Archiv der Kategorie: Pfalz

Göcklingen – 02

Weiter geht es mit unserem Spaziergang bei Göcklingen. Heute gibt es viele Bilder.
Der Weg führt jetzt durch die Weinberge. Zwischen den Rebzeilen blüht der Löwenzahn.

Die Madenburg

Über die Madenburg habe ich in HIER berichtet.

Kurz danach kamen wir zu einem kleinen See. Es handelt sich um den Biotopweiher „Alte Tongrube.“ Die Grube entstand in den 1970er/80er Jahren aus dem Tonabbau. Nachdem der Tonabbau Ende 90er Jahre eingestellt wurde und der darauf folgenden Renaturierung, hat sich hier ein artenreicher Lebensraum für Tiere und Pflanzen entwickelt.

Hier hatten sich zwei Gruppen breit gemacht und haben gepicknickt.

Jetzt ging unser Spaziergang dem Ende zu. Der Weg führte wieder in Richtung Ort.

Mit dem folgenden Bild endet mein Bericht. Es war ein schöner Spazierweg, der ohne größere Anstrengungen durch die Natur führte.

Göcklingen – 01

An Ostern haben wir eine kleinen Spaziergang rund um Göcklingen gemacht.

Göcklingen (pfälz. Gecklinge) ist eine kleine Gemeinde in der Nähe von Landau/Pfalz 891 Einwohnern. Der Weinort ist stark vom Weinbau geprägt und zählt zu den größten Weinbaugemeinden der Pfalz.

Parkplätze sind in dem kleinen Örtchen nicht so reich gesät. Wir haben am Friedhof geparkt, wo wir auch unsere Wanderung begannen.

Wie aus einem Schild hervorgeht, wurde sie 1778 vom damaligen Bürgermeister errichtet. Auf dem Schild steht der Text „aus den span. Niederlanden“. Mit dieser Bezeichnung konnte ich nichts anfangen.

Wikipedia weiß Rat: Schaut mal HIER.

Nach wenigen Metern kommt man auf einen kleinen Platz.

Links im Hintergrund Kath. Kirche Göcklingen
Rechts Das Rathaus
Die katholische Kirche
Hausbrauerei Göcklingen

Wanderung Annweiler

zum Kirschfelsen

Am 20.04.2022 haben wir eine kleine Wanderung zum Kirschfelsen gemacht. Der Kirschfelsen liegt in der Nähe des Annweiler Forsthauses. Das Forsthaus ist von der B 48 über eine etwas abenteuerliche Straße mit zahlreichen Kurven und Höhenmetern zu erreichen.

Das Annweiler Forsthaus wurde nach einem Pächterwechsel aufwändig renoviert. In diesem Zusammenhang bekam es den Namen „Schwarzer Fuchs“.

Ich war früher schon einmal am Kirschfelsen. Unseren Mitwanderern habe ich erklärt, dass es sich um einen bequemen, leicht zu gehenden Forstweg handele. Das hätte auch gestimmt, wenn ich den richtigen Weg eingeschlagen hätte. So sind wir dem Rundwanderweg Nummer 3 gefolgt.

Die zu Beginn unserer Wanderung falsche Auswahl des Weges rächte sich kurz vor dem Kirschfelsen. Bis hierher handelte sich um den versprochenen bequemen Weg. Dann hieß es Höhe zu erklimmen und zwar auf einem steilen Zickzackpfad.

Und dann hatten wir ihn erreicht – den Gipfel des Kirschfelsens.

Früher stand hier ein Holzturm der eine weite Aussicht bis ins Elsaß und zum Schwarzwald bot. Dieser wurde dann entfernt, weil er bauliche Mängel aufwies. Ein Ersatz erfolgte nicht.

Heute sieht es auf dem Gipfel so aus.

Auch den Rückweg hatten wir falsch gewählt. Auf einem breiten Weg wanderten wir zum Annweiler Forsthaus zurück. Der richtige Weg hätte uns unterhalb des Kirschfelsens entlang geführt. Hier kommen Bilder einer früheren Wanderung.

Trotz unserer „Irrwege“ war es eine schöne Wanderung. Eines ist sicher: Beim nächsten Mal wissen wir welches der richtige Weg ist.

Unterwegs in Rhodt

Am Freitag waren wir in Rhodt unter Rietburg unterwegs. Rhodt wirbt mit dem Slogan „historisch.schön“. Und so ist es wirklich. Rhodt ist über 1.200 Jahre alt und man kann dort viele Kleinode entdecken. Ich habe gestern mal Wirtshausschilder fotografiert. Da haben sich die jeweiligen Handwerker ordentlich Mühe gegeben. Seht selbst.

Kleine Kalmit – 05 – letzter Teil

Kurz danach kamen wir zum Schulzentrum. dort haben Schulkinder die Mauern mit Zeichnungen verschönert.

Und dann stand da noch ein Esel herum.

Der Esel gibt einen Hinweis auf das Dorf Eschbach, das unterhalb der Madenburg liegt. Über eine Wanderung zur Madenburg habe ich HIER berichtet.

Warum erinnert der Esel an Eschbach? Hierzu habe ich den folgenden Text gefunden:

Die Eschbacher werden im Volksmund mit dem „Esel“ in Verbindung gebracht. Vermutlich geht dieser Spitzname auf jene adligen Besitzer der Madenburg zurück, die im 15. Jahrhundert der Ritter- und Turniergesellschaft derer „mit dem Esel“ angehörten. Sie pflegten fromme Lebensformen, christliche Tugendideale und ritterlich höfische Sitten. Der Esel als Gesellschaftszeichen schmückte ihre Kleider und wurde an einer silbernen Halskette getragen, wie es im sogenannten Ingeram-Codex wiedergegeben ist. Die am Fuß der Madenburg wohnenden Eschbacher Bürger waren Untertanen der „Eselsritter“. Wahrscheinlich entstand daraus die Kurzform „Esel“, die von den Bewohnern der Nachbardörfer den Eschbachern gegeben wurde.

Ilbesheim sind wir am Birnbach entlang durchquert. Das ist ein schmaler Pfad der hinter den Häusern der Haupstraße entlang führt.

Am Ortsausgang von Ilbesheim haben wir diesen Gesellen getroffen:

Wir mussten uns beeilen, denn es wurde schoon langsam dunkel.

Ein schöner Tag war zu Ende. Zum Glück haben sind wir, trotz des schechten Wetters bei uns, nicht zuhause geblieben.

Kleine Kalmit – 03

Wir hatten den leichten Anstieg geschafft und standen vor der Kapelle und mussten feststellen, dass andere Leute auch die Idee hatten die Kleine Kalmit zu besteigen. Seit des Vandalismus ist die Kapelle dauernd verschlossen.

Vom „Gipfel“ hatte man eine herrliche Aussicht über Weinberge bis zu den Pfälzer Bergen.

Soweit das Auge reicht: Weinberge. Übrigens: Der Pfälzer Wein hat seinen „schlechten Ruf“ von früher abgelegt.

In der Ferne sahen wir, dass offensichtlich das Wetter umschlug. So stiegen wir hinunter in das Dorf Ilbesheim. Ilbesheim ist ein gemütliches Weindorf mit vielen alten Häusern verwinkelt und eng.

Das nächste Mal geht’s weiter.

Kleine Kalmit – 02

Unser erstes Ziel war ein Wanderparkplatz bei Wollmesheim. Hier sahen wir, dass auch andere die Idee hatten hier zu wandern. Auf dem Parkplatz  stellten wir unser Auto ab und gingen zu Fuß durch die Weinberge in Richtung Kapelle. Die Landschaft sieht ein bisschen trostlos aus da alles abgeerntet und verblüht war.

Das stand einmal der Pfälzer Wein der jetzt irgendwo, abgefüllt in Flaschen auf seine Käufer wartet.

Im Hintergrund sieht man die Weindörfer, die man wie Perlen an einer Kette, entlang der Deutschen Weinstraße findet.

Weiter geht’s das nächste Mal.

Kleine Kalmit – 01

Nach den Feiertagen wollten wir uns mal wieder bewegen. Obwohl bei uns nicht gerade das schönste Wetter war, machten wir uns auf den Weg, weil die Wetter-App in unserem Zielgebiet Sonne anzeigte.

Unser Zielgebiet war die Kleine Kalmit bei Ilbesheim. Bei der Kleinen Kalmit handelt es sich um ein Naturschutzgebiet das bei Ilbesheim auf einem kleinen Hügel liegt. Es liegt in der Nähe von Landau/Pfalz. Die Kleine Kalmit ist zu unterscheiden von der großen Kalmit bei Maikammer.

Auf der Kuppe der Kleinen Kalmit steht die Mater-Dolorosa-Kapelle  (Kapelle zum Troste der Armen) als weithin sichtbares Wahrzeichen.

Die Kapelle wurde 1851 auf Initiative eines Pfarrers der Gemeinde Arzheim errichtet. In der Halloween-Nacht vom 31. Oktober zum 1. November 2019 wurde die Kapelle auf der Hügelkuppe durch Vandalismus zweier Jugendlicher schwer beschädigt. Mit einem gestohlenen Radlader wurden Teile des Gebäudes zum Einsturz gebracht, ein offensichtlicher Versuch, es zur Seite zu kippen, scheiterte jedoch. In der Umgebung gab es weitere Beschädigungen: Ein Bagger wurde umgeworfen und die nach Prinz Eugen benannte Grillhütte zerstört, zudem wurden Maisfelder und Weinberge verwüstet.

Maximiliansau

Am Montag dieser Woche war bei uns schönes Wetter. Das nutzte ich aus um eine kleine Wanderung zu machen. Los gegangen bin ich in Maximiliansau.

Im Rheinhafendampfkraftwerk werden Abgase frei gelassen
Hier im Rheinvorland gibt es viele Bäume mit Misteln.

Die Misteln setzen sich in den Bäumen fest. Die Misteln gehören mit ihren Scheinbeeren zum Winterfutter von mindestens 27 heimischen Vogelarten. Den von ihnen befallenen Bäumen entziehen sie die Nährstoffe.

Blick zur Rheinbrücken

Bei den LKW’s handelt es sich um fertig produzierte LKW aus dem Mercedes-Benz-Werk in Werk. Das Mercedes-Benz-Werk Wörth ist ein Lkw-Montagewerk der Daimler Truck AG in Wörth am Rhein und gilt als das größte Lkw-Werk der Welt. Die Tagesproduktion liegt bei bis zu 470 Fahrzeugen.

Wie bei Hitchkock
Schöne Wohnlage direkt am Altrhein
Wolkenspiegelung in einer Pfütze
Am Ufer des Rheins.

Schön war’s.

So besser oder so besser?

Am Montag war es bei uns trocken und es hatte 10 Grad. Also haben wir die Chance genutzt und haben einen Spaziergang gemacht. Zum Glück hat das Wetter gehalten und er hat erst angefangen zu regnen als wir zur Haustür rein sind.

Unterwegs habe ich an unserem Baggersee ein paar Bilder gemacht. Ich habe sie dann zu Hause bearbeitet und ein bisschen verfremdet. Und hier ist das Ergebnis.

Unterwegs gewesen – 03

Weiter geht es durch den herbstlichen Wald mit seinen bunten Farben.

Plötzlich glitzert es von links. Es handelt sich um den Goldgrund. Wie kam der Goldgrund zu seinem Namen? Tatsächlich wurde hier früher nach Gold gesucht allerdings nicht viel gefunden. Beim Goldgrund handelt es sich um eine Altrheinschlinge die durch die Rheinkorrektur von Tulla entstand. Heute ist der Bereich ein Naturschutzgebiet.

Hier führte der Weg in freies Gelände. Über den Hochwasserdam ging es dann zurück zum Auto.