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Spaziergang zum Geroldsauer Wasserfall

Gestern haben wir einen kleinen Spaziergang zum Geroldsauer Wasserfall gemacht. Als Rentner hat man den Vorteil auch unter der Woche das schöne Wetter auszunutzen. Aus verschiedenen Gründen besschränkte sich unser Weg auf einen Spaziergang von 4 km.

Der Geroldsauer Wasserfall ist ein etwa sechs Meter hoher Wasserfall des Grobbachs südlich des Baden-Badener Stadtteils Geroldsau im nördlichen Schwarzwald.

Ausgangspunkt unseres Spaziergangs war der Parkplatz Malschbach an der B 500 (Schwarzwaldhochstraße). Am Parkplatz wunderten wir uns, dass an einem Werktag so viel los war.

Unser Weg führte uns an dieser kleinen Siedlung vorbei. Als Wege zum Wasserfall stehen zwei Wege zur Verfügung. Ein Weg führt teilweise über Felsen oberhalb des Baches zu unserem Zwischenziel. Der andere Weg führt auf schmalen Pfaden direkt am Fluss entlang.

Blick von oben auf den Fluss.

Hier überquerten wir den Fluss.

Jetzt waren wir ganz nah dran. Das Rauschen des Flusses bildete die Hintergrundgeräusche. Bedingt durch die Regenfälle der letzten Wochen führte der Fluss ordentlich Wasser und zog schnell dahin.

Auch hier waren die unvermeidlichen Steinmännchen anzutreffen.

Und da ist er: der Geroldsauer Wasserfall

Nach dem Wasserfall geht es noch ein paar Meter und wir kommen zum Waldgasthof Bütthof. Hier sind wir eingekehrt.

In der Umgebung des Geroldsauer Wasserfalls wachsen große Rhododendron-Büsche. Während der Rhododendronblüte ist der Geroldsauer Wasserfälle ein besonderes Ausflugsziel. Wir haben es leider noch nie geschafft den richtigen Zeitpunkt zu treffen.

Erinnerungen – 02

Parco Giardino Sigurtà – 02

Dies ist die Fortsetzung des Beitrags vom 19.07.2021. Heute gibt es vorwiegend Blumen zu sehen.

Im Park gibt es ein Schlösschen, eine Einsiedelei, ein dem veronesischen Dichter Ippolito Pindemonte gewidmetes Wäldchen mit seiner Inschrift sowie eine Sonnenuhr. Die Anfänge des Parks gehen bis ins Jahr 1407 zurück; 1978 öffnet der Park dann erstmalige seine Tore für Besucher.

Regenbogen

Wenn wir Glück haben, begegnen wir ab und zu einem Regenbogen. Meist sieht man nur einen halben Regenbogen. Weshalb ist das so? Egal, wie nah wir dem Regenbogen kommen, wir werden es nicht finden. Denn in Wirklichkeit ist der Lichtbogen ein Kreis, den wir durch den Horizont als Grenze nur zur Hälfte sehen.

Übrigens: Einen Regenbogen kann man auch selber erzeugen wie dieses Beweisfoto zeigt.

Drachenfels

Heute berichte ich von einer Wanderung zur Burgruine Drachenfels. Hierbei handelt es sich um die Überreste einer Felsenburg im südlichen Teil des Pfälzerwaldes.

Die Burg Drachenfels steht auf einem 150 m langen Sandsteinfelsen. Der höchstgelegene Teil des Burgfelsens wurde zum Bergfried ausgebaut.

Der heutige Burgrest wird im Volksmund „Backenzahn“ genannt und macht ihn zu einer der auffälligsten Burgruine in Rheinland-Pfalz.

In der Ferne sehen wir den Drachenfels

Ausgangspunkt unserer Wanderung war die Ortschaft Busenberg an der B 427 (Dahn – Bad Bergzabern).

Es gibt viele Wege die zum Drachenfels führen. Wir nehmen heute den kürzesten. Eigentlich ist es eher ein Spaziergang.

Zunächst kommen wir zur Drachenfelshütte. Sie wird vom Pfälzerwaldverein bewirtschaftet.

Nach der Drachenfelshütte geht es steil hinauf zum Felsen auf dem der Drachenfels steht. Die Ruine ist durch Leitern und Treppen begehbar gemacht.

Nun lasse ich Bilder sprechen:

Ich hoffe, euch hat unsere kleine Wanderung gefallen.

Geiersteine – 03

Wir sind immer noch auf der Geiersteine-Tour unterwegs.

Der Wegweiser zeigt unser nächstes Ziel. Es geht zum Runden Hut. Beim Runden Hut handelt es sich um einen fotogenen Felspilz der eine wunderschöne Aussicht bietet.

Der Weg führt weiter durch den Wald an vielen Felsen vorbei wie wir es bisher schon kennen. Unterwegs haben wir auch völlig unerwartet Maiglöckchen gesehen.

Stellenweise haben die Felsen den Bäumen ihren Wuchs aufgezwungen.

Schließlich haben wir den Runden Hut erreicht. Unsere Anstrengung wurde mit einer herrlichen Aussicht belohnt.

Der Runde Hut ist der Felsen den man etwa in der Bildmitte sieht. Ganz verwegene können dort sogar herumkletten.

Aussicht vom Runden Hut. Von hier aus kann man im Hintergrund sogar die Burg Trifels sehen.

Mit dem Handy war leider nicht mehr als dieses Bild möglich. Ich denke aber, dass man schon sieht mit welcher Macht der Trifels auf dem Felsen thront.

Nach einer Paus machten wir uns dann an den Abstieg. Das Wegzeichen führte uns auf einen breiten Forstweg der uns gemächlich zurück nach Lug führte.

Ein kleiner Flieger

Am Wochenende hatte ich auf der Terrasse Besuch von einem kleinen Tier. Es landete auf dem Tisch und bewegte sich auf mich zu. Man hätte meinen können, dass es mit dem Flügel winkt. Bevor ich es fotografieren konnte, flog es wieder davon.

Am nächsten Tag war das kleine Tier ganz frech und hat sich an verschiedenen Stellen auf mich gesetzt. Auf meinem nackten Arm saß es auch und hat einen Stich hinterlassen. Tante Google gab auf die Frage um welches Tier es sich handelt, keine eindeutige Antwort. Vielleicht habe ich ja bei euch Glück.

Sieht es nicht toll aus mit seiner Motorradbrille?

Rückblick – Mein Karlsruhe

0000- Mein Karlsruhe

Ab heute gibt’s was Neues Altes. Manche von euch wissen sicher noch, dass ich früher mehrere Blogs hatte in denen verschiedene Themen abgebildet worden sind. Das hier ist ein Blog der am 29.05.2013 auf meiner damaligen Seite „Mein Karlsruhe“ erschienen ist. Karlsruhe ist mein Geburtsort und ich habe viele Jahre meines Lebens dort verbracht. Dort sind und bleiben meine Wurzeln und ich bin stolz darauf ein „Brigand“ zu sein. Zum Begriff „Brigand“ kommt noch ein Beitrag.

Am Samstag war ausnahmsweise ein Mal schönes Wetter und das mich zum Fotografieren animiert. Ziel war Karlsruhe und zwar ganzgenau der Karlsruher Stadtteil Durlach.

Durlach ist der größte Stadtteil von Karlsruhe. Die einstmals eigenständige Stadt war von 1565 bis 1718 Residenzstadt der Markgrafschaft Baden-Durlach. 1715 ging von hier die Gründung der neuen Residenzstadt Karlsruhe aus, in die Durlach 1938 zwangseingemeindet wurde.

Der Name „Durlach“ geht nach Hentschel (1996) vermutlich auf einen Flurnamen zurück und bezeichnet ursprünglich das Gebiet unterhalb des Turms. Dabei ist „Dur-“ auf Turm (lat. turris) zurückzuführen und „-lach“ auf das althochdeutsche blah, lah und lâch, das Wort für ein Grenzzeichen.

Umgangssprachlich nennen sich die Einwohner von Durlach auch Dorlacher oder Letschebacher.

Quelle: Wikipedia

Mit der Straßenbahn ging es auf Tour zunächst durch die mit Baustellen übersäte Karlsruher Innenstadt. Die Baustellen sind Vorbote der Kombi-Lösung, sprich: Untertunnelung der Haupteinkaufsstraße, der Kaiserstraße.

Aktualisierung: Nach über zehn Jahren stehen die Arbeiten zur Kombilösung vor ihrem Abschluss. Das Projekt, das einen 1,3 km langen Stadtbahntunnel sowie die Untertunnelung der Kriegsstraße beinhaltete, soll zu Jahresende 2021 abgeschlossen sein. Die Kosten wurden mit rd. 500 Mio. Euro veranschlagt. Die derzeitige Kostenermittlung ergibt einen Betrag von 1,5 Mrd. Euro.

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Die Friedrichschule

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Die Pfinztalstraße

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Von der Pfinztalstraße nahm ich den Weg in die Kelterstraße. Hier stehen noch viele alte Häuser und ein Hotel, das ziemlich nostalgisch aussah. Zum Erwin heißt es.

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Geiersteine – 02

Ich hoffe der erste Teil unserer Geiersteine-Tour hat euch gefallen. Heute geht’s weiter.

Früher gab es für böse Leute den Pranger. Den gibt es auch im Pfälzerwald. Kopf durch und gut ist.

Tische gibt es auch.

… und Abgründe.

Dann waren wir da. Auf einer Felsnase konnte man die Geiersteine sehen und die schöne Aussicht genießen.

Für heute ist es genug. Das nächste Mal geht es weiter.

Der Karlsruher Karajan

In unserer Tageszeitung erschien unter der Überschrift „Karajan von Karlsruhe“ ein Artikel. Neugierig geworden was sich hinter dem Titel verbirgt, las ich den Beitrag. Und siehe da: Alte Erinnerungen wurden wach.

Mit den Anfängen des Automobils war es wegen der Menge des Verkehrs noch nicht notwendig, den Autoverkehr an Kreuzungen zu regeln bzw. in geordnete Bahnen zu lenken. Das änderte sich mit der Zunahme der Zahl der Kraftfahrzeuge bald.

Irgendwann kam die Polizei zu dem Ergebnis, dass der Verkehr durch die Polizei geordnet und geregelt werden muss. Ampeln gab es damals noch nicht. Auf den großen Kreuzungen wurden kleine, dreistufige Verkehrsregelungstürme aufgestellt. Auf diesen Türmen hatten Polizisten in weißer Uniform ihren Platz. Sie mussten von hier durch eindeutige Handzeichen den Verkehr regeln und den Autofahrern zeigen, wer wann wohin fahren darf.

In Karlsruhe gab es einen über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Polizisten, der mit viel Einsatz den Verkehr steuerte. Wer den Anweisungen dieses Mannes nicht folgte, musste das in Form einer mündlichen Verwarnung oder einem grellen Pfiff büßen. Er wurde der Karlsruher Karajan genannt, weil er die Verkehrsströme dirigiert hat.

Mehrere Stunden am Stück pro Tag, bei Wind und Wetter, Kälte und Hitze und mitten in den Abgasen stehend den Verkehr zu regeln, war eine schwere Aufgabe.

1972 wurden die Polizisten auf den Kreuzungen durch Ampeln ersetzt. Die erste wurde an der Kreuzung Karl-/Kriegsstraße aufgehängt. Es handelte sich um eine so genannte Heuer-Ampel. Die Ampel hing über der Mitte der Kreuzung und hatte auf allen vier Seiten grüne und rote Felder. Das Prinzip war ganz einfach: Auf jeder Seite drehte sich ein Zeiger (wie bei einer Uhr). War er auf dem roten Feld musste man warten, war er auf dem grünen Feld durfte man fahren.

Der Gnom

Der Gnom ist ein kleinwüchsiges, menschenähnliches Fabelwesen, das nach Paracelsus als ein Elementarwesen angesehen wird und als Berggeist dem Bereich der Erde zugeordnet ist. (Quelle; Wikipedia) Lange Zeit war es strittig, ob es Gnome gibt. Bis gestern. Ich habe nämlich einen gesehen.