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Spaziergang zum Geroldsauer Wasserfall

Gestern haben wir einen kleinen Spaziergang zum Geroldsauer Wasserfall gemacht. Als Rentner hat man den Vorteil auch unter der Woche das schöne Wetter auszunutzen. Aus verschiedenen Gründen besschränkte sich unser Weg auf einen Spaziergang von 4 km.

Der Geroldsauer Wasserfall ist ein etwa sechs Meter hoher Wasserfall des Grobbachs südlich des Baden-Badener Stadtteils Geroldsau im nördlichen Schwarzwald.

Ausgangspunkt unseres Spaziergangs war der Parkplatz Malschbach an der B 500 (Schwarzwaldhochstraße). Am Parkplatz wunderten wir uns, dass an einem Werktag so viel los war.

Unser Weg führte uns an dieser kleinen Siedlung vorbei. Als Wege zum Wasserfall stehen zwei Wege zur Verfügung. Ein Weg führt teilweise über Felsen oberhalb des Baches zu unserem Zwischenziel. Der andere Weg führt auf schmalen Pfaden direkt am Fluss entlang.

Blick von oben auf den Fluss.

Hier überquerten wir den Fluss.

Jetzt waren wir ganz nah dran. Das Rauschen des Flusses bildete die Hintergrundgeräusche. Bedingt durch die Regenfälle der letzten Wochen führte der Fluss ordentlich Wasser und zog schnell dahin.

Auch hier waren die unvermeidlichen Steinmännchen anzutreffen.

Und da ist er: der Geroldsauer Wasserfall

Nach dem Wasserfall geht es noch ein paar Meter und wir kommen zum Waldgasthof Bütthof. Hier sind wir eingekehrt.

In der Umgebung des Geroldsauer Wasserfalls wachsen große Rhododendron-Büsche. Während der Rhododendronblüte ist der Geroldsauer Wasserfälle ein besonderes Ausflugsziel. Wir haben es leider noch nie geschafft den richtigen Zeitpunkt zu treffen.

Rhododenronblüte

In der Pfalz geht langsam aber sicher die Mandelblüte zu Ende. Auch ein dankbares Motiv ist die Rhododendronblüte. Ich denke hier an eine kleine Wanderung zum Geroldsauer Wasserfall bei Baden-Baden. Hier kommen ein paar Bilder.

Ich weiß nicht wie weit die Blüte ist und ab wann sich eine kleine Wanderung zum Fotografieren lohnt. Kleine Wanderungen zum Geroldsauer Wasserfall findet man im Internet.

Wanderung durch die Wutachschlucht – 03

Der Weg zeigte sich immer in anderer Form.

Über Stock und über Stein bewegten wir uns fort. Manchmal gab es auch eine Lücke wie man auf dem rechten Bild sieht die einen mehr oder weniger großen Sprung bedeutete.

Einige Wanderer verbrachten ihre Rastzeit mit Steinmännchen bauen. Wie man sieht, stehen an diesem Platz etliche von ihnen.

Dann ging es weiter: Immer an der Wand entlang. Die Wände waren 50 bis 60 m hoch.

Der Fluss und sein Rauschen begleiteten uns den ganzen Weg.

Wanderung durch die Wutachschlucht – 05

Heute kommt der letzte Beitrag über unsere Wanderung durch die Wutachschlucht.

Und wieder musste der Fluss überquert werden. Ich hab die Brücken nicht gezählt aber Peter Maffay wird wohl mit seinem Lied „Über seiben Brücken..“ hinkommen.

Hier sind wir in der Gauchachschlucht die ein Teil des Schluchtensystems ist.

Eigentlich hatten wir vor unterwegs einzukehren. Die Wirtschaft sah aber nicht so gut aus und das Personal hatte von Kundenfreundlichkeit noch nichts gehört. Also haben wir nur was getrunken und uns ein wenig erholt. Uns stand noch der Rückweg zu unserem Ausgangspunkt bevor.

Den Rückweg haben wir dann über die Engeschlucht gewählt. Die Engeschlucht wird als abenteuerlicher Wegteil beschrieben. Es war wirklich ein Abenteuer. In der Wanderbeschreibung zur Engeschlucht steht:

Zu beachten: Durch die engen Pfade in den Schluchten kann beim Begegnungsverkehr durch die Wanderer der erforderliche Mindestabstand von 1,50 m nicht immer eingehalten werden. Die Wege sind  rutschig und werden nicht mehr von der Sonne getrocknet.

Bei uns ging es weniger um den Mindestabstand als um den sicheren Gang auf den schmalen und rutschigen Wegen. Wie man sich die Engeschlucht vorstellen muss, könnt ihr auf dem Bild unten sehen.

Auf dem schmalen Weg stiegen wir im Gänsemarsch auf. Auf der einen Seite der Berg und auf der anderen Seite die Schlucht. Mehrmals rutschten wir aus und fanden uns auf unserem Hinterteil wieder. Obwohl der Weg mit Stufen und manchmal auch Leitern versehen war, half uns das nicht viel.

Wir waren froh, dass wir nach dem anstrengenden Aufstieg den Ausstieg aus der Schlucht erreichten. Müde und mit Matsch verschmiert ließen wir uns im Gras nieder.

Fazit: Die Wanderung durch die Wutachschlucht ist sehr zu empfehlen. Schwindelfrei und trittsicher sollte man aber schon sein. An manchen Stellen sind Stöcke hilfreich. Der Weg ist manchmal anstrengend man wird aber durch die schöne Natur belohnt. Vielleicht sollte man sich eine Jahreszeit mit viel Wasser aussuchen. Dann ist die Schlucht wahrscheinlich noch eindrucksvoller.

Das war’s. Unsere gemeinsame Wanderung ist zu Ende. Ich hoffe sie hat euch gefallen.

Winter

Rudi Carell hat 2008 in einem Lied gefragt: „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“. In diesem Jahr kann man hier bei uns Fragen: „Wann wird’s mal wieder richtig Winter?“ Bis jetzt hat es einmal geschneit. Mittags hat es getaut und die ganze Pracht war wieder weg.

Bei unserer Tochter, die im Schwarzwald wohnt, sieht es ganz anders aus:

Flieger – so oder so

Auf einer unserer Wanderungen haben wir diesen Falter gesehen. Sieht er nicht aus wie die „Concorde“ das erste Überschall-Passagierflugzeug?

Mit Google-Hilfe fand ich heraus, dass es sich nicht um ein Flugzeug sondern einen Bären handelt genauer gesagt um den Russischen Bären. Wenn er seine Flügel geschlossen hat, fällt er mit seiner dunklen Färbung kaum auf. Werden die Flügel ausgebreitet, zeigt sich ein auffäliges Orange mit schwarzen Punkten. Die auffällige Färbung ist ein Warnsignal an potentielle Feinde und soll Ungenießbarkeit oder sogar Giftigkeit signalisieren.