Archiv der Kategorie: Unterwegs

Wanderung zum Annweiler Forsthaus

Eine Wanderung haben wir früher immer gern gemacht. Wir sind von Hofstätten zum Annweiler Forsthaus gewandert. Durch Besitzerwechsel war das Forsthaus lange geschlossen. Seit es wieder geöffnet hat, haben wir es noch nicht besucht.

Hofstätten, der Ausgangspunkt unserer Wanderung, ist ein kleines Dorf (109 Einwohne mitten im Pfälzerwald. Es ist nur über eine einzige Zufahrtsstraße, abzweigend von der B48 in Richtung Kaiserslautern,  zu erreichen.

Wir verlassen das Dorf am Ortsende um über schöne Wege in Richtung Annweiler Forsthaus zu gehen.

Wir haben das Forsthaus erreicht.

Hier sind wir eingekehrt und haben die Spezialität „Worschtgrumbiere“ gegessen. Nicht erschrecken, wenn ihr Bilder von der Spezialität seht. Es sieht nicht sehr schön aus aber es schmeckt.

Worschtgrumbiere sind Bratkartoffeln die mit Leber- und Blutwurst vermengt und in der Pfanne angebraten werden. Leider ist mir zu spät eingefallen Bilder zu machen.

So gesättigt machten wir uns auf den Rückweg nach Hofstätten.

Erinnerungen – 03

Borghetto

In der Nähe des Parco Sigurtà Giardini liegt das Dörfchen Borghetto. Es zählt zu den schönsten Ortschaften Italiens. Das ehemalige Festungsdorf, um 1400 gegründet, liegt südlich des Gardasees am Fluss Mincio inmitten zahlreicher Wasserdurchlässe und der berühmten Brücke Ponte Visconteo.

Die Brücke „Ponte Visconteo“ ist Damm und Brücke zugleich. Sie ist ein Überbleibsel des gewaltigen Staudamms, mit dem der Visconti-Herrscher Giangaleazzo 1393 den Mincio staute. Er wollte damit den See Lago Superiore, der sich vor und um Mantua befindet, trockenlegen. Aus bis heute ungeklärten Gründen wurde das Vorhaben nicht vollendet. Dafür kam der Staudamm später zu Ehren. Er zwang die Venezianer, ihre Kriegsflotte zu Fuß über den Berg zum Gardasee zu schleppen.

Borghetto mit seinen engen Gassen erweckt noch immer den Eindruck eines unverbauten historischen Dorfes.

Im Dorf befinden sich zudem viele altertümliche Handwerksläden wie diese Seifensiederei.

Borghetto ist auch ein Mühlendorf. Früher ernährten die Wassermühlen die Einwohner der Stadt, heute sind sie Touristenattraktionen. Einige sind sogar noch im Betrieb.

Borghetto ist ein Geheimtipp für einen Gardasee. Kombiniert mit dem Parco Sigurtà Giardini ist der Tag ein besonderes Urlaubserlebnis.

Spaziergang zum Geroldsauer Wasserfall

Gestern haben wir einen kleinen Spaziergang zum Geroldsauer Wasserfall gemacht. Als Rentner hat man den Vorteil auch unter der Woche das schöne Wetter auszunutzen. Aus verschiedenen Gründen besschränkte sich unser Weg auf einen Spaziergang von 4 km.

Der Geroldsauer Wasserfall ist ein etwa sechs Meter hoher Wasserfall des Grobbachs südlich des Baden-Badener Stadtteils Geroldsau im nördlichen Schwarzwald.

Ausgangspunkt unseres Spaziergangs war der Parkplatz Malschbach an der B 500 (Schwarzwaldhochstraße). Am Parkplatz wunderten wir uns, dass an einem Werktag so viel los war.

Unser Weg führte uns an dieser kleinen Siedlung vorbei. Als Wege zum Wasserfall stehen zwei Wege zur Verfügung. Ein Weg führt teilweise über Felsen oberhalb des Baches zu unserem Zwischenziel. Der andere Weg führt auf schmalen Pfaden direkt am Fluss entlang.

Blick von oben auf den Fluss.

Hier überquerten wir den Fluss.

Jetzt waren wir ganz nah dran. Das Rauschen des Flusses bildete die Hintergrundgeräusche. Bedingt durch die Regenfälle der letzten Wochen führte der Fluss ordentlich Wasser und zog schnell dahin.

Auch hier waren die unvermeidlichen Steinmännchen anzutreffen.

Und da ist er: der Geroldsauer Wasserfall

Nach dem Wasserfall geht es noch ein paar Meter und wir kommen zum Waldgasthof Bütthof. Hier sind wir eingekehrt.

In der Umgebung des Geroldsauer Wasserfalls wachsen große Rhododendron-Büsche. Während der Rhododendronblüte ist der Geroldsauer Wasserfälle ein besonderes Ausflugsziel. Wir haben es leider noch nie geschafft den richtigen Zeitpunkt zu treffen.

Erinnerungen – 02

Parco Giardino Sigurtà – 02

Dies ist die Fortsetzung des Beitrags vom 19.07.2021. Heute gibt es vorwiegend Blumen zu sehen.

Im Park gibt es ein Schlösschen, eine Einsiedelei, ein dem veronesischen Dichter Ippolito Pindemonte gewidmetes Wäldchen mit seiner Inschrift sowie eine Sonnenuhr. Die Anfänge des Parks gehen bis ins Jahr 1407 zurück; 1978 öffnet der Park dann erstmalige seine Tore für Besucher.

Geiersteine – 03

Wir sind immer noch auf der Geiersteine-Tour unterwegs.

Der Wegweiser zeigt unser nächstes Ziel. Es geht zum Runden Hut. Beim Runden Hut handelt es sich um einen fotogenen Felspilz der eine wunderschöne Aussicht bietet.

Der Weg führt weiter durch den Wald an vielen Felsen vorbei wie wir es bisher schon kennen. Unterwegs haben wir auch völlig unerwartet Maiglöckchen gesehen.

Stellenweise haben die Felsen den Bäumen ihren Wuchs aufgezwungen.

Schließlich haben wir den Runden Hut erreicht. Unsere Anstrengung wurde mit einer herrlichen Aussicht belohnt.

Der Runde Hut ist der Felsen den man etwa in der Bildmitte sieht. Ganz verwegene können dort sogar herumkletten.

Aussicht vom Runden Hut. Von hier aus kann man im Hintergrund sogar die Burg Trifels sehen.

Mit dem Handy war leider nicht mehr als dieses Bild möglich. Ich denke aber, dass man schon sieht mit welcher Macht der Trifels auf dem Felsen thront.

Nach einer Paus machten wir uns dann an den Abstieg. Das Wegzeichen führte uns auf einen breiten Forstweg der uns gemächlich zurück nach Lug führte.

Geiersteine – 02

Ich hoffe der erste Teil unserer Geiersteine-Tour hat euch gefallen. Heute geht’s weiter.

Früher gab es für böse Leute den Pranger. Den gibt es auch im Pfälzerwald. Kopf durch und gut ist.

Tische gibt es auch.

… und Abgründe.

Dann waren wir da. Auf einer Felsnase konnte man die Geiersteine sehen und die schöne Aussicht genießen.

Für heute ist es genug. Das nächste Mal geht es weiter.

Geiersteine – 01

Ziel unserer Wanderung waren die Geiersteine. Wer sich über den Begriff „Steine“ wundert hier die Aufklärung. Als Steine werden hier in der Pfalz auch Felsen bezeichnet. Bei den Geiersteinen handelt es sich also um Felsen.

Im Pfälzer Wald herrscht als Gestein der Bundsandstein vor. Durch Erosion und Wind und Wetter wurde der Fels abgetragen uns so entstanden viele verschiedene Felsformationen, die man im Pfälzer Wald öfters sieht.

Ausgangspunkt unserer Wanderung war Lug. Lug ist ein Dorf mit rund 600 Einwohnern im Südwesten Deutschlands, im sogenannten Wasgau, dem südlichsten Teil des Pfälzerwaldes. Zur französischen Grenze sind es gerade einmal 25 Kilometer.

Wir starteten unsere Wanderung vom Dorfplatz in Lug. Kurz darauf kamen wir in den Wald

wo es dann auf ansteigendem Weg zum Hornstein geht, einen für den Pfälzerwald typischen Felsenturm aus Buntsandstein.

Unterwegs heißt es immer auf den Weg zu achten, denn Wurzeln und Steine können einem zu Fall bringen oder man kann bei einem Fehltritt in den Abgrund stürzen.

Und da ist er, der Hornstein. Da müssen wir rauf. Keuchend und schwitzend haben wir langsam aber sicher den Aufstieg gemeistert.

Der Aufstieg hat sich gelohnt. Freundlicherweise wurde hier eine Bank aufgestellt damit Wanderer eine Verschnaufpause einlegen können um ihren Wasserhaushalt wieder auszugleichen und die Aussicht zu genießen.

Nach unserer Pause führt der Weg, jetzt ohne größere Steigungen, auf dem Grat an weiteren, interessanten Felsen vorbei.

Die Verwitterung des Sandsteins bringt skurrile Bilder zutage, wie man an den nächsten Bildern sieht.

Der Weg führt an vielen Felsen vorbei. Er verläuft im Wald.

So. Ich denke für heute ist es genug. Weiter geht’s dann im nächsten Teil.

Stockholm – 14

Alles hat irgendwann ein Ende. Da macht unser Kurztrip nach Stockholm (leider) keine Ausnahme. Uns hat es sehr gut gefallen.

Nach einem ruhigen Flug sind wir sicher wieder in Frankfurt gelandet.

Das war mein Bericht über unseren Kurztrip in die schwedische Hauptstadt Stockholm. Ich hoffe es hat euch gefallen mich zu begleiten.

Stockholm – 12

Heute haben wir den Besuch des SkyView auf unseren Plan gesetzt. Was ist der SkyView? Eigentlich lautet der richtige Name Ericsson Globe und ist eines der markantesten Wahrzeichen der schwedischen Hauptstadt.

Die 1989 eingeweihte Mehrzweckarena gilt als das größte sphärische Gebäude der Welt. Die Halle kann bis zu 16.000 Zuschauer fassen.

Seit Februar 2010 lockt der Globen mit einer weiteren Attraktion, dem SkyView. Der SkyView ist eine Art gläserner Fahrstuhl. Mit ihm fährt man auf der Außenhaut des Globen bis ganz nach oben.

Und so sieht SkyView aus:

Der SkyView besteht aus zwei Glasgondeln, die jeweils Platz für 16 Personen bieten (maximale Belastung 1.200 kg). Die Gondeln fahren auf zwei Schienen, die auf der Fassade des Globen angebracht sind. Die Fahrt geht bis hinauf auf den höchsten Punkt des Globen, was einer Höhe von 130 Metern über dem Meer entspricht.

An diesen Schienen hangeln sich die Kabinen aufwärts.

Wir waren etwas zu früh dran so dass wir noch Zeit hatten uns den Globe von außen anzuschauen. Dann war es Zeit und nach einem kleinen Vortrag ging es in die Kabinen.

Auf dem höchsten Punkt unserer Reise konnte wir eine herrliche Aussicht über Stockholm genießen.

Die Fahrt dauerte insgesamt etwa 20 Minuten. Sie hat sich aber gelohnt. Auf jeden Fall sollte man die Karten vorher über das Internet buchen.

Stockholm – 11

Nach unserem Spaziergang dem Königlichen Kanal entlang stand noch das WASA-Museum auf unserem Programm. Ein paar Meter durch einen Park und schon standen wir vor dem Eingang des Museums.

Im Museum ist die WASA untergebracht. Dabei handelt es sich um eine schwedische Galeone, die zu den größten und am stärksten bewaffneten Kriegsschiffen ihrer Zeit gehörte. Sie teilte das Schicksal der Titanic und sank bereits zu Beginn ihrer Jungfernfahrt. Bei normalem Seegang konnte sie gerade mal 1.300 Meter zurücklegen bevor sie wegen Konstruktionsmängel sank.

Das Schiff wurde 1961 geborgen, stabilisiert und restauriert und in dem eigens dafür gebauten Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Ich lasse nun die Bilder sprechen.