Archiv der Kategorie: Schon gewusst?

Streit um den Apfel

Der Apfel-Konzern hat mit einem Bonner Café einen Rechtsstreit angefangen. Die Anwälte des Cxxxxherstellers beanstanden, dass das Logo des Cafés dem Apfel-Logo hochgradig ähnlich sehe. Somit bestehe eine Verwechslungsgefahr.

In meinen Augen ein Unding, dass sich so ein Konzern mit so einer Lappalie abgibt und seine teuren Anwälte damit beschäftigt. Es würde wohl niemand das Logo des Cafés sehen und davon ausgehen, dass der Konzern damit zu tun habe

Neues für Autofahrer ab 2023

Ab 01.01.2023 gibt es Änderungen die Autofahrer beachten müssen.

Umtausch des Führerscheins.

Der schon in den Vorjahren begonnene Umtausch der Führerscheine geht auch 2023 weiter. Wer zwischen 1959 und 1964 geboren ist und noch einen grauen oder rosafarbenen Führerschein besitzt muss diesen bis zum 19.01.2023 in einen fälschungssicheren Scheckkartenführerschein umtauschen,

Masken im Verbandskasten

Ab 2023 wurde die DIN-Norm für Verbandskästen geändert. Seit diesem Zeitpunkt müssen im Verbandskasten zwei Gesichtsmasken (OP-Masken) enthalten sein. Wird dagegen verstoßen kostet das ab 01.02.2023 5 Euro Verwarnungsgeld. Überlässt man sein Fahrzeug anderen Haltern und Halterinnen ohne vollständigen Verbandskasten zahlt 10 Euro Verwarnungsgeld.

Prüfung der HU-Plaketten

Alle Fahrzeuge müssen regelmäßig beim TÜV zur Hauptuntersuchung vorgeführt werden. 2023 müssen Autofahrer die eine rosafarbene Plakette haben zum TÜV. Ist die Hauptuntersuchung ohne Beanstandungen gibt es eine orangefarbene Plakette. Fahrzeuge mit dieser Plakette müssen erst wieder 2025 zum TÜV. Wird das Fahrzeug nicht rechtzeitig beim TÜV vorgeführt kostet es Geld. Bei einem Verzug von mehr als zwei Monaten fallen 15 Euro Bußgeld an. Je nach Dauer des Versäumnisses erhöht sich die Gebühr. Bei einem Verzug von mehr als Monaten kostet es 60 Euro. Als Zugabe gibt es einen Punkt in Flensburg.

Natürlich gibt es noch mehr Vorschriften die sich ab 2023 ändern bzw. die ab 2023 gelten.

Autonomes Fahren

Ein Autofahrer auf einer deutschen Autobahn hat den Begriff „Autonomes Fahren“ zu wörtlich genommen. Eine Polizeistreife sah das offensichtlich führerlose Auto und versuchte mit Hupen und Warnsignalen auf sich aufmerksam zu machen. Es nützte alles nichts. Der Fahrer in seinem Tesla schlief den Schlaf der Gerechten und das bei einer Geschwindigkeit von 110 km/h. Der Mann hatte eine Sicherheitsfunktion ausgetrickst.

Als die Polizisten daraufhin neben dem Auto herfuhren, sahen sie, dass der Mann mit geschlossenen Augen hinter dem Lenkrad saß. Erst nach mehrmaligem Hupen reagierte der 45-Jährige und folgte den Anweisungen den Beamten. An der Anschlussstelle Bamberg-Hafen konnten die Polizisten den Fahrer schließlich aus dem Verkehr ziehen. Sie stellten fest, dass der Autofahrer im aktivierten Autopilotmodus gefahren ist. Durch ein Gewicht trickste er die Technik aus und suggerierte, dass er die Hände am Lenkrad habe.

Die Staatsanwaltschaft hat Anzeige gegen den Fahrer erstattet, weil er am Steuer eingeschlafen war. Weiter wirft sie ihm eine Ordnungswidrigkeit vor, weil durch das Lenkradgewicht die Betriebserlaubnis erloschen sei.

Der Schlaf des Autofahrers und seine Trickserei haben sich für ihn gelohnt. Er kann von Glück sagen, dass nichts weiter passiert ist, denn ohne Betriebserlaubnis hätte sich die Versicherung wahrscheinlich quer gestellt.

Wenn ich das höre, wird mir ganz angst und bange, wenn ich daran denke, dass viele Autofahrer irgendwann autonom unterwegs sein werden.

Doktorarbeit

Einige bekannte Persönlichkeiten haben bei ihrer Doktorarbeit fremde Hilfe in Anspruch genommen bzw. abgeschrieben. Die Konsequenzen daraus waren unterschiedlich. Vielleicht haben sie ihre Arbeit auch in Afrika schreiben lassen. Wer weiß?

Wer braucht eine Doktorarbeit? Viele Leute, die im öffentlichen Leben stehen sind der Meinung, dass es dazugehört einen Doktortitel zu besitzen. Im Politikergeschäft ist man so ausgelastet, dass man Gefahr läuft seine Doktorarbeit schreiben zu lassen.

Das Phänomen ist nicht neu. Studentische Verbindungen haben in ihren Kellern massenhaft Seminar-, Diplom- oder Doktorarbeiten gebunkert. Im Bedarfsfall werden die dann Mitgliedern zur Verfügung gestellt, falls ihnen Zeit oder Gehirnschmalz für eine eigene wissenschaftliche Arbeit fehlt.

Hier kommt Afrika ins Spiel. Kenia gilt als Hochburg von Ghostwritern, die gegen Bezahlung wissenschaftlich Texte verfassen. Einer von zehn kenianischen Studenten finanziert sein Studium mit dem Schreiben von Texten. Es soll sogar Schulen geben, in denen der Nachwuchs der Ghostwriter geschult wird.

Die Kenianer liefern die besten Voraussetzungen. Der Großteil der Bevölkerung spricht englisch, das Bildungssystem funktioniert und die Kenianer sind billig. Eine Seite kostet zwei Euro. Die Stelle auf die der Schreiber zur Vermittlung von Aufträgen angewiesen ist, kann mit dem fünffachen Betrag als Einnahme rechnen. Mit rund 15 Seiten, die er täglich verfasst, verdient der Schreiber wesentlich mehr als früher, obwohl er mal Lehrer war.

Ob in Deutschland zum Erwerb eines Doktortitels auch eine entsprechende Stelle zur Verfügung steht, ist nicht bekannt.

Pelé

Die Fussballlegende Pelé ist tot. Er starb am 29.12. nach langer schwerer Krankheit. Aber das wisst ihr alle bestimmt aus der Presse. Zunächst gibt es zu seinen Ehren eine dreitägige Staatstrauer bevor die Beisetzung erfolgt. In einem großen Trauerzug wird der Sarg am Diensttag zu der letzten Ruhestätte überführt.

Bereits vor 19 Jahren hat der Fußballer sein Grab gekauft. Es handelt sich um eine Gruft in einem 14-stöckigen Hochhaus. Als Referenz an seinen Vater der während seiner Zeit als Fußballer die Nummer 9 trug, befindet sich die Grabstätte Pelés im neunten Stockwerk des Hochhauses. Von der Gruft hat man einen Blick auf das Estadio Urbano Caldeira, wo Pele zwischen 1956 und 1974 für den FC Santos viele seiner 1281 Tore erzielte.

Das Hochhaus trägt den Namen „Memorial Necropole Ecumenica“. Das Memorial wurde 1991errichtet und steht als höchstes Friedhofsgebäude der Welt im Guinness Buch der Rekorde. Es hat Platz für 16.000 Grabstätten und ist rund um die Uhr geöffnet.

In dem Gebäude befinden sich auch Suiten in den weit angereiste Angehörige übernachten können. Rund um die Uhr steht auch eine Krankenschwester zur Verfügung.

Warum muss man für etwas blechen?

Wer etwas „blecht“, der bezahlt dafür meist unfreiwillig.

Der Begriff stammt aus dem 15. Jahrhundert. Damals war „Blech“ in der Gaunersprache ein Synonym für Geld. Das hatte seinen Grund in der damaligen Beschaffenheit der Münzen, denn die bestanden nur aus dünnem Goldblech. Daraus entwickelte sich das Verb „blechen“.

Braut ruft die Polizei

Andere Länder, andere Sitten. In Indien fand eine Hochzeit statt. Weil sich die Braut von ihrem Bräutigam belästigt fühlte, rief sie die Polizei und verließ ihren Mann.

Die Braut (23) sagte aus, dass sie ihr drei Jahre älterer Mann vor 300 Gästen geküsst habe, um eine Wette zu gewinnen.

Die Polizei versuchte zu vermitteln. Die Braut blieb aber bei ihrer Meinung. Nachdem alle Rituale abgeschlossen waren, ist das Paar miteinander verheiratet.

Küsse sind bei indischen Hochzeiten unüblich. Das Küssen in der Öffentlichkeit ist allgemein Tabu.