Archiv der Kategorie: Harald unterwegs

Kleine Kalmit – 03

Wir hatten den leichten Anstieg geschafft und standen vor der Kapelle und mussten feststellen, dass andere Leute auch die Idee hatten die Kleine Kalmit zu besteigen. Seit des Vandalismus ist die Kapelle dauernd verschlossen.

Vom „Gipfel“ hatte man eine herrliche Aussicht über Weinberge bis zu den Pfälzer Bergen.

Soweit das Auge reicht: Weinberge. Übrigens: Der Pfälzer Wein hat seinen „schlechten Ruf“ von früher abgelegt.

In der Ferne sahen wir, dass offensichtlich das Wetter umschlug. So stiegen wir hinunter in das Dorf Ilbesheim. Ilbesheim ist ein gemütliches Weindorf mit vielen alten Häusern verwinkelt und eng.

Das nächste Mal geht’s weiter.

Kleine Kalmit – 02

Unser erstes Ziel war ein Wanderparkplatz bei Wollmesheim. Hier sahen wir, dass auch andere die Idee hatten hier zu wandern. Auf dem Parkplatz  stellten wir unser Auto ab und gingen zu Fuß durch die Weinberge in Richtung Kapelle. Die Landschaft sieht ein bisschen trostlos aus da alles abgeerntet und verblüht war.

Das stand einmal der Pfälzer Wein der jetzt irgendwo, abgefüllt in Flaschen auf seine Käufer wartet.

Im Hintergrund sieht man die Weindörfer, die man wie Perlen an einer Kette, entlang der Deutschen Weinstraße findet.

Weiter geht’s das nächste Mal.

Kleine Kalmit – 01

Nach den Feiertagen wollten wir uns mal wieder bewegen. Obwohl bei uns nicht gerade das schönste Wetter war, machten wir uns auf den Weg, weil die Wetter-App in unserem Zielgebiet Sonne anzeigte.

Unser Zielgebiet war die Kleine Kalmit bei Ilbesheim. Bei der Kleinen Kalmit handelt es sich um ein Naturschutzgebiet das bei Ilbesheim auf einem kleinen Hügel liegt. Es liegt in der Nähe von Landau/Pfalz. Die Kleine Kalmit ist zu unterscheiden von der großen Kalmit bei Maikammer.

Auf der Kuppe der Kleinen Kalmit steht die Mater-Dolorosa-Kapelle  (Kapelle zum Troste der Armen) als weithin sichtbares Wahrzeichen.

Die Kapelle wurde 1851 auf Initiative eines Pfarrers der Gemeinde Arzheim errichtet. In der Halloween-Nacht vom 31. Oktober zum 1. November 2019 wurde die Kapelle auf der Hügelkuppe durch Vandalismus zweier Jugendlicher schwer beschädigt. Mit einem gestohlenen Radlader wurden Teile des Gebäudes zum Einsturz gebracht, ein offensichtlicher Versuch, es zur Seite zu kippen, scheiterte jedoch. In der Umgebung gab es weitere Beschädigungen: Ein Bagger wurde umgeworfen und die nach Prinz Eugen benannte Grillhütte zerstört, zudem wurden Maisfelder und Weinberge verwüstet.

Maximiliansau

Am Montag dieser Woche war bei uns schönes Wetter. Das nutzte ich aus um eine kleine Wanderung zu machen. Los gegangen bin ich in Maximiliansau.

Im Rheinhafendampfkraftwerk werden Abgase frei gelassen
Hier im Rheinvorland gibt es viele Bäume mit Misteln.

Die Misteln setzen sich in den Bäumen fest. Die Misteln gehören mit ihren Scheinbeeren zum Winterfutter von mindestens 27 heimischen Vogelarten. Den von ihnen befallenen Bäumen entziehen sie die Nährstoffe.

Blick zur Rheinbrücken

Bei den LKW’s handelt es sich um fertig produzierte LKW aus dem Mercedes-Benz-Werk in Werk. Das Mercedes-Benz-Werk Wörth ist ein Lkw-Montagewerk der Daimler Truck AG in Wörth am Rhein und gilt als das größte Lkw-Werk der Welt. Die Tagesproduktion liegt bei bis zu 470 Fahrzeugen.

Wie bei Hitchkock
Schöne Wohnlage direkt am Altrhein
Wolkenspiegelung in einer Pfütze
Am Ufer des Rheins.

Schön war’s.

So besser oder so besser?

Am Montag war es bei uns trocken und es hatte 10 Grad. Also haben wir die Chance genutzt und haben einen Spaziergang gemacht. Zum Glück hat das Wetter gehalten und er hat erst angefangen zu regnen als wir zur Haustür rein sind.

Unterwegs habe ich an unserem Baggersee ein paar Bilder gemacht. Ich habe sie dann zu Hause bearbeitet und ein bisschen verfremdet. Und hier ist das Ergebnis.

Unterwegs gewesen – 03

Weiter geht es durch den herbstlichen Wald mit seinen bunten Farben.

Plötzlich glitzert es von links. Es handelt sich um den Goldgrund. Wie kam der Goldgrund zu seinem Namen? Tatsächlich wurde hier früher nach Gold gesucht allerdings nicht viel gefunden. Beim Goldgrund handelt es sich um eine Altrheinschlinge die durch die Rheinkorrektur von Tulla entstand. Heute ist der Bereich ein Naturschutzgebiet.

Hier führte der Weg in freies Gelände. Über den Hochwasserdam ging es dann zurück zum Auto.

Madenburg – 03 – Schluss

Wir haben die Burg erreicht. Wie nicht anders zu erwarten war, hatten viele Leute auch die Idee die Madenburg zu besuchen.

Trotzdem haben wir einen Sitzplatz gefunden und auch bei der Essen- und Getränkeausgabe gab es keine langen Wartezeiten.

Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir schöne Bilder von der Landschaft machen.

Hier noch ein paar Bilder von der Burg.

Nachdem wir einige Zeit auf der Burg verbracht hatten, liefen wir auf dem Herweg wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Trotz der Menschenmassen die unterwegs waren, konnten wir die Wanderung genießen.

Madenburg – 02

Der führte uns durch viele Weinberge und bot anfangs herrliche Aussichten. Danach tauchte er in einen schattigen Wald ein.

Und da lagen sie dann: Die Eßkastanien oder auch Keschde.

Kein Wunder, dass es da viele Keschde gibt, denn unsere Weg folgte auf einem Teil dem „Pälzer Keschdeweg„. Dieser Weg ist insgesamt 60 km lang, kommt aus dem Pfälzer Wald und führt hinaus zur Deutschen Weinstraße.

Auf dem Weg war es ruhig und uns sind kaum Leute begegnet. Dass es auch anders geht haben wir auf dem Waldparkplatz gesehen. Nachdem man einen Teil des Weges zur Madenburg mit dem Auto zurücklegen kann, haben viele diese Option genutzt. Der Parkplatz war überfüllt. Überall wurde geparkt, Wald- und Rettungswege wurden zugestellt.

Von nun an ging es steil bergauf. Die letzten Kilometer forderten noch mal alles ab.

– Fortsetzung folgt –

Projekt „Wöchentliche Fotochallenge“ #37 – Laterne

Wir haben den Monat November. In diesem Monat wird das Fest Sankt Martin gefeiert. Mir fällt dazu immer das Kinderlied „Laterne, Laterne,… ein. Um Laternen geht es in dieser Woche bei der wöchentlichen Fotochallenge von Roland.

Hier ist mein Beitrag dazu. Es handelt sich um eine Historische Laterne vor der Grünfläche des Hradschin-Platzes in Prag. Die Laterne wurde 1865 von Eduard Veselý und Aleš Linsbauer hergestellt.

Madenburg – 01

Am 10.10. war herrliches Wetter angesagt, das wir zum Wandern nutzten. Unser Ziel war die Madenburg. Wenn man genau hinschaut, sieht man die Silhouette der Burg. Wenn man noch genauer hinschaut sieht man auch zwei Gleitschirmflieger die von der Madenburg gestartet sind.

Die Burg wurde im frühen 13. Jahrhundert erbaut. Sie hatte ein wechselhaftes Leben bis sie schließlich im Pfälzischen Erfolgekrieg (1688-1697) von den Truppen des französischen Königs Ludwig XIV. zerstört wurde.

1800 wurde die Burg in private Hände verkauft und diente in der Folgezeit als Steinbruch. 1870 gründete sich der Mandeburgverein, der Teile des Burgbergs kaufte, um die Ruine vor der endgültigen Zerstörung zu bewahren.

Unsere Wanderung begannen wir in Leinsweiler an der Gemeindehalle. Gleich zu Beginn des Weges kommen wir am Sonnenplätzl vorbei. Das Sonnenplätzl ist ein Mehrgenerationenplatz mit Spielplatz am Ortsrand von Leinsweiler. Zum Austoben laden Schaukel, Seilbahn, Fussballplatz und Sandkasten ein. Rundum laden viele Sitzmöglichkeitenmit Blick auf die Weinberge und den Wald zum Ausruhen aus. Dem Sonnenplätzl folgen offene Kleingärten. Dort sind die Bilder dieser schönen Äpfel entstanden.

Blick auf Leinsweiler. Etwas oberhalb der Bildmitte sieht man den Slevogthof (weißes Gebäude mit Turm)

Der Slevogthof Neukastel ist ein Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert, welches aus einem ehemaligen Meierhof hervorgegangen ist, welcher einst zur Reichsburg Neukastel gehörte. Er liegt oberhalb des Dorfes Leinsweiler an der Südlichen Weinstraße am Hang eines leicht vorgezogenen Hügels des Pfälzer Waldes. Hier wohnte der Maler Max Slevogt. Er hat das Anwesen durch verschiedene Anbauten erweitert und schuf eine Bibliothek und einen Musiksaal.

Bis heute ist ein Großteil des damaligen Gebäude-Ensembles erhalten, wenn auch in Teilen erneuert. Die direkten Nachfahren Max Slevogts betrieben in den Gebäuden ein Museum und eine Gaststätte. Die früheren Wohnräume Max Slevogts (wie z. B. die Bibliothek, das Speisezimmer oder auch der Musiksaal) waren zugänglich gemacht worden. Zur Ausstattung gehören beispielsweise die einzigen bis heute erhaltenen Wandbilder des Künstlers. Seit 2011 ist der Slevogthof dauerhaft geschlossen.

– Fortsetzung folgt –