Archiv der Kategorie: Natur

Kleine Kalmit – 03

Wir hatten den leichten Anstieg geschafft und standen vor der Kapelle und mussten feststellen, dass andere Leute auch die Idee hatten die Kleine Kalmit zu besteigen. Seit des Vandalismus ist die Kapelle dauernd verschlossen.

Vom „Gipfel“ hatte man eine herrliche Aussicht über Weinberge bis zu den Pfälzer Bergen.

Soweit das Auge reicht: Weinberge. Übrigens: Der Pfälzer Wein hat seinen „schlechten Ruf“ von früher abgelegt.

In der Ferne sahen wir, dass offensichtlich das Wetter umschlug. So stiegen wir hinunter in das Dorf Ilbesheim. Ilbesheim ist ein gemütliches Weindorf mit vielen alten Häusern verwinkelt und eng.

Das nächste Mal geht’s weiter.

Unterwegs gewesen – 03

Weiter geht es durch den herbstlichen Wald mit seinen bunten Farben.

Plötzlich glitzert es von links. Es handelt sich um den Goldgrund. Wie kam der Goldgrund zu seinem Namen? Tatsächlich wurde hier früher nach Gold gesucht allerdings nicht viel gefunden. Beim Goldgrund handelt es sich um eine Altrheinschlinge die durch die Rheinkorrektur von Tulla entstand. Heute ist der Bereich ein Naturschutzgebiet.

Hier führte der Weg in freies Gelände. Über den Hochwasserdam ging es dann zurück zum Auto.

Madenburg – 03 – Schluss

Wir haben die Burg erreicht. Wie nicht anders zu erwarten war, hatten viele Leute auch die Idee die Madenburg zu besuchen.

Trotzdem haben wir einen Sitzplatz gefunden und auch bei der Essen- und Getränkeausgabe gab es keine langen Wartezeiten.

Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir schöne Bilder von der Landschaft machen.

Hier noch ein paar Bilder von der Burg.

Nachdem wir einige Zeit auf der Burg verbracht hatten, liefen wir auf dem Herweg wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Trotz der Menschenmassen die unterwegs waren, konnten wir die Wanderung genießen.

Madenburg – 02

Der führte uns durch viele Weinberge und bot anfangs herrliche Aussichten. Danach tauchte er in einen schattigen Wald ein.

Und da lagen sie dann: Die Eßkastanien oder auch Keschde.

Kein Wunder, dass es da viele Keschde gibt, denn unsere Weg folgte auf einem Teil dem „Pälzer Keschdeweg„. Dieser Weg ist insgesamt 60 km lang, kommt aus dem Pfälzer Wald und führt hinaus zur Deutschen Weinstraße.

Auf dem Weg war es ruhig und uns sind kaum Leute begegnet. Dass es auch anders geht haben wir auf dem Waldparkplatz gesehen. Nachdem man einen Teil des Weges zur Madenburg mit dem Auto zurücklegen kann, haben viele diese Option genutzt. Der Parkplatz war überfüllt. Überall wurde geparkt, Wald- und Rettungswege wurden zugestellt.

Von nun an ging es steil bergauf. Die letzten Kilometer forderten noch mal alles ab.

– Fortsetzung folgt –

Madenburg – 01

Am 10.10. war herrliches Wetter angesagt, das wir zum Wandern nutzten. Unser Ziel war die Madenburg. Wenn man genau hinschaut, sieht man die Silhouette der Burg. Wenn man noch genauer hinschaut sieht man auch zwei Gleitschirmflieger die von der Madenburg gestartet sind.

Die Burg wurde im frühen 13. Jahrhundert erbaut. Sie hatte ein wechselhaftes Leben bis sie schließlich im Pfälzischen Erfolgekrieg (1688-1697) von den Truppen des französischen Königs Ludwig XIV. zerstört wurde.

1800 wurde die Burg in private Hände verkauft und diente in der Folgezeit als Steinbruch. 1870 gründete sich der Mandeburgverein, der Teile des Burgbergs kaufte, um die Ruine vor der endgültigen Zerstörung zu bewahren.

Unsere Wanderung begannen wir in Leinsweiler an der Gemeindehalle. Gleich zu Beginn des Weges kommen wir am Sonnenplätzl vorbei. Das Sonnenplätzl ist ein Mehrgenerationenplatz mit Spielplatz am Ortsrand von Leinsweiler. Zum Austoben laden Schaukel, Seilbahn, Fussballplatz und Sandkasten ein. Rundum laden viele Sitzmöglichkeitenmit Blick auf die Weinberge und den Wald zum Ausruhen aus. Dem Sonnenplätzl folgen offene Kleingärten. Dort sind die Bilder dieser schönen Äpfel entstanden.

Blick auf Leinsweiler. Etwas oberhalb der Bildmitte sieht man den Slevogthof (weißes Gebäude mit Turm)

Der Slevogthof Neukastel ist ein Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert, welches aus einem ehemaligen Meierhof hervorgegangen ist, welcher einst zur Reichsburg Neukastel gehörte. Er liegt oberhalb des Dorfes Leinsweiler an der Südlichen Weinstraße am Hang eines leicht vorgezogenen Hügels des Pfälzer Waldes. Hier wohnte der Maler Max Slevogt. Er hat das Anwesen durch verschiedene Anbauten erweitert und schuf eine Bibliothek und einen Musiksaal.

Bis heute ist ein Großteil des damaligen Gebäude-Ensembles erhalten, wenn auch in Teilen erneuert. Die direkten Nachfahren Max Slevogts betrieben in den Gebäuden ein Museum und eine Gaststätte. Die früheren Wohnräume Max Slevogts (wie z. B. die Bibliothek, das Speisezimmer oder auch der Musiksaal) waren zugänglich gemacht worden. Zur Ausstattung gehören beispielsweise die einzigen bis heute erhaltenen Wandbilder des Künstlers. Seit 2011 ist der Slevogthof dauerhaft geschlossen.

– Fortsetzung folgt –

Minfeld

In der vorigen Woche war ich wieder unterwegs. Ich bin rund um das Dorf Minfeld gewandert. Minfeld ist eine Gemeinde in Rheinland-Pfalz mit rund 1.600 Einwohnern und liegt zwischen Karlsruhe und Landau/Pfalz.

Anscheinend wurde ich schon erwartet, denn dieser Kerl begrüßte mich.

Auf der Schattenseite sah man schon, dass Herbst ist. Alles war von reif überzogen.

Zwiebeln soweit man schauen kann.

Für die Stromerzeugung war zu wenig Wind. Die Windräder verharrten im Ruhezustand.

Nächste Woche geht es weiter