Archiv der Kategorie: Natur

Gardasee – 06 – Malcesine

Malcesine ist ein kleines Dorf am nordöstlichen Ufer des Gardasees und hat etwa 3500 Einwohner. Das Dorf erstreckt sich über 62 Quadratkilometer und umfasst die beiden Weiler Cassone und Navene.

Das blaue Wasser des Gardasees auf der einen Seite, die Hügel und die Gipfel des Monte Baldo auf der anderen und Malcesine liegt mittendrin und umrahmt das beeindruckende Schloss, das die Umgebung von einem Felsvorsprung aus beherrscht.

Das historische Zentrum besteht aus einem Auf und Ab von kleinen gepflasterten Straßen, die von Kunsthandwerkerläden, Geschäften, Bars, Restaurants und Tavernen umgeben sind. Bei einem Spaziergang durch die Stadt kann man die unterschiedlichsten Ausblicke genießen; zum Beispiel in die alten Höfe, die Gassen und die tolle Natur, die die Stadt umgibt.

Außer dem Schloss mit seinen Museen und den Ausblicken von den Türmen und den Höfen gibt es einen kleinen Strand, der unter dem Schloss versteckt liegt, den neuen und den alten Hafen, den Kapitänspalast.

Der Kapitänspalast

Der Palazzo dei Capitani liegt im Zentrum des Ortes in der Via Capitanato 4 und wurde ursprünglich im 13. Jahrhundert von den Scaligern als Stadttheater erbaut. Im 15. Jahrhundert wurde er dann im Stil der venezianischen Gotik erneuert und als Sitz des Gouverneurs vom Ostufer genutzt. Heute kann man im Palast eine kleine Ausstellung besichtigen und einen kleinen Rundgang durch den Palmengarten machen mit einem traumhaften Blick auf das Ufer des Gardasees.

An Sommerabenden mangelt es auch nicht an Veranstaltungen: von Festivals, über Sport- und Kulturveranstaltungen bis hin zu gastronomischen Ereignissen; man findet auch ein kleines Open-Air-Konzert und einige organisierte oder improvisierte Feste, sowohl im Dorf als auch am Seeufer.

Gardasee 04 – Wasserfall Varone – Nachtrag

Am 08.09.2022 habe ich euch über unseren Ausflug zum Wasserfall Varone berichtet. Hierzu habe ich bei YouTube ein Video gefunden. Vielleicht habt ihr Lust und ein bisschen Zeit habt dann könnt ihr den Wasserfall Varone in Bewegung sehen.

Wer italienisch kann ist im Vorteil, denn er kann die Erläuterungen der jungen Frau verstehen (Ich kanns nicht). 😦

Gardasee – 05 – Castello

Das Wahrzeichen Malcesine ist das Castello. Beim Castello handelt es sich um eine Scaligerburg von der man eine herrliche Aussicht über Malcesine und den See hat. Die Burg wurde in der Geschichte mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Die Burg, jetzt Schloss genannt, hatte eine wechselvolle Geschichte. Sie ging von Hand zu Hand und hatte viele Besitzer. Visconti, Republik Venedig, Frankreich, Österreich sind hier zu nennen.

Im Schloss befindet sich ein naturgeschichtliches Museum das man besichtigen kann. Am Ende des Innenhofes kann man auf einem kleinen Balkon in 24 Metern Höhe hat man eine herrliche Aussicht auf den See und die den See umgebenden Berge. In einer ruhigen Ecke findet man die Büste von Johann Wolfgang von Goethe der auf einer Reise Malcesine besucht hat.

Das Schloss beherbergt auch ein Open-Air-Theater das im Sommer bespielt wird.

Gardasee – 04 – Wasserfall Varone

Auf dem Rückweg vom Tennosee kamen wir am Wasserfall Varone vorbei. Bei dem Wasserfall handelt es sich um eine besondere Sehenswürdigkeit. Man kann ihn von zwei verschiedenen Aussichtspunkten aus bewundern und somit in den Genuss zweier vollkommen unterschiedlicher Blickwinkel kommen. Der erste Aussichtspunkt ist die untere Schlucht.

Picknickbereich beim unteren Eingang mit herrlicher Aussicht ins Tal

Am unteren Bereich der Schlucht befindet sich ein großzügiger Picknickbereich. Hier kann man ausruhen und sich vor dem Erklimmen der Schlucht stärken. Hier hat man auch eine herrliche Aussicht.

In der ständig feuchten Luft beim Wasserfall hat sich eine üppige Vegetation entwickelt.

Vor dem Ausbau des Wasserfalls gab es nur steile Felswände. Der Sturzbach konnte nur äußerst gefährlich erklettert werden. Dann wurden Wege und kleine Stege, Geländer und gewundene Treppen errichtet, die eine leichte Besichtigung dieses Naturschauspieles möglich machten.

Treppen ebnen den Weg

Ausblick auf das nördliche Ende des Gardasees

Unten kann man den Wasserfall in seiner ganzen Pracht sehen.

Gardasee – 03 – Lago di Tenno

Heute haben wir den Lago di Tenno besucht. Der Lago di Tenno ist ein See im Hinterland von Riva. Er liegt auf einer Höhe von 570 Meter inmitten eines dichten Nadelwaldes. Bemerkenswert ist seine Farbe die  ins Türkis bis Himmelblau geht.

Der See ist durch einen Bergrutsch entstanden, der den Zufluss aufgestaut hat.

Die Autofahrt zum Bergsee Lago die Tenno in Trentino-Südtirol ist nichts für schwache Nerven und ungeübte Fahrer: Schnell steigt die enge Straße nördlich des Gardasees an, und ihre scharfen Serpentinen werden auch durch den Italo-Pop, der aus dem Autoradio dringt, nicht sanfter. Doch oben wartet die Belohnung: Vom kleinen Parkplatz aus trennt die Besucher nur noch eine kurze Wanderung vom idyllischen Lago di Tenno.

Wir haben uns zu einem Rundgang um den See entschlossen. Über eine steiler Treppe kommt man hinunter an das Seeufer. Immer wieder können wir einen Blick auf den See werfen. Seine Farbe ist einfach genial.

Am Tennosee kann man auch baden. Viele Ausflügler haben sich am Ufer niedergelassen.

Der Wasserstand des Sees variiert innerhalb des Jahres sehr. So kann er im Herbst nach heftigen Regenfällen um bis zu 15 m ansteigen.

Fische gibt es natürlich auch im Tennosee.

Den Ausflug zum Lago di Tenno kann ich nur empfehlen. Wer unsicher beim Bergfahren und durch Serpentinen ist, sollte mit dem Bus fahren.

Verrückte Welt

Hallo zusammen, den untenstehenden Text habe ich von jemandem zugeschickt bekommen und ich meine er bezeichnet genau das was viele Leute bewegt.

*Eine verrückte Welt*

Elektrisch fahren,
Müll sortieren,
Pullover anziehen und’s
Wohnzimmer auf 19° heizen,
Kilometer rationalisieren,
fürs Klima laufen……
und viel radeln . . . . . .

Warum müssen wir Geld für die Gemeinschaft sparen, wenn:

– Die Olympischen Winterspiele in Peking auf Kunstschnee
stattfanden.
– In Frankreich Skigebiete und die Pisten bis Mitternacht
beleuchtet werden, damit „Langschläfer“ nachts skifahren
können.
– wenn die Lufthansa 8.000 „leere“ Flüge durchführt, nur
um ihre Slots zu halten.
– Die meisten großen Fußballspiele abends unter Flutlicht
stattfinden, die reichlich Strom verbrauchen!
– Die 8 neuen und gigantischen Fußballstadien, die zur
Austragung der Weltmeisterschaft in Katar gebaut wurden,
klimatisiert (in einer Wüste!) werden müssen.
– Tausende Lastwagen unterwegs sind, um uns Obst und Gemüse
aus Spanien zu bringen, während regionale Produkte auf dem
Müll landen oder von Bulldozern zerkleinert werden
– Wenn das größte Linienschiff der Welt: Wonder of the Seas 7.000
Passagiere und 2.300 Besatzungsmitglieder befördert und auf
den Meeren im Kreis fährt.
– Etwa 3.500 Containerschiffe weltweit verkehren und jeweils 280.000
Liter Treibstoff auf 1.000 km verbrauchen .
– Milliardäre sich sich eine Raumfahrt zu „astronomischen“ Konditionen
gönnen.

Und……. in dieser Zeit verbieten wir *“AUS UMWELTBEWUSSTSEIN“*
Leuten das Autofahren mit Benzinmotor, die sich das Umsteigen
nicht leisten können und damit zur Arbeit fahren müssen.
Und zur Krönung schlagen wir vor, die Heizung um 1° zu senken!

*FRAGE:* Wer verarscht uns hier eigentlich? 🤣😡

Göcklingen – 02

Weiter geht es mit unserem Spaziergang bei Göcklingen. Heute gibt es viele Bilder.
Der Weg führt jetzt durch die Weinberge. Zwischen den Rebzeilen blüht der Löwenzahn.

Die Madenburg

Über die Madenburg habe ich in HIER berichtet.

Kurz danach kamen wir zu einem kleinen See. Es handelt sich um den Biotopweiher „Alte Tongrube.“ Die Grube entstand in den 1970er/80er Jahren aus dem Tonabbau. Nachdem der Tonabbau Ende 90er Jahre eingestellt wurde und der darauf folgenden Renaturierung, hat sich hier ein artenreicher Lebensraum für Tiere und Pflanzen entwickelt.

Hier hatten sich zwei Gruppen breit gemacht und haben gepicknickt.

Jetzt ging unser Spaziergang dem Ende zu. Der Weg führte wieder in Richtung Ort.

Mit dem folgenden Bild endet mein Bericht. Es war ein schöner Spazierweg, der ohne größere Anstrengungen durch die Natur führte.

Moosbronn

Bei schönem Wetter haben wir am Samstag eine kleine Wanderung nach Moosbronn im Moosalbtal gemacht.

Moosbronn ist ein Marien-Wallfahrtsort im Nordschwarzwald. Sie ist besonders bekannt durch die Wallfahrtskapelle Maria Hilf. Sie wurde 1749 eingeweiht. Sie ist die drittälteste Kirche im Murgtal und liegt am Jakobsweg.

Der Ort Moosbronn war früher Grenzort zwischen Baden und Württemberg. Die Grenze zwischen dem Großherzogtum Baden und dem Königreich Württemberg verlief einst mitten durch den Ort (alter Grenzstein neben der Wallfahrtskirche). Gleichzeitig war diese Grenze auch Konfessionsgrenze. Der badische Teil war katholisch, der württembergische evangelisch.

Wallfahrtskapelle Maria Hilf

Wanderung Annweiler

zum Kirschfelsen

Am 20.04.2022 haben wir eine kleine Wanderung zum Kirschfelsen gemacht. Der Kirschfelsen liegt in der Nähe des Annweiler Forsthauses. Das Forsthaus ist von der B 48 über eine etwas abenteuerliche Straße mit zahlreichen Kurven und Höhenmetern zu erreichen.

Das Annweiler Forsthaus wurde nach einem Pächterwechsel aufwändig renoviert. In diesem Zusammenhang bekam es den Namen „Schwarzer Fuchs“.

Ich war früher schon einmal am Kirschfelsen. Unseren Mitwanderern habe ich erklärt, dass es sich um einen bequemen, leicht zu gehenden Forstweg handele. Das hätte auch gestimmt, wenn ich den richtigen Weg eingeschlagen hätte. So sind wir dem Rundwanderweg Nummer 3 gefolgt.

Die zu Beginn unserer Wanderung falsche Auswahl des Weges rächte sich kurz vor dem Kirschfelsen. Bis hierher handelte sich um den versprochenen bequemen Weg. Dann hieß es Höhe zu erklimmen und zwar auf einem steilen Zickzackpfad.

Und dann hatten wir ihn erreicht – den Gipfel des Kirschfelsens.

Früher stand hier ein Holzturm der eine weite Aussicht bis ins Elsaß und zum Schwarzwald bot. Dieser wurde dann entfernt, weil er bauliche Mängel aufwies. Ein Ersatz erfolgte nicht.

Heute sieht es auf dem Gipfel so aus.

Auch den Rückweg hatten wir falsch gewählt. Auf einem breiten Weg wanderten wir zum Annweiler Forsthaus zurück. Der richtige Weg hätte uns unterhalb des Kirschfelsens entlang geführt. Hier kommen Bilder einer früheren Wanderung.

Trotz unserer „Irrwege“ war es eine schöne Wanderung. Eines ist sicher: Beim nächsten Mal wissen wir welches der richtige Weg ist.

Wie hoch können Berge werden?

Die absolute Obergrenze liegt bei 9.000 Metern. Höher kann ein Berg nicht sein – sonst würde sein Gewicht ihn in den heißen Erdmantel drücken und verflüssigen! Je weiter ein Berg in die Höhe wächst, umso tiefer dringt seine Basis durch die Erdkruste in Richtung Erdmantel vor. Ab einer Gebirgshöhe von 9000 Metern kann die Kruste den Bergfuß nicht mehr halten. Das hat zur Folge, dass das Massiv von unten geschmolzen und geschrumpft wird.