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Gardasee – 05 – Castello

Das Wahrzeichen Malcesine ist das Castello. Beim Castello handelt es sich um eine Scaligerburg von der man eine herrliche Aussicht über Malcesine und den See hat. Die Burg wurde in der Geschichte mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Die Burg, jetzt Schloss genannt, hatte eine wechselvolle Geschichte. Sie ging von Hand zu Hand und hatte viele Besitzer. Visconti, Republik Venedig, Frankreich, Österreich sind hier zu nennen.

Im Schloss befindet sich ein naturgeschichtliches Museum das man besichtigen kann. Am Ende des Innenhofes kann man auf einem kleinen Balkon in 24 Metern Höhe hat man eine herrliche Aussicht auf den See und die den See umgebenden Berge. In einer ruhigen Ecke findet man die Büste von Johann Wolfgang von Goethe der auf einer Reise Malcesine besucht hat.

Das Schloss beherbergt auch ein Open-Air-Theater das im Sommer bespielt wird.

Karlsruhe – 25 – Kleine Kirche

Die kleine Kirche ist die älteste noch bestehende Kirche in Karlsruhe. Das Gotteshaus war ursprünglich für die kleine reformierte Gemeinde von Karlsruhe gedacht.

Sie steht an der Karlsruher Hauptgeschäftstraße, der Kaiserstraße, in der Nähe des Marktplatzes. Vom Karlsruher Schloss führt die Kreuzstraße, eine der Straßen des fächerartigen Stadtgrundrisses auf die Hauptfassade der kleinen Kirche zu.

Die Kleine Kirche wurde von 1773 bis 1776 von Wilhelm Jeremias Müller errichtet. Bereits bei deren Einweihung war eine Orgel vorhanden. Sie war damit, nach der Orgel der Schlosskirche, die erste „öffentliche“ Kirchenorgel der Stadt Karlsruhe.

Von 1823 – 1833 war sie Garnisonskirche für die Soldaten des Großherzogs.

Ende September 1944 erfolgte während der großflächigen Bombenangriffe über Karlsruhe die Zerstörung der Kleinen Kirche. Noch in der Anfangsphase des Wiederaufbaus der Stadt wurde auch die Kleine Kirche wiederhergestellt und am 27. November 1949 eingeweiht. Bis zum Wiederaufbau der Evangelischen Stadtkirche (1958) am Marktplatz war sie vorübergehend auch als evangelische Hauptkirche in Karlsruhe.

Gardasee – 04 – Wasserfall Varone

Auf dem Rückweg vom Tennosee kamen wir am Wasserfall Varone vorbei. Bei dem Wasserfall handelt es sich um eine besondere Sehenswürdigkeit. Man kann ihn von zwei verschiedenen Aussichtspunkten aus bewundern und somit in den Genuss zweier vollkommen unterschiedlicher Blickwinkel kommen. Der erste Aussichtspunkt ist die untere Schlucht.

Picknickbereich beim unteren Eingang mit herrlicher Aussicht ins Tal

Am unteren Bereich der Schlucht befindet sich ein großzügiger Picknickbereich. Hier kann man ausruhen und sich vor dem Erklimmen der Schlucht stärken. Hier hat man auch eine herrliche Aussicht.

In der ständig feuchten Luft beim Wasserfall hat sich eine üppige Vegetation entwickelt.

Vor dem Ausbau des Wasserfalls gab es nur steile Felswände. Der Sturzbach konnte nur äußerst gefährlich erklettert werden. Dann wurden Wege und kleine Stege, Geländer und gewundene Treppen errichtet, die eine leichte Besichtigung dieses Naturschauspieles möglich machten.

Treppen ebnen den Weg

Ausblick auf das nördliche Ende des Gardasees

Unten kann man den Wasserfall in seiner ganzen Pracht sehen.

Karlsruhe – 25 – Bernharduskirche

St. Bernhard ist nach St. Stephan die zweite katholische Hauptkirche der Stadt. Sie bildet den Abschluss der Kaiserstraße und steht in der Oststadt am Durlacher Tor. Ihr Turm hat eine Höhe von 93 Meter und ist damit der höchste Kirchturm der Stadt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt die Kirche 1959 eine neue Orgel als Ersatz für das Instrument, welches im Krieg zerstört worden war.

Gardasee – 03 – Lago di Tenno

Heute haben wir den Lago di Tenno besucht. Der Lago di Tenno ist ein See im Hinterland von Riva. Er liegt auf einer Höhe von 570 Meter inmitten eines dichten Nadelwaldes. Bemerkenswert ist seine Farbe die  ins Türkis bis Himmelblau geht.

Der See ist durch einen Bergrutsch entstanden, der den Zufluss aufgestaut hat.

Die Autofahrt zum Bergsee Lago die Tenno in Trentino-Südtirol ist nichts für schwache Nerven und ungeübte Fahrer: Schnell steigt die enge Straße nördlich des Gardasees an, und ihre scharfen Serpentinen werden auch durch den Italo-Pop, der aus dem Autoradio dringt, nicht sanfter. Doch oben wartet die Belohnung: Vom kleinen Parkplatz aus trennt die Besucher nur noch eine kurze Wanderung vom idyllischen Lago di Tenno.

Wir haben uns zu einem Rundgang um den See entschlossen. Über eine steiler Treppe kommt man hinunter an das Seeufer. Immer wieder können wir einen Blick auf den See werfen. Seine Farbe ist einfach genial.

Am Tennosee kann man auch baden. Viele Ausflügler haben sich am Ufer niedergelassen.

Der Wasserstand des Sees variiert innerhalb des Jahres sehr. So kann er im Herbst nach heftigen Regenfällen um bis zu 15 m ansteigen.

Fische gibt es natürlich auch im Tennosee.

Den Ausflug zum Lago di Tenno kann ich nur empfehlen. Wer unsicher beim Bergfahren und durch Serpentinen ist, sollte mit dem Bus fahren.

Karlsruhe 23 – Karlstor und Herrenstraße

Schon wieder ein Tor, das es nicht mehr gibt. Das Karlstor war eines von ehemals sechs Stadttoren und wurde in den Jahren 1828 bis 1830 erbaut. Es bestand aus einem Gitterbogen und zwei Wachhäuschen. Das Karlstor bestand in seiner Funktion bis zum Jahr 1912.

Der Umbau der Kriegsstraße war der Anlaß die Reste des Karlstors abzubrechen. Bereits 1873 erfolgte der Abbruch der Toranlage. Eines der beiden Wachhäuschen wurde 1967 zerstört. Man war damals der Meinung, dass das Karlstor dem Ausbau zu einer „autofreundlichen Stadt“ weichen müsse. In diesem Zusammenhang wurde zu der in der Straßenmitte liegenden Haltestelle der Straßenbahn eine Fußgängerunterführung gebaut. Später wurde sie wieder abgerissen, weil die Fußgänger lieber ebenerdig die Straße überquerten.

Direkt am Karlstor kann man dieses Gebäude sehen:

Es handelt sich um das Gebäude des Bundesgerichtshofes. Der Bundesgerichtshof (BGH) ist das oberste Gericht der Bundesrepublik Deutschland im Bereich der Zivil- und Strafrechtspflege, der sogenannten ordentlichen Gerichtsbarkeit. Er wurde am 1. Oktober 1950 errichtet und hat seinen Sitz in Karlsruhe. Der Bundesgerichtshof ist in mehreren Gebäuden auf einem parkähnlichen, knapp vier Hektar großen Gelände im Karlsruher Stadtzentrum untergebracht. Infos zum Bundesgerichtshof.

In dem gelben Gebäude war von 1989 bis 2012 ein Teil der Musikhochschule Karlsruhe untergebracht. Rechts von dem Gebäude befindet sich das Gelände des Bundesgerichtshofes.

Die folgenden Aufnahmen sind in der Herrenstraße entstanden. Sie zieht vom Karlsruher Schloss zum Karlstor und ist eine der Radialstraßen die fächerförmig vom Schlossturm abgehen und in die Stadt oder den Hardtwald führen. Daher kommt auch die Bezeichnung „Fächerstadt“ für Karlsruhe.

Rhein in Flammen

Kennt ihr Rhein in Flammen? Rhein in Flammen ist die Bezeichnung jährlich veranstalteter Großfeuerwerke, die zu verschiedenen Zeitpunkten an mehreren Abschnitten des Mittelrheins stattfinden.

Dabei fahren hell erleuchtete Passagierschiffe in Konvois über den Fluss, um ihren Gästen den Ausblick auf das gesamte Feuerwerk zu ermöglichen, das jeweils beim Eintreffen der Schiffe gezündet wird.

Auch in diesem Jahr fand die Veranstaltung statt. Um der großen Brandgefahr durch die Trockenheit vorzubeugen war in Koblenz die Feuerwehr im Einsatz. Wie in jedem Jahr wurde der Hang der Festung Ehrenbreitstein vorsorglich durch die Feuerwehr bewässert, um einem Brand vorzubeugen. Das Wasser wurde aus Zisternen der Festung entnommen.

Für mich stellt sich die Frage, ob bei der derzeitigen Trockenheit und dem Wassermangel das Feuerwerk hätte stattfinden sollen. Überall wird Wassersparen gepredigt und hier wird es zweckentfremdet benutzt.

Aus wirtschaftlichen Gründen musste das Feuerwerk natürlich stattfinden. Den Hoteliers, den Gaststätten und den beteiligten Schiffen und natürlich den in diesem Zusammenhang stattfindenden Festen wären Umsätze entgangen, die diese nach der Coronakrise dringend gebraucht haben.

Gardasee 2022 – 01 – Anreise

In diesem Jahr wollten wir mal wieder unseren Lieblingssee besuchen. Leider konnten wir nur eine Woche weg und das Quartier war nur noch an einem bestimmten Termin frei am Pfingstsamstag ging es bei schönem Wetter auf Tour. Unsere Fahrtroute führte über Ulm an die Grenze bei Füssen. Durch Österreich ging es dann zum Reschenpaß und dann weiter nach Bozen. Dort fuhren wir über die Autobahn bis Roveroto und von dort über  hinunter an den See. Nach weiteren 20 km haben wir unser Ziel, Malcesine, erreicht.

Kurz vor der Grenze nach Österreich hat uns der Stau erwischt. Unser Navi hat und um einen Teil des Staus herumgeleitet und so hat sich die Wartezeit verkürzt.

Das ist die Burg Ehrenberg bei Reutte. Hier kann man auf einer 400 Meter langen Hängebrücke das Tal überqueren.

Wir fuhren weiter durch die herrliche Landschaft des Inntals immer höher hinauf bis zum Rechenpass.

Wie bei jeder unserer Fahrten an den Gardasee legten wir kurz vor dem Städtchen Graun eine Pause ein. Normalerweise geht es auf dem dortigen Parkplatz eher ruhig zu. An diesem Tag fand aber hier ein Radrennen statt. Der Trubel war entsprechend.

Hier findet man am Ufer des Reschensees einen Kirchturm der mitten im Wasser steht. Es handelt sich um den Kirchturm von Altgraun. Die Ortschaft ist beim Anstau des Rechensees im Wasser verschwunden. Beim Reschensee handelt es sich um einen Speichersee für ein Wasserkraftwerk. Mehr als 160 Häuser waren damals gesprengt und geflutet worden und die Dorfbewohner mussten umziehen.

Der Wasserstand des Reschensees kam uns recht niedrig vor. Später konnten wir dann lesen, dass wegen Instandhaltungsarbeiten das Wasser aus dem Reschensee in Graun im Vinschgau abgelassen wurde – es sank so tief, dass Ruinen des 1950 gefluteten Dorfes wieder zum Vorschein kamen. Wir haben sie leider nicht gesehen.

Weiter ging es durch den Vinschgau nach Bozen. Dort fuhren wir auf die Autobahn. Es war ziemlich Verkehr so dass die Höchstgeschwindigkeit auf 90 km beschränkt wurde.

In Rovereto-Süd verließen wir die Autobahn und fuhren über den Pass St. Giovanni hinunter nach Torbole.

Erster Blick auf den Gardasee

Torbole

Mit Tunnels wurden die Ausläufer des Monte Baldos unterquert.

Scaligerburg – Malcesine

Schließlich haben wir, nach zehn Stunden, Malcesine, den Ort unseres Urlaubsquartieres erreicht.

Karlsruhe – 22 – Kronenplatz

Der Kronenplatz entstand durch die Flächensanierung des Dörfles. Das „Dörfle“ damals noch ursprüngliche Häuser aus der Geschichte Karlsruhes wurde durch eine breite vierspurige Straße mit Straßenbahn und moderne Bauten ersetzt. Der Charme des Dörfles ging dabei komplett verloren.

Der Kronenplatz erhielt 1974 seinen Namen, weil er unter anderem an der Kronenstraße lag. Der Platz wurde mit einem Brunnen und einem Wasserspiel sowie einer Boulebahn auf zwei verschiedenen Ebenen gestaltet. Am nördlichen Ende des Platzes wurde ein täglicher Markt etabliert.

Ebenfalls an der Nordseite wurde eine Brücke für Radfahrer und Fußgänger gebaut. Sie half die Teilung des Stadtviertels durch die breite Straße zu überwinden.

Restaurant auf der Brücke

In der Mitte der Brücke wurde ein Restaurant errichtet. Direkt am Kronenplatz wurde ein großes Parkhaus gebaut. Der Clou: Auf dem Dach des Parkhauses entstand eine Wohnsiedlung mit 26 Häusern.

Karlsruhe – 20 – Schloss Gottesaue

Schloss Gottesaue ist ein mehrfach zerstörtes und wiederaufgebautes Renaissance-Schloss in der Karlsruher Oststadt auf dem Areal einer ehemaligen Benediktinerabtei. Es ist heute Sitz der Hochschule für Musik Karlsruhe.

1094 wurde die Benediktinerabtei Gottesaue von Graf Berthold von Hohenberg gestiftet. 1525 wurde das Kloster geplündert und infolge eines Brandes beschädigt. Auf dem Gelände wurde durch Markgraf Ernst Friedrich von Baden-Durlach von 1588 – 1597 ein Schloss erbaut. 1689 wurde das Schloss im pfälzischen Erbfolgekrieg durch Brand zerstört. 1735 brannte es erneut und wurde 1743 wieder aufgebaut und als Fruchtspeicher genutzt. 1818 wurde es Kaserne und 1919 wurden Mieter darin untergebracht.

Bei einem Luftangriff 1944 wurde der Bau zerstört und ein Teil der Ruine wegen Einsturzgefahr gesprengt.

1982 begann der Wiederaufbau in den 1989 die Hochschule für Musik Karlsruhe einzog. Später wurden auch weitere Gebäude durch die Hochschule hergerichtet.

Aus dem Garten

Hinweis: Ich möchte euch nicht jeden Tag mit Bildern von unserem Riesenhibiskus nerven. Ich bin gefragt worden welche Größe die Blüten haben. Es sind etwa 25 cm.

Unser Zucchini ist auch kräftig am produzieren.

Die neuen Blüten werden fleißig bestäubt. Die Insekten waren so beschäftigt, dass sie sich auch nach längerer Wartezeit nicht sehen ließen.