auf Leinsweiler. Etwas oberhalb der Bildmitte sieht man den Slevogthof (weißes Gebäude mit Turm)

Der Slevogthof Neukastel ist ein Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert, welches aus einem ehemaligen Meierhof hervorgegangen ist, welcher einst zur Reichsburg Neukastel gehörte. Er liegt oberhalb des Dorfes Leinsweiler an der Südlichen Weinstraße am Hang eines leicht vorgezogenen Hügels des Pfälzer Waldes. Hier wohnte der Maler Max Slevogt. Er hat das Anwesen durch verschiedene Anbauten erweitert und schuf eine Bibliothek und einen Musiksaal.

Bis heute ist ein Großteil des damaligen Gebäude-Ensembles erhalten, wenn auch in Teilen erneuert. Die direkten Nachfahren Max Slevogts betrieben in den Gebäuden ein Museum und eine Gaststätte. Die früheren Wohnräume Max Slevogts (wie z. B. die Bibliothek, das Speisezimmer oder auch der Musiksaal) waren zugänglich gemacht worden. Zur Ausstattung gehören beispielsweise die einzigen bis heute erhaltenen Wandbilder des Künstlers. Seit 2011 ist der Slevogthof dauerhaft geschlossen.

– Fortsetzung folgt –

Es geht nach oben – 06

Der heutige Titel stimmt nicht, denn wir sind schon wieder unten. Damit ist der schönste Teil der Ballonfahrt schon vorbei. Es folgt aber noch ein anstrengender. Im ersten Teil habe ich darüber berichtet, wie der Ballon fahrbereit gemacht wurde. Jetzt hieß es den Ballon wieder zurückzubauen. Hierbei war die Hilfe aller notwendig.

Zunächst musste der Ballon in ein Feld gebracht werden, damit die Ballonhülle ausgelegt werden konnte.

Mit vereinten Kräften haben wir es geschafft, den Ballon auf einem frisch gepflügten Acker zu bringen. Dann galt es den Korb zu kippen, damit die Ballonhülle vom Korb getrennt werden kann. Wie man sieht, ist ein Großteil der Luft schon aus der Ballonhülle entwichen.

Danach musste die Ballonhülle zusammengelegt werden, damit sie in das Transsportbehältnis passt.

Nachdem die Hülle im Transportbehältnis und der Korb im Anhänger untergebracht war, folgte die traditionelle Ballonfahrertaufe.

So ihr Lieben. Wir sind wieder sicher auf dem Erdboden angekommen. Ich kann so eine Fahrt jedem empfehlen.

Ich habe festgestellt, dass ich den Bericht sehr ausgedehnt habe. Ich wollte mal erläutern, was in Zusammenhang mit einer Fahrt alles zu tun ist.

Ich hoffe, ich habe euch nicht gelangweilt.

Es geht nach oben – 04

Hurra, wir heben ab.

Kaum haben wir den Ballon erklommen ging es ganz sanft nach oben. Und zwar so sanft, dass manche garnicht gemerkt haben, dass wir schon nach oben schweben.

Schnell gewinnen wir an Höhe und die Dinge am Boden werden immer kleiner.

Hierzu fällt mir eine Textzeile aus dem Song „Über den Wolken“  von Reinhard Mey ein:

Wir sind zwar nicht über den Wolken aber das was unten ist erscheint plötzlich nichtig und klein.

In der nächsten Woche kommt der nächste Teil.

Projekt „Wöchentliche Fotochallenge“ #33

In dieser Woche gibt es eine Schnapszahl. Schon die 33. Woche läuft die Fotochallenge von Roland. Thema ist dieses Mal „Landschaft“.

Das passt, denn am Sonntag waren wir in unserer schönen Pfalz unterwegs. Dabei ist dieses Bild entstanden.

Wir waren unterwegs zur Madenburg.  Die Burgruine Madenburg ist eine der größten und ältesten Burganlagen der Pfalz. Über die Wanderung werde ich mit weiteren Bildern noch berichten.

Minfeld – 02

Heute geht meine kleine Wanderung durch MInfeld weiter. Als nächstes kam ich am Schoßberghof vorbei. Über diesen Hof wurde vor kurzem in der Sendung „Land und Lecker“ im SWR berichtet. Es handelt sich hierbei um einen Biohof mit Hofladen. Hier gibt es auch ein Projekt von dem ich bisher noch nie gehört habe. Das Projekt heißt „Solidarische Landwirtschaft. Hier haben sie Leute zusammengeschlossen. Die Mitglieder können sich gegen eine Gebühr eine fertig gepackte Obst- und Gemüsekiste. Wer will kann auch bei der täglichen Arbeit auf dem Hof mithelfen.

Der Chef des Hofes hat ein besonderes Hobby. Er fertigt aus Metallabfällen Figuren.

Weiter geht’s auf meinem Weg hinein in den Ort.

Das war mein Bericht über Minfeld. Es gibt bestimmt noch viele schöne Fachwerkhäuser die es sich lohnt zu fotografieren. Vielleicht das nächste Mal.

Danke, dass ihr mit mir unterwegs wart.

Minfeld

In der vorigen Woche war ich wieder unterwegs. Ich bin rund um das Dorf Minfeld gewandert. Minfeld ist eine Gemeinde in Rheinland-Pfalz mit rund 1.600 Einwohnern und liegt zwischen Karlsruhe und Landau/Pfalz.

Anscheinend wurde ich schon erwartet, denn dieser Kerl begrüßte mich.

Auf der Schattenseite sah man schon, dass Herbst ist. Alles war von reif überzogen.

Zwiebeln soweit man schauen kann.

Für die Stromerzeugung war zu wenig Wind. Die Windräder verharrten im Ruhezustand.

Nächste Woche geht es weiter

Karlsruher Grat – 06

Die Überquerung des Karlsruher Grats haben wir hinter uns, gestärkt waren wir auch und wir konnten weiter gehen. Von nun an ging’s bergab.

Mit diesem Bild endet mein Bericht über die Wanderung zum Karlsruher Grat.

Die Wanderung haben wir bereits 2011 gemacht. Ob die Beschreibung noch dem aktuellen Stand entspricht, kann ich nicht sagen.

Karlsruher Grat – 05

Nach erfolgreicher Überwindung des Karlsruher Grates machten wir uns wieder auf den Weg ins Tal. Übrigens: Wer nicht über den Grat gehen möchte, kann auch einen bequemen, unterhalb des Grates entlangführenden Weg benutzen. Das „Bergsteigerfeeling“ fehlt dann halt.

Nach solch einer Anstrengung ist natürlich Einkehr angesagt. Zur Einkehr wählten wir das Gasthaus Bosensteiner Eck.

So gestärkt strebten wir hinunter ins Tal.

Das war mal ein kleiner Vorgeschmack. Den Rest des Abstiegs seht ihr in Teil 6 dieser Serie.