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Rückblick – Mein Karlsruhe

0000- Mein Karlsruhe

Ab heute gibt’s was Neues Altes. Manche von euch wissen sicher noch, dass ich früher mehrere Blogs hatte in denen verschiedene Themen abgebildet worden sind. Das hier ist ein Blog der am 29.05.2013 auf meiner damaligen Seite „Mein Karlsruhe“ erschienen ist. Karlsruhe ist mein Geburtsort und ich habe viele Jahre meines Lebens dort verbracht. Dort sind und bleiben meine Wurzeln und ich bin stolz darauf ein „Brigand“ zu sein. Zum Begriff „Brigand“ kommt noch ein Beitrag.

Am Samstag war ausnahmsweise ein Mal schönes Wetter und das mich zum Fotografieren animiert. Ziel war Karlsruhe und zwar ganzgenau der Karlsruher Stadtteil Durlach.

Durlach ist der größte Stadtteil von Karlsruhe. Die einstmals eigenständige Stadt war von 1565 bis 1718 Residenzstadt der Markgrafschaft Baden-Durlach. 1715 ging von hier die Gründung der neuen Residenzstadt Karlsruhe aus, in die Durlach 1938 zwangseingemeindet wurde.

Der Name „Durlach“ geht nach Hentschel (1996) vermutlich auf einen Flurnamen zurück und bezeichnet ursprünglich das Gebiet unterhalb des Turms. Dabei ist „Dur-“ auf Turm (lat. turris) zurückzuführen und „-lach“ auf das althochdeutsche blah, lah und lâch, das Wort für ein Grenzzeichen.

Umgangssprachlich nennen sich die Einwohner von Durlach auch Dorlacher oder Letschebacher.

Quelle: Wikipedia

Mit der Straßenbahn ging es auf Tour zunächst durch die mit Baustellen übersäte Karlsruher Innenstadt. Die Baustellen sind Vorbote der Kombi-Lösung, sprich: Untertunnelung der Haupteinkaufsstraße, der Kaiserstraße.

Aktualisierung: Nach über zehn Jahren stehen die Arbeiten zur Kombilösung vor ihrem Abschluss. Das Projekt, das einen 1,3 km langen Stadtbahntunnel sowie die Untertunnelung der Kriegsstraße beinhaltete, soll zu Jahresende 2021 abgeschlossen sein. Die Kosten wurden mit rd. 500 Mio. Euro veranschlagt. Die derzeitige Kostenermittlung ergibt einen Betrag von 1,5 Mrd. Euro.

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Die Friedrichschule

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Die Pfinztalstraße

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Von der Pfinztalstraße nahm ich den Weg in die Kelterstraße. Hier stehen noch viele alte Häuser und ein Hotel, das ziemlich nostalgisch aussah. Zum Erwin heißt es.

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Der Karlsruher Karajan

In unserer Tageszeitung erschien unter der Überschrift „Karajan von Karlsruhe“ ein Artikel. Neugierig geworden was sich hinter dem Titel verbirgt, las ich den Beitrag. Und siehe da: Alte Erinnerungen wurden wach.

Mit den Anfängen des Automobils war es wegen der Menge des Verkehrs noch nicht notwendig, den Autoverkehr an Kreuzungen zu regeln bzw. in geordnete Bahnen zu lenken. Das änderte sich mit der Zunahme der Zahl der Kraftfahrzeuge bald.

Irgendwann kam die Polizei zu dem Ergebnis, dass der Verkehr durch die Polizei geordnet und geregelt werden muss. Ampeln gab es damals noch nicht. Auf den großen Kreuzungen wurden kleine, dreistufige Verkehrsregelungstürme aufgestellt. Auf diesen Türmen hatten Polizisten in weißer Uniform ihren Platz. Sie mussten von hier durch eindeutige Handzeichen den Verkehr regeln und den Autofahrern zeigen, wer wann wohin fahren darf.

In Karlsruhe gab es einen über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Polizisten, der mit viel Einsatz den Verkehr steuerte. Wer den Anweisungen dieses Mannes nicht folgte, musste das in Form einer mündlichen Verwarnung oder einem grellen Pfiff büßen. Er wurde der Karlsruher Karajan genannt, weil er die Verkehrsströme dirigiert hat.

Mehrere Stunden am Stück pro Tag, bei Wind und Wetter, Kälte und Hitze und mitten in den Abgasen stehend den Verkehr zu regeln, war eine schwere Aufgabe.

1972 wurden die Polizisten auf den Kreuzungen durch Ampeln ersetzt. Die erste wurde an der Kreuzung Karl-/Kriegsstraße aufgehängt. Es handelte sich um eine so genannte Heuer-Ampel. Die Ampel hing über der Mitte der Kreuzung und hatte auf allen vier Seiten grüne und rote Felder. Das Prinzip war ganz einfach: Auf jeder Seite drehte sich ein Zeiger (wie bei einer Uhr). War er auf dem roten Feld musste man warten, war er auf dem grünen Feld durfte man fahren.

Ich bin froh…

… nicht mehr Arbeiten zu müssen. Ich fuhr ja mit der Stadtbahn zur Arbeit. Dabei sind immer wieder aus den verschiedensten Gründe Züge ausgefallen oder haben sich verspätet. Eine neue Sorte von Behinderungen gab es am Dienstag.

Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) hat in dieser Woche den kompletten Tram- und Stadtbahnverkehr in der Stadt eingestellt. Grund waren laut KVV Gleisschäden im gesamten Stadtgebiet.

Grund der Störung ist wohl Vergussmasse die zwischen Asphalt und Gleisen weich geworden war und an einigen Stellen in die Gleise floss. Dort wurde die Masse dann von den Bahnen mitgenommen. So wurden viele Bereiche der Innenstadt verklebt. Aus Sicherheitsgründen wurde der komplette Bahnverkehr in der Innenstadt eingestellt. Das geschah mitten im Berufsverkehr.

So nach und nach wurde kurzfristig ein Buspendelverkehr eingerichtet. Die Sitzplatzanzahl der Tram- und Stadtbahnen konnte aber nur zum Teil ausgeglichen werden. Wann der Verkehr wieder voll aufgenommen werden kann, ist im Moment noch nicht bekannt.

Schienen und sämtlich Schienenfahrzeuge müssen nun untersucht und gereinigt werden. In dieser Woche war es nicht so sehr heiß. Ich bin mal gespannt was passiert, wenn Petrus den Ofen weiter anheizt. In den nächsten Tagen soll es ja bis 37 Grad heiß

Der Brigantenbrunnen

Das ist der Brigantenbrunnen in Karlsruhe. Nach seiner Fertigstellung war er in und um Karlsruhe in Schlagzeilen.

Der Brigantenbrunnen von Gudrun Schreiner (1932–2012) steht seit 1979 am Ettlinger-Tor-Platz.

Ursprünglich sollte er von einem anonymen Karlsruher Bürger gestiftet werden, der die Ausführung dann jedoch ablehnte („So pinkle doch Karlsruher Buwe net um d’Wett!”). Schließlich musste die Stadt nach verlorenem Rechtsstreit die bereits anbezahlten 20.000 DM zurückzahlen.

Der Brunnen wird von den Karlsruhern auch „Pinkelbrunnen” genannt. Manche schreiben den Namen auch mit Bindestrich („Briganten-Brunnen“).

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Und nun dürft ihr entscheiden, ob die Jungs richtig um die Wetter pinkeln oder nicht.