Archiv der Kategorie: Corona

Wir haben eine Spritztour gemacht

Am vergangenen Freitag haben wir die Coronaimpfung für mich und meine Frau angemeldet. Am späten Samstagabend kam die Bestätigung, dass wir am Montag 26.04. unseren Impftermin haben. Wir waren völlig überrascht.

Wir wurden im Landes-Impfzentrum Südpfalz. Alles war sehr gut organisiert. Wartezeiten entstanden nicht. Verimpft wurde Astra-Zeneca. Meine Frau hat als Impfreaktion Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Müdigkeit und Übelkeit. Ich habe auf die Impfung nicht reagiert.

Corona

Schon wieder Corona? Ich weiß, dass man es bald nicht mehr hören kann. Ich wurde in dieser Woche in diesem Zusammenhang ordentlich geschockt. Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass es in der ARD-Mediathek eine kleine Serie mit dem Namen Charite intensiv, Station 43, gibt. Man sieht wie ein Fernsehteam auf dieser Station Ärzte, Pfleger und Patienten auf der Intensivstation begleitet.

Gemeinhin denkt man sich nichts weiter dabei, wenn man hört, dass jemand wegen Corona behandelt werden muss. Man stellt sich vor, dass es damit abgetan ist, den Schlauch zur Beatmung in den Hals zus stecken und den Patienten zu beobachten.

Dass dem nicht so ist wurde in der Sendung ganz klar. Oftmals wird mittels eines Schlauches Blut aus dem Körper hinausgeführt, dort mit von einer Maschine mit Sauerstoff angereichert und dann wieder dem Körper zugeführt.

Viele Patienten liegen im Koma und können sich nicht erinnern wie und weshalb sie ins Krankenhaus gekommen sind. Teilweise ist die Stimme weg. Das muss langsam wieder trainiert werden. Ebenso ist es mit den Muskeln. Dieser Patient war insgesamt 35 Tage mit Schläuchen verbunden.

Ärzte und Pflegepersonal sind am Limit und tun alles um die Patienten durchzubringen. Das gelingt nicht immer. Beide Personengruppen sagen, dass die Bilder, die sie den ganzen Tag erlebt haben, mit nach Hause nehmen. Sie arbeiten über Limit, weil zu wenig Personal vorhanden ist.

Trotz alledem begleiten das Pflegepersonal die Sterbenden auf ihrem letzten Weg. Sie reden mit ihnen und streicheln sie. Sie machen das, weil sie der Meinung sind, dass jeder Sterbende das Recht auf einen würdevollen tot hat.

Es ist schon erschütternd, wenn man sieht, dass das Pflegepersonal bei Angehörigen anruft und sie darüber informiert, dass es zu Ende geht. Ein Arzt hat mittels Videokonferenz sogar mit Angehörigen in Amerika gesprochen und ihnen die Behandlungsschritte mitgeteilt und dass der Angehörige trotz aller Bemühungen gestorben sei.

Immer wieder gibt es Leute die gegen die Coronamaßnahmen protestieren. Corona gäbe es überhaupt nicht. Diese Leute sollten sich die Dokumentation anschauen. Vielleicht wäre es auch nicht schlecht, wenn sie eine Coronastation vor Ort erleben könnten oder vielleicht gar als Patient wegen des nicht existierenden Virus leiden müssen.

Ich kann jedem nur empfehlen die Miniserie (4 Folgen zu je 30 Minuten) anzuschauen.

Die Doku findet man H I E R

Corona

Chef: „Wieso gehen Sie im Home Office nie ans Telefon?“

Angestellter: „Der Herr Wieler vom RKI hat gesagt, dass man unnötige Kontakte vermeiden soll!“

Corona Ministerpräsidentenkonferenz

Bald findet die nächste Ministerpräsidentenkonferenz. Mal sehen, wie es dieses Mal läuft und ob wir wieder bis in die Tiefe Nacht warten müssen um zu erfahren was dabei herausgekommen ist. Zu diesem Thema ist mir der Ausspruch eines deutschen Schauspielers und Schriftsellers in die Hände gekommen. Als dieser Spruch entstand war von Corona noch lange keine Rede. Aber irgendwie passt er zur aktuellen Situation.

Eine Konferenz ist eine Sitzung, bei der viele hineingehen und wenig herauskommt.

Werner Finck, Schauspieler und Schriftsteller

Corona und die Unvernunft

Von den Coronaleugnern hört man im Moment nichts mehr. Sind sie schlau geworden oder machen sie im Moment gerade Urlaub in den Skigebieten? Es ist unglaublich was da abgeht. Auf der Schwarzwaldhochstraße war der Andrang so groß, dass die Straße zeitweise geschlossen werden musste.

Im Fernsehen dasselbe Bild. Am Skilift drängen sich die Menschen in Schlangen. Maske? Fehlanzeige. Abstand? Fehlanzeige. Da wird nur an das eigene Vergnügen gedacht. Wie es den anderen geht ist solchen Leuten egal.

Kurz vor Weihnachten wurde wieder ein härterer Lockdown eingeführt und nur noch zum Leben notwendige Läden durften öffnen. Bei uns sind die Leute dann über die Grenze nach Frankreich gefahren. Dort waren sie ohne Maske und Abstand unterwegs. Von einem Reporterteam wurden sie nach dem Grund ihrer Fahrt ins Ausland gefragt. Ein paar Mal kam die blöde Antwort: „Es ist ja nicht verboten!“

Viele Menschen treffen sich zur Coronapartys. Unglaublich.

Es gibt Menschen, um genau zu sein nach dem Stand von heute, 31.145 die auch gerne Weihnachten gefeiert hätten. Nun sind sie tot. Viele wahrscheinlich auch durch die lockere Handhabung der Coronaregeln.

Man muss sich mal vorstellen: 31.145 Menschen. Das ist die Dimension einer kleinen Stadt!!!

Jetzt ist ja ein Impfstoff gefunden der hoffentlich wie gedacht wirkt, damit wir die Zahl der Coronainfektionen hoffentlich den in Griff kriegen.

Covid 19

Kaum zu glauben aber wahr. In Baden-Württemberg gibt es den Lockdown auch. Die Läden sind geschlossen. In Frankreich ist das anders. Was liegt da näher als über die Grenze zu fahren zum Bummeln. Im Bereich Baden-Baden gibt es auf französischer Seite ein Outlet-Center. Während des Lockdowns wurde es von etwa 40 % Deutschen besucht. Auf die Frage weshalb sie hier einkaufen antworteten die Leute, dass der Einkauf im Elsass ja nicht verboten sei.

In Deutschland macht man einen harten Lockdown um die Ansteckungsgefahr mit Corona möglichst zu minimieren und da gibt es Leute denen das egal ist und die ihr Vergnügen im Ausland suchen. Das ist unverantwortlich! Bleibt nur zu hoffen, dass sie den Virus nicht mitbringen und wenn, dass sie sich nur selber anstecken.