Archiv der Kategorie: Pfalz

Wanderung zum Annweiler Forsthaus

Eine Wanderung haben wir früher immer gern gemacht. Wir sind von Hofstätten zum Annweiler Forsthaus gewandert. Durch Besitzerwechsel war das Forsthaus lange geschlossen. Seit es wieder geöffnet hat, haben wir es noch nicht besucht.

Hofstätten, der Ausgangspunkt unserer Wanderung, ist ein kleines Dorf (109 Einwohne mitten im Pfälzerwald. Es ist nur über eine einzige Zufahrtsstraße, abzweigend von der B48 in Richtung Kaiserslautern,  zu erreichen.

Wir verlassen das Dorf am Ortsende um über schöne Wege in Richtung Annweiler Forsthaus zu gehen.

Wir haben das Forsthaus erreicht.

Hier sind wir eingekehrt und haben die Spezialität „Worschtgrumbiere“ gegessen. Nicht erschrecken, wenn ihr Bilder von der Spezialität seht. Es sieht nicht sehr schön aus aber es schmeckt.

Worschtgrumbiere sind Bratkartoffeln die mit Leber- und Blutwurst vermengt und in der Pfanne angebraten werden. Leider ist mir zu spät eingefallen Bilder zu machen.

So gesättigt machten wir uns auf den Rückweg nach Hofstätten.

Drachenfels

Heute berichte ich von einer Wanderung zur Burgruine Drachenfels. Hierbei handelt es sich um die Überreste einer Felsenburg im südlichen Teil des Pfälzerwaldes.

Die Burg Drachenfels steht auf einem 150 m langen Sandsteinfelsen. Der höchstgelegene Teil des Burgfelsens wurde zum Bergfried ausgebaut.

Der heutige Burgrest wird im Volksmund „Backenzahn“ genannt und macht ihn zu einer der auffälligsten Burgruine in Rheinland-Pfalz.

In der Ferne sehen wir den Drachenfels

Ausgangspunkt unserer Wanderung war die Ortschaft Busenberg an der B 427 (Dahn – Bad Bergzabern).

Es gibt viele Wege die zum Drachenfels führen. Wir nehmen heute den kürzesten. Eigentlich ist es eher ein Spaziergang.

Zunächst kommen wir zur Drachenfelshütte. Sie wird vom Pfälzerwaldverein bewirtschaftet.

Nach der Drachenfelshütte geht es steil hinauf zum Felsen auf dem der Drachenfels steht. Die Ruine ist durch Leitern und Treppen begehbar gemacht.

Nun lasse ich Bilder sprechen:

Ich hoffe, euch hat unsere kleine Wanderung gefallen.

Geiersteine – 03

Wir sind immer noch auf der Geiersteine-Tour unterwegs.

Der Wegweiser zeigt unser nächstes Ziel. Es geht zum Runden Hut. Beim Runden Hut handelt es sich um einen fotogenen Felspilz der eine wunderschöne Aussicht bietet.

Der Weg führt weiter durch den Wald an vielen Felsen vorbei wie wir es bisher schon kennen. Unterwegs haben wir auch völlig unerwartet Maiglöckchen gesehen.

Stellenweise haben die Felsen den Bäumen ihren Wuchs aufgezwungen.

Schließlich haben wir den Runden Hut erreicht. Unsere Anstrengung wurde mit einer herrlichen Aussicht belohnt.

Der Runde Hut ist der Felsen den man etwa in der Bildmitte sieht. Ganz verwegene können dort sogar herumkletten.

Aussicht vom Runden Hut. Von hier aus kann man im Hintergrund sogar die Burg Trifels sehen.

Mit dem Handy war leider nicht mehr als dieses Bild möglich. Ich denke aber, dass man schon sieht mit welcher Macht der Trifels auf dem Felsen thront.

Nach einer Paus machten wir uns dann an den Abstieg. Das Wegzeichen führte uns auf einen breiten Forstweg der uns gemächlich zurück nach Lug führte.

Geiersteine – 02

Ich hoffe der erste Teil unserer Geiersteine-Tour hat euch gefallen. Heute geht’s weiter.

Früher gab es für böse Leute den Pranger. Den gibt es auch im Pfälzerwald. Kopf durch und gut ist.

Tische gibt es auch.

… und Abgründe.

Dann waren wir da. Auf einer Felsnase konnte man die Geiersteine sehen und die schöne Aussicht genießen.

Für heute ist es genug. Das nächste Mal geht es weiter.

Geiersteine – 01

Ziel unserer Wanderung waren die Geiersteine. Wer sich über den Begriff „Steine“ wundert hier die Aufklärung. Als Steine werden hier in der Pfalz auch Felsen bezeichnet. Bei den Geiersteinen handelt es sich also um Felsen.

Im Pfälzer Wald herrscht als Gestein der Bundsandstein vor. Durch Erosion und Wind und Wetter wurde der Fels abgetragen uns so entstanden viele verschiedene Felsformationen, die man im Pfälzer Wald öfters sieht.

Ausgangspunkt unserer Wanderung war Lug. Lug ist ein Dorf mit rund 600 Einwohnern im Südwesten Deutschlands, im sogenannten Wasgau, dem südlichsten Teil des Pfälzerwaldes. Zur französischen Grenze sind es gerade einmal 25 Kilometer.

Wir starteten unsere Wanderung vom Dorfplatz in Lug. Kurz darauf kamen wir in den Wald

wo es dann auf ansteigendem Weg zum Hornstein geht, einen für den Pfälzerwald typischen Felsenturm aus Buntsandstein.

Unterwegs heißt es immer auf den Weg zu achten, denn Wurzeln und Steine können einem zu Fall bringen oder man kann bei einem Fehltritt in den Abgrund stürzen.

Und da ist er, der Hornstein. Da müssen wir rauf. Keuchend und schwitzend haben wir langsam aber sicher den Aufstieg gemeistert.

Der Aufstieg hat sich gelohnt. Freundlicherweise wurde hier eine Bank aufgestellt damit Wanderer eine Verschnaufpause einlegen können um ihren Wasserhaushalt wieder auszugleichen und die Aussicht zu genießen.

Nach unserer Pause führt der Weg, jetzt ohne größere Steigungen, auf dem Grat an weiteren, interessanten Felsen vorbei.

Die Verwitterung des Sandsteins bringt skurrile Bilder zutage, wie man an den nächsten Bildern sieht.

Der Weg führt an vielen Felsen vorbei. Er verläuft im Wald.

So. Ich denke für heute ist es genug. Weiter geht’s dann im nächsten Teil.

Pfalz am Samstag

Es folgt ein Bericht über eine Wanderung durch einen unheimlichen Wald.

Schon öfter habe ich von der Hexenklamm bei Pirmasens gehört und gelesen. Das war Anlass dafür und am Samstag (08.05.2021) auf in Richtung Pirmasens zu machen. Es war eine schöne Fahrt durch eine landschaftlich reizvolle Gegend. Unter anderem kamen wir an Annweiler oder, vielleicht bekannter, am Trifels vorbei.

Unser Auto wurden wir am Parkplatz des SV Gersbach los. Vorbei am Sportplatz machten wir uns auf den bestens ausgezeichneten Weg zur Hexenklamm.


Einige Zeit führte der Weg auf einem breiten Fahrweg  durch Wiesengelände. Irgendwann ging er dann in einen Pfad über und führte steil abwärts.

Unterwegs sahen wir, dass sich auch in der Waldeinsamkeit Leute ein Rückzugsgebiet angelegt haben.

Eine schöne Bank zeigte uns den Eingang zur Hexenklamm. Immer mehr Felsen zeigte sich und der Weg führte mitten durch.

Obwohl es zuvor ein paar Mal ordentlich geregnet hatte, war der Bach in der Schlucht nur ein Rinnsal. Ich hätte mir gewünscht, dass wir mehr vom Wasser gesehen hätten, vielleicht auch mit lautem Tosen verbundene Wasserfälle.

Roland experimentiert derzeit ja mit Wassertropfen. Ich habe versucht wenigstens in etwa die Wassertropfen festzuhalten. Mangels entsprechender Ausrüstung und Vorbereitung ging mein Versuch ins Leere. Dieser Absatz war natürlich nicht ernst gemeint.

Man sagt den Hexen ja nach, dass sie auf ihrem Besen durch die Gegend reiten. Einige von den gesehenen scheinen das Fliegen auf dem Besen nicht so gut zu beherrschen.

Wir ließen uns von den Hexen nicht schrecken und wanderten weiter durch die Klamm.

Am Ende des Weges verabschiedete uns noch eine Hexe.

Uns hat die Wanderung sehr gut gefallen. Mit 6,5 Kilometern ist sie nicht übermäßig lang. So bleibt genug Zeit zum Staunen und Fotografieren. Genug Luft und Trittsicherheit sollte man bei dieser Wanderung schon haben.

Wieder mal unterwegs

Gestern waren wir wieder einmal unterwegs. Die Natur explodiert. Alles sprießt. Alles fliegt und krabbelt.

Hier kommen ein paar Bilder.

Diese Pflanze ist trotz ihres ziemlich strengen Geruchs in der heutigen Küche beliebt. Die Wälder hier sind voll davon. Einige Pflanzen blühen schon – andere sind in Vorbereitung. Früher ging man davon aus, dass der Bärlauch ungenießbar, weil giftig, wäre, wenn er blüht. Letztens habe ich gelesen, dass er dann trotzdem nicht giftig sein sondern die Blätter seien nicht mehr so weich.

Beim Sammeln ist allerdings Vorsicht geboten. Er wird oft mit Herbstzeitlosen, Maiglöckchen und dem Aronstab verwechselt. Und diese drei sind sehr giftig!!

Unterwegs sahen wir aber auch dieses Gelände. Hier steht noch das Wasser. Umgefallene Bäume prägen das Bild.

So das war mal wieder ein Bericht von einem schönen Spaziergang. Ich habe gestaunt als wir wieder zu Hause waren. Der Spaziergang war 7 km lang.

Am Sonntag unterwegs

Gestern war bei uns herrliches Wetter. Wir haben es für eine kleine Wanderung genutzt. Der herrlich blaue Himmel hat uns andere Temperaturen vorgegaukelt als sie tatsächlich waren. Trotzdem war es eine schöne Wanderung.

Leider war die Landschaft noch kahl. Die Bäume standen noch ohne Blätter herum und auch an den Reben zeigte sich noch kein Grün. Viele Reben waren schon bearbeitet und das überflüssige Holz lag am Boden. Andere Winzer haben sich wohl mehr Zeit gelassen.

Alles in allem war es ein schöner aber frischer Spaziergang.

Hatzenbühl – 01

Auf dem Tabakrundweg

Unerwartet lockte der Morgen mit Sonne und Nebelschwaden. Ein Anlaß für mich eine kleine Wanderung zu unternehmen. Ich war auf dem Tabakrundweg unterwegs. Er erzählt die Geschichte des Tabaks und schildert den Werdegang von der Pflanzung bis zum Verkauf.

Der Tabakrundweg befindet sich in Hatzenbühl, einer Nachbarortschaft.

Im Jahre 1492 hat Christoph Kolumbus nicht nur Amerika sondern auch den Tabak entdeckt. Seine Seeleute trafen Indios die lange braune Rollen im Mund hielten aus denen Rauch kam. Die Indios nannten diese Rollen „Tobago“. Seitdem hat der Tabak seinen Namen. Durch den zunehmenden Verkehr mit den in Südamerika entstandenen Kolonien kam der Tabak und das Rauchen nach Europa.

Hatzenbühl entwickelte sich später zu einer Gemeinde in der in großem Stil Tabak angebaut wurde. Der Anbau wurde sehr schnell zur Haupteinnahmequelle der Bauern und des Dorfes.

Der Tabakrundweg ist mit einem besonderen Logo ausgewiesen.


Der Tabakrundweg ist mit einem besonderen Logo ausgewiesen.

An einzelnen Stationen gab es Tafeln, die den Ablauf des „TabakJahres“ erläutern.

Bevor der Tabak verkauft werden kann, müssen die Blätter trocknen. Hierfür werden spezielle Scheunen, in der Pfalz „Duwakschopp“ oder „Schopp“ genannt, benutzt.

Zeitweise gab es mehr als 300 Tabaktrockenschuppen, von denen heute noch viele erhalten sind, aber zur Trocknung des Tabaks nicht mehr gebraucht werden.