Archiv der Kategorie: Unterwegs

Göcklingen – 02

Weiter geht es mit unserem Spaziergang bei Göcklingen. Heute gibt es viele Bilder.
Der Weg führt jetzt durch die Weinberge. Zwischen den Rebzeilen blüht der Löwenzahn.

Die Madenburg

Über die Madenburg habe ich in HIER berichtet.

Kurz danach kamen wir zu einem kleinen See. Es handelt sich um den Biotopweiher „Alte Tongrube.“ Die Grube entstand in den 1970er/80er Jahren aus dem Tonabbau. Nachdem der Tonabbau Ende 90er Jahre eingestellt wurde und der darauf folgenden Renaturierung, hat sich hier ein artenreicher Lebensraum für Tiere und Pflanzen entwickelt.

Hier hatten sich zwei Gruppen breit gemacht und haben gepicknickt.

Jetzt ging unser Spaziergang dem Ende zu. Der Weg führte wieder in Richtung Ort.

Mit dem folgenden Bild endet mein Bericht. Es war ein schöner Spazierweg, der ohne größere Anstrengungen durch die Natur führte.

Moosbronn

Bei schönem Wetter haben wir am Samstag eine kleine Wanderung nach Moosbronn im Moosalbtal gemacht.

Moosbronn ist ein Marien-Wallfahrtsort im Nordschwarzwald. Sie ist besonders bekannt durch die Wallfahrtskapelle Maria Hilf. Sie wurde 1749 eingeweiht. Sie ist die drittälteste Kirche im Murgtal und liegt am Jakobsweg.

Der Ort Moosbronn war früher Grenzort zwischen Baden und Württemberg. Die Grenze zwischen dem Großherzogtum Baden und dem Königreich Württemberg verlief einst mitten durch den Ort (alter Grenzstein neben der Wallfahrtskirche). Gleichzeitig war diese Grenze auch Konfessionsgrenze. Der badische Teil war katholisch, der württembergische evangelisch.

Wallfahrtskapelle Maria Hilf

Karlsruhe – 09 – Badisches Staatstheater

Badisches Staatstheater

Der erste Vorläufer des Staatstheaters Karlsruhe wurde bis 1808 am Schloßplatz erbaut. 1810 wurde es zum Großherzoglichen Hoftheater. 1847 wurde das Gebäude durch einen Brand vollständig zerstört, obwohl die Feuerwehr in 28 Minuten vor Ort war. 63 Besucher kamen bei dem Brand ums Leben.

Hoftheater um 1853 (Quelle: Wikipedia)

Der Nachfolgebau wurde 1853 fertiggestellt. Bei einem Fliegerangriff 1944 brannte das Hoftheater erneut aus. Die Ruine, die bis in die 1960-Jahre stehen blieb, erinnerte daran.

Nachdem ein Wiederaufbau am gleichen Platz nicht möglich war, wurde der Nachfolgebau von 1970 bis 1975 an der Grenze zwischen Südstadt und Stadtzentrum errichtet. Für die Übergangszeit diente das Konzerthaus (Großes Haus) und ein Teil der Stadthalle (Kleines Haus) als Ersatz (s. Beitrag à Festplatz).

Skulptur „Muse 90“ von Jürgen Goertz

Der Musengaul

Im Jahr 2014 wurde eine Generalsanierung und Erweiterung des Staatstheaters mit einem Kostenvolumen von 125 Mio. Euro beschlossen. Die Umsetzung des Bauvorhabens ist unter der Berücksichtigung des laufenden Spielbetriebs in drei Bauabschnitten vorgesehen. Bauherr für die Maßnahme ist das Land Baden-Württemberg. Die Baukosten sind mittlerweile auf 508 Mio. Euro angewachsen.

Karlsruhe – 08 – Hygieia-Brunnen

Hygieia-Brunnen

Der Der Hygieía-Brunnen steht auf dem Festplatz vor dem Vierordtbad. Er wurde in den Jahren 1905 bis 1909 von Johannes Hirt geschaffen und von Wilhelm Klose gestiftet. Der Brunnen greift das Motiv der Hygieía auf, die bereits im Giebel über dem Eingang des Bades dargestellt wird. Hygieía ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Gesundheit, von der sich das Wort Hygiene ableitet.

Anmerkung:
Der Hygeia-Brunnen hat eine gewisse Anziehungskraft auch für zwielichtige Gesellen. Im Jahr 2013 fehlte eine Brunnenfigur. Sie wurde in einem Waldstück bei Bellheim gefunden und an der Hauptstraße aufgestellt. Wegen eines fehlenden Fingers und weiteren Sägespuren nahm man an, dass die Figur zerstückelt als Altmetall verkauft werden sollte.

Wanderung Annweiler

zum Kirschfelsen

Am 20.04.2022 haben wir eine kleine Wanderung zum Kirschfelsen gemacht. Der Kirschfelsen liegt in der Nähe des Annweiler Forsthauses. Das Forsthaus ist von der B 48 über eine etwas abenteuerliche Straße mit zahlreichen Kurven und Höhenmetern zu erreichen.

Das Annweiler Forsthaus wurde nach einem Pächterwechsel aufwändig renoviert. In diesem Zusammenhang bekam es den Namen „Schwarzer Fuchs“.

Ich war früher schon einmal am Kirschfelsen. Unseren Mitwanderern habe ich erklärt, dass es sich um einen bequemen, leicht zu gehenden Forstweg handele. Das hätte auch gestimmt, wenn ich den richtigen Weg eingeschlagen hätte. So sind wir dem Rundwanderweg Nummer 3 gefolgt.

Die zu Beginn unserer Wanderung falsche Auswahl des Weges rächte sich kurz vor dem Kirschfelsen. Bis hierher handelte sich um den versprochenen bequemen Weg. Dann hieß es Höhe zu erklimmen und zwar auf einem steilen Zickzackpfad.

Und dann hatten wir ihn erreicht – den Gipfel des Kirschfelsens.

Früher stand hier ein Holzturm der eine weite Aussicht bis ins Elsaß und zum Schwarzwald bot. Dieser wurde dann entfernt, weil er bauliche Mängel aufwies. Ein Ersatz erfolgte nicht.

Heute sieht es auf dem Gipfel so aus.

Auch den Rückweg hatten wir falsch gewählt. Auf einem breiten Weg wanderten wir zum Annweiler Forsthaus zurück. Der richtige Weg hätte uns unterhalb des Kirschfelsens entlang geführt. Hier kommen Bilder einer früheren Wanderung.

Trotz unserer „Irrwege“ war es eine schöne Wanderung. Eines ist sicher: Beim nächsten Mal wissen wir welches der richtige Weg ist.

Unterwegs in Rhodt

Am Freitag waren wir in Rhodt unter Rietburg unterwegs. Rhodt wirbt mit dem Slogan „historisch.schön“. Und so ist es wirklich. Rhodt ist über 1.200 Jahre alt und man kann dort viele Kleinode entdecken. Ich habe gestern mal Wirtshausschilder fotografiert. Da haben sich die jeweiligen Handwerker ordentlich Mühe gegeben. Seht selbst.

Ein Tag im Schnee

Am Wochenende waren wir im Schwarzwald. Die Sonne schien und es lag noch ein wenig Schnee. Viele Sonnen- und Schneehungrige hatten das selbe Ziel, so dass wir eine Weile brauchten um unseren fahrbaren Untersatz loszuwerden.

Wir wollten ein Stück auf dem Kniebiser Heimatpfad wandern. Über den Kniebiser Heimatpfad habe ich hier schon einmal berichtet.

Hier ist der Einstieg zum Kniebiser Heimatpfad. Der Heimatpfad hat eine Länge von rund 10 km.

Ab nun gibt es nur noch Bilder:

Diese Hütte steht in einem kleinen Hotelpark durch den der Heimatpfad führt.

Müde und matt hatten wir etwa ein Drittel des gesamten Pfades „bezwungen“. Anschließend haben wir uns ordentlich gestärkt und sind nach Hause gefahren. Gemütlich auf der Couch Klang der Tag aus.

Kleine Kalmit – 03

Wir hatten den leichten Anstieg geschafft und standen vor der Kapelle und mussten feststellen, dass andere Leute auch die Idee hatten die Kleine Kalmit zu besteigen. Seit des Vandalismus ist die Kapelle dauernd verschlossen.

Vom „Gipfel“ hatte man eine herrliche Aussicht über Weinberge bis zu den Pfälzer Bergen.

Soweit das Auge reicht: Weinberge. Übrigens: Der Pfälzer Wein hat seinen „schlechten Ruf“ von früher abgelegt.

In der Ferne sahen wir, dass offensichtlich das Wetter umschlug. So stiegen wir hinunter in das Dorf Ilbesheim. Ilbesheim ist ein gemütliches Weindorf mit vielen alten Häusern verwinkelt und eng.

Das nächste Mal geht’s weiter.

Kleine Kalmit – 02

Unser erstes Ziel war ein Wanderparkplatz bei Wollmesheim. Hier sahen wir, dass auch andere die Idee hatten hier zu wandern. Auf dem Parkplatz  stellten wir unser Auto ab und gingen zu Fuß durch die Weinberge in Richtung Kapelle. Die Landschaft sieht ein bisschen trostlos aus da alles abgeerntet und verblüht war.

Das stand einmal der Pfälzer Wein der jetzt irgendwo, abgefüllt in Flaschen auf seine Käufer wartet.

Im Hintergrund sieht man die Weindörfer, die man wie Perlen an einer Kette, entlang der Deutschen Weinstraße findet.

Weiter geht’s das nächste Mal.

Kleine Kalmit – 01

Nach den Feiertagen wollten wir uns mal wieder bewegen. Obwohl bei uns nicht gerade das schönste Wetter war, machten wir uns auf den Weg, weil die Wetter-App in unserem Zielgebiet Sonne anzeigte.

Unser Zielgebiet war die Kleine Kalmit bei Ilbesheim. Bei der Kleinen Kalmit handelt es sich um ein Naturschutzgebiet das bei Ilbesheim auf einem kleinen Hügel liegt. Es liegt in der Nähe von Landau/Pfalz. Die Kleine Kalmit ist zu unterscheiden von der großen Kalmit bei Maikammer.

Auf der Kuppe der Kleinen Kalmit steht die Mater-Dolorosa-Kapelle  (Kapelle zum Troste der Armen) als weithin sichtbares Wahrzeichen.

Die Kapelle wurde 1851 auf Initiative eines Pfarrers der Gemeinde Arzheim errichtet. In der Halloween-Nacht vom 31. Oktober zum 1. November 2019 wurde die Kapelle auf der Hügelkuppe durch Vandalismus zweier Jugendlicher schwer beschädigt. Mit einem gestohlenen Radlader wurden Teile des Gebäudes zum Einsturz gebracht, ein offensichtlicher Versuch, es zur Seite zu kippen, scheiterte jedoch. In der Umgebung gab es weitere Beschädigungen: Ein Bagger wurde umgeworfen und die nach Prinz Eugen benannte Grillhütte zerstört, zudem wurden Maisfelder und Weinberge verwüstet.

Maximiliansau

Am Montag dieser Woche war bei uns schönes Wetter. Das nutzte ich aus um eine kleine Wanderung zu machen. Los gegangen bin ich in Maximiliansau.

Im Rheinhafendampfkraftwerk werden Abgase frei gelassen
Hier im Rheinvorland gibt es viele Bäume mit Misteln.

Die Misteln setzen sich in den Bäumen fest. Die Misteln gehören mit ihren Scheinbeeren zum Winterfutter von mindestens 27 heimischen Vogelarten. Den von ihnen befallenen Bäumen entziehen sie die Nährstoffe.

Blick zur Rheinbrücken

Bei den LKW’s handelt es sich um fertig produzierte LKW aus dem Mercedes-Benz-Werk in Werk. Das Mercedes-Benz-Werk Wörth ist ein Lkw-Montagewerk der Daimler Truck AG in Wörth am Rhein und gilt als das größte Lkw-Werk der Welt. Die Tagesproduktion liegt bei bis zu 470 Fahrzeugen.

Wie bei Hitchkock
Schöne Wohnlage direkt am Altrhein
Wolkenspiegelung in einer Pfütze
Am Ufer des Rheins.

Schön war’s.