Archiv der Kategorie: Pfalz

Hatzenbühl – 01

Auf dem Tabakrundweg

Unerwartet lockte der Morgen mit Sonne und Nebelschwaden. Ein Anlaß für mich eine kleine Wanderung zu unternehmen. Ich war auf dem Tabakrundweg unterwegs. Er erzählt die Geschichte des Tabaks und schildert den Werdegang von der Pflanzung bis zum Verkauf.

Der Tabakrundweg befindet sich in Hatzenbühl, einer Nachbarortschaft.

Im Jahre 1492 hat Christoph Kolumbus nicht nur Amerika sondern auch den Tabak entdeckt. Seine Seeleute trafen Indios die lange braune Rollen im Mund hielten aus denen Rauch kam. Die Indios nannten diese Rollen „Tobago“. Seitdem hat der Tabak seinen Namen. Durch den zunehmenden Verkehr mit den in Südamerika entstandenen Kolonien kam der Tabak und das Rauchen nach Europa.

Hatzenbühl entwickelte sich später zu einer Gemeinde in der in großem Stil Tabak angebaut wurde. Der Anbau wurde sehr schnell zur Haupteinnahmequelle der Bauern und des Dorfes.

Der Tabakrundweg ist mit einem besonderen Logo ausgewiesen.


Der Tabakrundweg ist mit einem besonderen Logo ausgewiesen.

An einzelnen Stationen gab es Tafeln, die den Ablauf des „TabakJahres“ erläutern.

Bevor der Tabak verkauft werden kann, müssen die Blätter trocknen. Hierfür werden spezielle Scheunen, in der Pfalz „Duwakschopp“ oder „Schopp“ genannt, benutzt.

Zeitweise gab es mehr als 300 Tabaktrockenschuppen, von denen heute noch viele erhalten sind, aber zur Trocknung des Tabaks nicht mehr gebraucht werden.

Germersheim – 04

Festungsrundweg

Heute geht es weiter auf dem Festungsrundweg in Germersheim. Das nächste Gebäude der Festung ist das Weißenburger Tor. Es ist eines der Stadttore von Germersheim.

Und hier endet für mich der Festungsweg, denn die Zeit ist schon fortgeschritten. Bleibt nichts anderes übrig als den nächsten Teil des Festungsrundweges vorerst auf Eis zu legen.

Mit diesen Bildern verabschiede ich mich vorläufig vom Festungsrundweg.

ENDE

Germersheim – 03

Festungsrundweg

Der Punkt auf unserem Rundgang ist das Proviantamt.

Im früheren Proviantamt sind heute Büros und Praxen untergebracht.

Direkt gegenüber des Proviantamtes befindet sich das Arrestgebäude. Das Arrestgebäude wurde 1894 errichtet. In ihm saßen nicht nur Verbrecher und Fahnenflüchtige ein, sondern auch der ein oder andere brave Soldat, der womöglich einige Biere oder Weine zuviel getrunken hatte.

Fortsetzung folgt

Germersheim- 02

Festungsrundweg

Heute geht es zum nächsten Bauwerk der Festung Germersheim – dem Zeughaus.

Im historischen Zeughaus befindet sich ein in Deutschland einzigartiges Museum, das Deutsche Straßenmuseum. Darauf weisen schon die vor dem Gebäude aufgestellten Baumaschinen hin. Das Museum ist bundesweit das einzige, das auf ca. 5000 m² Ausstellungsfläche die Geschichte der Straße und des Straßenbaus anschaulich präsentiert.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass das Museum für jeden technisch interessierten sehr interessant ist.

Direkt neben dem Zeughaus steht die Carnot’sche Mauer. Sie stellt eine Verbindung zwischen dem Zeughaus und dem Proviantamt dar.

Fortsetzung folgt

Germersheim- 01

Festungsrundweg – 01

Vor kurzem war ich in Germersheim unterwegs.

Germersheim ist ein Mittelzentrum mit etwa 20.000 Einwohnern in Rheinland-Pfalz.

Die Stadt war und ist insbesondere als Militärstadt bedeutsam. Das war auch der Grund weshalb ich heute Germersheim als Ziel nahm. Hier gibt es einen Festungsrundweg, der alle wichtigen Teile der früheren Festung zeigt.

Die Festung Germersheim war eine königlich-bayerische Festung in der pfälzischen Stadt Germersheim. Sie war Teil eines Festungssystems im Westen Deutschlands zum Schutz vor befürchteten französischen Angriffen.

Infolge des Vertrages von Versailles wurde sie zwischen 1920 und 1922 zum größten Teil geschleift. Dennoch konnte ein Großteil der Anlage bis heute erhalten bleiben.
Textquelle: Auszüge Wikipedia

Ludwigstor

Zusammen mit dem Weißenburger Tor bildet das Ludwigstor die beiden Eingänge zur ehemaligen Festungsstadt. Das zweistöckige Gebäude ist 73 m lang und musste wegen seines Standortes im Bereich eines ehemaligen Morast auf einem Rost von 850 Eichenpfählen errichtet werden. Die Aussenfassade des Gebäudes zieren zwei Statuen, die zwei Krieger welche der Überlieferung nach den bayerischen König Ludwig I. (1825-1848) und den Erbauer der Festung Germersheim, Ingenieur Oberst Friedrich Ritter von Schmauß (1792-1846) darstellen.
Im Ludwigstor ist das Stadt- und Festungsmuseum der Stadt Germersheim untergebracht.

Fortsetzung folgt