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Göcklingen – 02

Weiter geht es mit unserem Spaziergang bei Göcklingen. Heute gibt es viele Bilder.
Der Weg führt jetzt durch die Weinberge. Zwischen den Rebzeilen blüht der Löwenzahn.

Die Madenburg

Über die Madenburg habe ich in HIER berichtet.

Kurz danach kamen wir zu einem kleinen See. Es handelt sich um den Biotopweiher „Alte Tongrube.“ Die Grube entstand in den 1970er/80er Jahren aus dem Tonabbau. Nachdem der Tonabbau Ende 90er Jahre eingestellt wurde und der darauf folgenden Renaturierung, hat sich hier ein artenreicher Lebensraum für Tiere und Pflanzen entwickelt.

Hier hatten sich zwei Gruppen breit gemacht und haben gepicknickt.

Jetzt ging unser Spaziergang dem Ende zu. Der Weg führte wieder in Richtung Ort.

Mit dem folgenden Bild endet mein Bericht. Es war ein schöner Spazierweg, der ohne größere Anstrengungen durch die Natur führte.

Karlsruhe – 10 – Ettlinger Tor

Ettlinger Tor

Wie viele Städte besaß auch Karlsruhe Stadttore die heute alle aus dem Stadtbild verschwunden. Insgesamt waren es sechs. Eines davon war das Ettlinger Tor. Es wurde 1803 erbaut. Es sollte an die Eroberung pfälzischer Gebiete erinnern und die Rangerhöhung des damaligen Markgrafen Karl-Friedrich von Baden zum Kurfürsten feiern.

Mit der Zeit verfiel das Ettlinger Tor so, dass sich eine Restaurierung nicht mehr rentierte. 1872 wurde es abgerissen.

Heute befinden sich am Ettlinger Tor unter anderem das Badische Staatstheater und das ECE-Einkaufszentrum.

13 Jahre stand am Ettlinger Tor auch eine Skulptur, die das ursprüngliche Aussehen des Tores nachempfinden sollte.

2011 begannen die Arbeiten zur Kombilösung, so dass die Skulptur im Weg war. Sie wurde in das Kleeblatt der Anschlussstelle der Ettlinger Allee versetzt. Man redete davon, dass die Umsetzung rd. 100.000 Euro gekostet haben soll, so dass der ursprünglich gebaute Rückumzug an den Ettlinger-Tor-Platz aufgegeben wurde.

Was bedeutet der Begriff „Kombilösung“?

Die Haupteinkaufsstraße in Karlsruhe ist die Kaiserstraße. Mitten durch diese Straße lief der Straßenbahnverkehr. Durch den Ausbau des ÖPVN wurde die Taktfolge immer dichter und die Länge der Bahnen immer länger. Zur Entlastung der Kaiserstraße wurde die Kombilösung beschlossen. Das bedeutete, dass die Straßenbahnen in den Untergrund verlegt wurden. In diesem Zusammenhang war auch die Verlegung der innerstädtischen Hauptverkehrsader „Kriegsstraße“ beschlossen. Damit war die Kombilösung geboren. Hierzu werde ich einen eigenen Beitrag posten.

Wanderung Annweiler

zum Kirschfelsen

Am 20.04.2022 haben wir eine kleine Wanderung zum Kirschfelsen gemacht. Der Kirschfelsen liegt in der Nähe des Annweiler Forsthauses. Das Forsthaus ist von der B 48 über eine etwas abenteuerliche Straße mit zahlreichen Kurven und Höhenmetern zu erreichen.

Das Annweiler Forsthaus wurde nach einem Pächterwechsel aufwändig renoviert. In diesem Zusammenhang bekam es den Namen „Schwarzer Fuchs“.

Ich war früher schon einmal am Kirschfelsen. Unseren Mitwanderern habe ich erklärt, dass es sich um einen bequemen, leicht zu gehenden Forstweg handele. Das hätte auch gestimmt, wenn ich den richtigen Weg eingeschlagen hätte. So sind wir dem Rundwanderweg Nummer 3 gefolgt.

Die zu Beginn unserer Wanderung falsche Auswahl des Weges rächte sich kurz vor dem Kirschfelsen. Bis hierher handelte sich um den versprochenen bequemen Weg. Dann hieß es Höhe zu erklimmen und zwar auf einem steilen Zickzackpfad.

Und dann hatten wir ihn erreicht – den Gipfel des Kirschfelsens.

Früher stand hier ein Holzturm der eine weite Aussicht bis ins Elsaß und zum Schwarzwald bot. Dieser wurde dann entfernt, weil er bauliche Mängel aufwies. Ein Ersatz erfolgte nicht.

Heute sieht es auf dem Gipfel so aus.

Auch den Rückweg hatten wir falsch gewählt. Auf einem breiten Weg wanderten wir zum Annweiler Forsthaus zurück. Der richtige Weg hätte uns unterhalb des Kirschfelsens entlang geführt. Hier kommen Bilder einer früheren Wanderung.

Trotz unserer „Irrwege“ war es eine schöne Wanderung. Eines ist sicher: Beim nächsten Mal wissen wir welches der richtige Weg ist.

Karlsruhe – 02 – Stephansplatz

Vor der Stephanskirche befindet sich ein großer Platz der als Spielplatz genutzt wird. Im Sommer befindet sich hier auch ein Biergarten.

Das Gebäude im Hintergrund war mal eine Bank. Heute beherbergt es ein Lokal mit dem sinnigen Namen „Alte Bank“. Außerdem ist der Hauptspielsaal eines Theaters darin untergebracht.

Anstelle des Gebäudes am linken Bildrand stand früher die Zentrale einer großen Drogeriemarktkette aus Karlsruhe. Das alte Gebäude wurde abgerissen und durch ein neues ersetzt. Heute wird hier Bekleidung verkauft.

Auf der anderen Seite der Stephanskirche erstreckt sich der Friedrichsplatz. Dabei handelt es sich um eine große Grünanlage nur wenige Meter vom Stadtzentrum entfernt. Der Platz wird begrenzt durch die Badische Landesbibliothek (siehe letzter Beitrag), das Staatliche Museum für Naturkunde, die Stadtbibliothek, die Katholische Stadtkirche St. Stephan sowie das Einkaufszentrum Ettlinger Tor.

Im Hintergrund sieht man den Turm des Rathauses das am Marktplatz steht.

Der Friedrichsplatz war in den letzten Jahren auch Standplatz für den Karlsruher Christkindlesmarkt. Dieser musste von seinem früheren Standplatz auf dem Marktplatz weichen, weil durch den U-Strab-Bau kein Platz mehr war.

Auf dem Friedrichsplatz hatte der Markt eine ganz andere Atmosphäre. Die Bäume waren geschmückt, die Wege mit Holzschnitzeln begehbar gemacht. Alle Stände standen kuschelig beieinander. Jetzt ist die U-Strab fertig und der Christkindlesmarkt wieder an seinen alten Platz zurückgekehrt obwohl sich viele Bürger für die Beibehaltung des Marktes auf dem Friedrichsplatz stark gemacht haben.

Ein Tag im Schnee

Am Wochenende waren wir im Schwarzwald. Die Sonne schien und es lag noch ein wenig Schnee. Viele Sonnen- und Schneehungrige hatten das selbe Ziel, so dass wir eine Weile brauchten um unseren fahrbaren Untersatz loszuwerden.

Wir wollten ein Stück auf dem Kniebiser Heimatpfad wandern. Über den Kniebiser Heimatpfad habe ich hier schon einmal berichtet.

Hier ist der Einstieg zum Kniebiser Heimatpfad. Der Heimatpfad hat eine Länge von rund 10 km.

Ab nun gibt es nur noch Bilder:

Diese Hütte steht in einem kleinen Hotelpark durch den der Heimatpfad führt.

Müde und matt hatten wir etwa ein Drittel des gesamten Pfades „bezwungen“. Anschließend haben wir uns ordentlich gestärkt und sind nach Hause gefahren. Gemütlich auf der Couch Klang der Tag aus.

Kleine Kalmit – 05 – letzter Teil

Kurz danach kamen wir zum Schulzentrum. dort haben Schulkinder die Mauern mit Zeichnungen verschönert.

Und dann stand da noch ein Esel herum.

Der Esel gibt einen Hinweis auf das Dorf Eschbach, das unterhalb der Madenburg liegt. Über eine Wanderung zur Madenburg habe ich HIER berichtet.

Warum erinnert der Esel an Eschbach? Hierzu habe ich den folgenden Text gefunden:

Die Eschbacher werden im Volksmund mit dem „Esel“ in Verbindung gebracht. Vermutlich geht dieser Spitzname auf jene adligen Besitzer der Madenburg zurück, die im 15. Jahrhundert der Ritter- und Turniergesellschaft derer „mit dem Esel“ angehörten. Sie pflegten fromme Lebensformen, christliche Tugendideale und ritterlich höfische Sitten. Der Esel als Gesellschaftszeichen schmückte ihre Kleider und wurde an einer silbernen Halskette getragen, wie es im sogenannten Ingeram-Codex wiedergegeben ist. Die am Fuß der Madenburg wohnenden Eschbacher Bürger waren Untertanen der „Eselsritter“. Wahrscheinlich entstand daraus die Kurzform „Esel“, die von den Bewohnern der Nachbardörfer den Eschbachern gegeben wurde.

Ilbesheim sind wir am Birnbach entlang durchquert. Das ist ein schmaler Pfad der hinter den Häusern der Haupstraße entlang führt.

Am Ortsausgang von Ilbesheim haben wir diesen Gesellen getroffen:

Wir mussten uns beeilen, denn es wurde schoon langsam dunkel.

Ein schöner Tag war zu Ende. Zum Glück haben sind wir, trotz des schechten Wetters bei uns, nicht zuhause geblieben.

Ich bin ein Star …

Im Jahr 2019 hieß es bei mir: „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“ Nein, ich war nicht im Dschungelcamp. Bei mir wurde damals entdeckt, dass ich den grauen Star habe. Der Star wurde durch zwei operative Eingriffe entfernt.

Nun ist der Kerl schon wieder da. Ich hatte gedacht, dass ich den Star los hätte. Stars sind aber offensichtlich sehr anhänglich, denn bei meinem letzten Check beim Augenarzt wurde ein Nachstar entdeckt.

Morgen werde ich ihn (hoffentlich endgültig) los.

Kleine Kalmit – 03

Wir hatten den leichten Anstieg geschafft und standen vor der Kapelle und mussten feststellen, dass andere Leute auch die Idee hatten die Kleine Kalmit zu besteigen. Seit des Vandalismus ist die Kapelle dauernd verschlossen.

Vom „Gipfel“ hatte man eine herrliche Aussicht über Weinberge bis zu den Pfälzer Bergen.

Soweit das Auge reicht: Weinberge. Übrigens: Der Pfälzer Wein hat seinen „schlechten Ruf“ von früher abgelegt.

In der Ferne sahen wir, dass offensichtlich das Wetter umschlug. So stiegen wir hinunter in das Dorf Ilbesheim. Ilbesheim ist ein gemütliches Weindorf mit vielen alten Häusern verwinkelt und eng.

Das nächste Mal geht’s weiter.