Archiv der Kategorie: Dumm gelaufen

Krankenwagen im Weg

Hetzen, Rennen, Jagen. Zeit ist Geld. So ging es einer Autofahrerin, die in einer schmalen Straße einen Krankenwagen

vor sich hatte, der ihre Weiterfahrt blockiert. Die Rettungskräfte waren im Rettungswagen mit der Notfallbehandlung einer Patientin beschäftigt. Als sie ein Ruckeln bemerkten, sahen sie, dass eine ihnen unbekannte Frau im Fahrerhaus saß und wohl den Autoschlüssel suchte. Die Frau gab an, dass ihr der Rettungswagen im Weg stünde und sie ihn wegfahren wollte.

Weil die Frau die Sanitäter beim Einsatz behindert hat, erhielt sie eine Anzeige wegen unbefugter Ingebrauchnahme des Autos und unterlassener Hilfeleistung.

Peinlich

Die Polizei wollte eine Radarkontrolle durchführen. Anstatt stationärer Radargeräte werden immer öfter Blitzeranhänger benutzt.

Die Polizeibeamten im Kreis Wesel staunten nicht schlecht als sie an ihrem Blitzeranhänger einen Zettel kleben sahen. Darauf stand:  „Kreis Wesel – Ihr habt seit Mai keinen TÜV mehr.“

Normalerweise trifft bei Autofahrern diese Feststellung die Polizei. In diesem Fall war sie selbst der Sünder. Der Anhänger wog mit Radarfalle über 750 kg. Aus diesem Grund hätte die erste Hauptuntersuchung bereits nach zwei Jahren stattfinden müssen. Die Sprecherin der Kreisverwaltung sagte hierzu: „Das ist uns leider durchgegangen. Die Strafen für die Geblitzten seien trotzdem gültig.“ Ob sich die Kreisverwaltung einen Strafzettel wegen des verspäteten TÜV-Termines ausgestellt und bezahlt hat, ist nicht bekannt.

Betrunken

Führerschein weg. Das ist Sch.., denn der Autofahrer brauchte seinen Führerschein um mit seinem Traktor fahren zu können. Er wollte seinen Führerschein unbedingt schnell zurückhaben. Clever wie er meinte und betrunken, wie er war setzte er sich auf seinen Traktor und fuhr bei der Polizei vor. Die Beamten stellten Alkoholgeruch in seinem Atem fest, sodass der Mann zur Blutentnahme ins Krankenhaus musste. Das Ergebnis führte dazu, dass der Mann seinen Führerschein für seinen Traktor abgeben musste. Die beiden Führerscheine (Auto und Traktor) liegen jetzt vereint im Schrank bei der Polizei.

Vergessen

So beginnt nicht jede Schauspielkarriere. Für eine amerikanische Schauspielerin begann die Karriere mit einem gruseligen Erlebnis. Sie bekam in einer bekannten Krimireihe eine Minirolle in deren Verlauf in einem Leichensack liegen.

Irgendwann ertönte das Kommando „Schnitt“ – und alle Mitarbeiter verließen den Drehort. An die Darstellerin im Leichensack dachte niemand. Sie hörte sich entfernende Schritte und das Schlagen von Autotüren.

Zum Glück ist ihr fehlen dann doch aufgefallen und sie wurde aus ihrem unfreiwilligen Gefängnis befreit.

lohnende Mühe

dann war da noch …

… der 18-jährige, der sich bei der Polizei herausreden wollte und so seine Eltern in die Bredouille ritt.

Der junge Mann saß am Steuer eines Autos als die Beamten ihn anhielten. Ihnen war schon bekannt, dass der 18-jährige keinen Führerschein besaß, als die ihn vor zwei Wochen schon einmal kontrollierten. Aufgrund der aktuellen Verkehrssituation konnten sie den Autofahrer nicht stoppen, was einen Hausbesuch bei dem Fahrer nach sich zog. Dort behauptete der junge Mann, dass seine Mutter gefahren sei. Ihr Führerschein war aber gefälscht.

Nun hatte die Polizei viel zu schreiben:

1.        Anzeige gegen den Sohn wegen Fahrens ohne Führerschein

2.        Anzeige gegen die Mutter wegen Urkundenfälschung

3.        Anzeige gegen den Vater, weil ihm der Wagen gehört und er nur Führerschein ans Lenkrad lassen darf.

Das Ganze hat sich doch gelohnt.

Das Bulacher Loch

Es war einmal eine Stadt, die eine Schnellstraße plante. Hierzu war es notwendig zwischen den Stadtteilen Beiertheim und Bulach eine Unterführung zu bauen, damit der Verkehr zwischen beiden Ortsteilen weiter möglich war. Die Unterführung war nur für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen. Eine bereits bestehende Buslinie sollte anderweitig geführt werden.

Das erregte das Missfallen der Bürgervereine der beiden betroffenen Stadtteile. Sie wollten, dass der Bus weiter auf der bisherigen Strecke unterwegs war.

Es wurde umgeplant und die Fahrbahn weiter abgesenkt, um Fahrzeugen bis zu 2,60 Metern Gesamthöhe die Durchfahrt zu ermöglichen. Nicht beachtet wurde hierbei, dass die Busse der betroffenen Linie über 2,60 Meter hoch waren. Extra wurden Busse angeschafft, die kleiner und niedriger als die bisherigen waren. Trotz aller Planungen fiel der erste speziell angeschaffte Bus etwas zu hoch aus. Er konnte nur mit reduziertem Reifendruck passieren.

Des Rätsels Lösung brachte ein speziell für die Verhältnisse vor Ort entwickeltes Busmodell.

Taxiehe

Bei Georg hängt der Haussegen schief. Seine Frau ist auf Hundertachtzig und keift: „Unsere Beziehung war von Anfang an ein Irrtum.“ Sagt er: „Wem erzählst du das? Eigentlich habe ich damals einem Taxi gepfiffen.“