Archiv der Kategorie: Aus der Zeitung

Vergessen

So beginnt nicht jede Schauspielkarriere. Für eine amerikanische Schauspielerin begann die Karriere mit einem gruseligen Erlebnis. Sie bekam in einer bekannten Krimireihe eine Minirolle in deren Verlauf in einem Leichensack liegen.

Irgendwann ertönte das Kommando „Schnitt“ – und alle Mitarbeiter verließen den Drehort. An die Darstellerin im Leichensack dachte niemand. Sie hörte sich entfernende Schritte und das Schlagen von Autotüren.

Zum Glück ist ihr fehlen dann doch aufgefallen und sie wurde aus ihrem unfreiwilligen Gefängnis befreit.

Föderalismus

Das Wort Föderalismus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie Bund oder Vertrag. In einem föderalen System haben sich mehrere einzelne Gliedstaaten zu einem großen Bundesstaat zusammengeschlossen.

Mit dem Föderalismus ist es aber so eine Sache. Manche schimpfen, wenn überall etwas anderes gilt (Abitur, Corona, Feiertage), andere profitieren. Leute die in Baden-Württemberg leben aber in Bayern arbeiten haben an Maria Himmelfahrt frei.

Bei Gämsen ist das ähnlich. Im Allgäu dürfen sie im baden-württembergischen Teil gejagt werden, in Bayern aber nicht.

Supermarkt

Man muss sich schon wundern auf welche Ideen manche Leute kommen.

Die Besucher eines Supermarktes im nordrhein-westfälischen Appeldorn staunten nicht schlecht. Ihnen kam im Supermarkt ein Pferd mit einer Reiterin entgegen. Das Mädchen hat sich bei einer Angestellten erkundigt, ob es erlaubt sei Pferde mitzubringen. In diesem Moment plagten das Pony starke Schmerzen und es entlud seine „Äpfel“ mitten im Supermarkt. Dabei wurde eine Waage beschädigt.

Wieder ein Skandal

Bistum zahlt Schulden für Priester.

Das Erzbistum Köln hat für einen überschuldeten Priester seine Schulden von 500.000 Euro bezahlt.

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat darüber berichtet. Daraufhin hat das Erzbistum berichtet, dass die Schulden in mehreren Beträgen beglichen wurden, um dem Geistlichen in seiner finanziellen Notlage zu helfen.

Weil man erkannt hat, dass diese Zuwendungen steuerpflichtig waren, mussten die gezahlten Beträge verzinst und versteuert werden was einen zusätzlichen Betrag von 650.000 Euro erforderte. insgesamt wurden also 1,15 Mio. Euro gezahlt. Der Betrag wurde aus einem Sondervermögen entnommen, aus dem die Zahlungen an Opfer von sexuellem Missbrauch geleistet werden. Lohnsteuer und Zinsen wurden aus dem Personalkostenbudget bezahlt.

Da kann man sehen, wie ernst es der Kirche mit der Entschädigung der von Priestern missbrauchten Personen ist. Wenn das Personalbudget ausreicht, um Steuern und Zinsen für die ausgezahlten Beträge zu zahlen ist es nach meiner Meinung erheblich zu hoch. Die Skandale der Kirche häufen sich. Und das ist vielleicht nur die Spitze des Eisberges. Kein Wunder, dass der Kirche die Gläubigen in Massen davonlaufen.

Wie hoch können Berge werden?

Die absolute Obergrenze liegt bei 9.000 Metern. Höher kann ein Berg nicht sein – sonst würde sein Gewicht ihn in den heißen Erdmantel drücken und verflüssigen! Je weiter ein Berg in die Höhe wächst, umso tiefer dringt seine Basis durch die Erdkruste in Richtung Erdmantel vor. Ab einer Gebirgshöhe von 9000 Metern kann die Kruste den Bergfuß nicht mehr halten. Das hat zur Folge, dass das Massiv von unten geschmolzen und geschrumpft wird.

Dee Technik is a Hund

In Österreich gibt es eine Redewendung („Dee Technik is a Hund“). Mit ihr wird beschrieben, dass das Große und Ganze einer Planung einfach erscheinen mag, die kleinen Details bei der Ausführung sich aber oft als kompliziert und schwierig erweisen können. Sie entspricht damit der deutschen Redewendung: „Der Teufel steckt im Detail.“

Pizza Spezial

Ein Mann aus Schleswig-Holstein hat die Polizei alarmiert. Er berichtete, dass er auf dem Karton eines Lieferdienstes ein handschriftliches „SOS“-Zeichen entdeckt habe. Das Rätsel wurde wenig später durch die Ermittlungen der Polizei aufgelöst. Auf dem Karton befand sich kein SOS-Zeichen. Es handelte sich lediglich um die Bestellnummer 505 des bestellten Gerichts, das der Mann bestellt hatte.