Archiv der Kategorie: Meins

Wanderung durch die Wutachschlucht – 03

Der Weg zeigte sich immer in anderer Form.

Über Stock und über Stein bewegten wir uns fort. Manchmal gab es auch eine Lücke wie man auf dem rechten Bild sieht die einen mehr oder weniger großen Sprung bedeutete.

Einige Wanderer verbrachten ihre Rastzeit mit Steinmännchen bauen. Wie man sieht, stehen an diesem Platz etliche von ihnen.

Dann ging es weiter: Immer an der Wand entlang. Die Wände waren 50 bis 60 m hoch.

Der Fluss und sein Rauschen begleiteten uns den ganzen Weg.

Cinque Terre

Heute gibt es nur einen Link. Ich hoffe er funktioniert. Vor kurzem habe ich in einem Blog einen Bericht über die Cinque Terre gelesen. Mir ist dann eingefallen, dass wir 2015 im Rahmen einer Busreise auch dort waren. Die Schönheit der Landschaft hat uns fasziniert und ich habe in mehreren Teilen davon berichtet. Damals waren noch nicht alle bei meinem Blog und ich dachte vielleicht interessiert euch diese Ecke von Italien ja. Falls ihr Lust habt, könnt ihr HIER mehr darüber erfahren.

Portofino

Porto Venere

Porto Venere

Wanderung durch die Wutachschlucht – 02

Heute geht es weiter durch die Wutachschlucht.

Auf schmalen Pfaden ging es am Fluß entlang. Manchmal verlief der Weg auf Wasserhöhe und das andere Mal einige Meter darüber. Eng wurde es, wenn uns andere Wanderer begegnet sind.

Am Wegrand konnten wir immer wieder die Vielfalt der Natur genießen.

Mehrmals mussten wir den Fluss überqueren. Neben Brücken, wie hier, mussten auch Baumstämme als Grundlage dienen.

In Wörth am Rhein unterwegs

Ich war schon öfter in Wörth spazieren. Wörth ist bekannt durch sein LKW-Werk. Wikipedia schreibt hierzu:

Das Mercedes-Benz-Werk Wörth ist ein Lkw-Montagewerk der Daimler AG in Wörth am Rhein. Es gehört zum Geschäftsfeld Daimler Trucks und gilt als das größte Lkw-Werk der Welt. Es hat eine Grundfläche von 2.883.072 m² und eine Gebäudefläche von 627.920 m². Die Tagesproduktion liegt bei bis zu 470 Fahrzeugen (Stand Juli 2018). 10.326 Mitarbeiter arbeiteten Ende 2019 im Werk Wörth. Die reine Produktionsfläche beträgt 480.000 Quadratmeter.

Auch über den Künstler, der diese Wandmalereien gemacht hat, habe ich schon berichtet. Er hat viele Unterführungen in Wörth verschönert. Teilweise hat er auch Schüler der Wörther Schulen mit eingebunden.

Unterwegs meinte man manchesmal schon den Frühling zu spüren. Die Temperaturen waren angenehm, das Wetter trocken aber leider kein blauer Himmel. Sei’s drum – bei schönem Wetter kann jeder spazieren gehen.

Durch die Ansiedlung des LKW Werks Anfangs der 1960er-Jahre war natürlich ein großer Bedarf an Wohnungen vorhanden. Um den zu erfüllen wurden auch Hochhäuser gebaut. Heute würde man sie als „Bausünden“ bezeichnen.

Daneben sieht man einen Wasserturm, der einen Teil von Wörth mit Trinkwasser versorgt. Er wurde ansehnlich gestaltet und bemalt.

Auch Hühner gibt es noch in Wörth.

Alzheimer lässt grüßen

Alzheimer lässt grüßen. Heute habe ich Bilder von einer Wanderung durch die Wutachschlucht gezeigt. Leider habe ich mit der Folge 5 angefangen die eigentlich erst später und als Höhepunkt erscheinen sollte. Die erste Folge der kleinen Serie kommt am 21.01.2021. Entschuldigung dafür aber manchmal weiß man nicht was man tut.

Wanderung durch die Wutachschlucht – 05

Heute kommt der letzte Beitrag über unsere Wanderung durch die Wutachschlucht.

Und wieder musste der Fluss überquert werden. Ich hab die Brücken nicht gezählt aber Peter Maffay wird wohl mit seinem Lied „Über seiben Brücken..“ hinkommen.

Hier sind wir in der Gauchachschlucht die ein Teil des Schluchtensystems ist.

Eigentlich hatten wir vor unterwegs einzukehren. Die Wirtschaft sah aber nicht so gut aus und das Personal hatte von Kundenfreundlichkeit noch nichts gehört. Also haben wir nur was getrunken und uns ein wenig erholt. Uns stand noch der Rückweg zu unserem Ausgangspunkt bevor.

Den Rückweg haben wir dann über die Engeschlucht gewählt. Die Engeschlucht wird als abenteuerlicher Wegteil beschrieben. Es war wirklich ein Abenteuer. In der Wanderbeschreibung zur Engeschlucht steht:

Zu beachten: Durch die engen Pfade in den Schluchten kann beim Begegnungsverkehr durch die Wanderer der erforderliche Mindestabstand von 1,50 m nicht immer eingehalten werden. Die Wege sind  rutschig und werden nicht mehr von der Sonne getrocknet.

Bei uns ging es weniger um den Mindestabstand als um den sicheren Gang auf den schmalen und rutschigen Wegen. Wie man sich die Engeschlucht vorstellen muss, könnt ihr auf dem Bild unten sehen.

Auf dem schmalen Weg stiegen wir im Gänsemarsch auf. Auf der einen Seite der Berg und auf der anderen Seite die Schlucht. Mehrmals rutschten wir aus und fanden uns auf unserem Hinterteil wieder. Obwohl der Weg mit Stufen und manchmal auch Leitern versehen war, half uns das nicht viel.

Wir waren froh, dass wir nach dem anstrengenden Aufstieg den Ausstieg aus der Schlucht erreichten. Müde und mit Matsch verschmiert ließen wir uns im Gras nieder.

Fazit: Die Wanderung durch die Wutachschlucht ist sehr zu empfehlen. Schwindelfrei und trittsicher sollte man aber schon sein. An manchen Stellen sind Stöcke hilfreich. Der Weg ist manchmal anstrengend man wird aber durch die schöne Natur belohnt. Vielleicht sollte man sich eine Jahreszeit mit viel Wasser aussuchen. Dann ist die Schlucht wahrscheinlich noch eindrucksvoller.

Das war’s. Unsere gemeinsame Wanderung ist zu Ende. Ich hoffe sie hat euch gefallen.

Spaziergang

Kurz vor dem Jahreswechsel hat sich mal der Wettergott gnädig gezeigt und seine Schleusen geschlossen. Also haben wir einen kleinen Spaziergang gemacht und entdeckt, dass unser Storchennest wieder besetzt ist. Schon zurück aus Afrika oder von einem anderen Ort hierher umgezogen? Wir wissen es nicht.