Archiv der Kategorie: Aus der Zeitung

Beim Arzt

Frau Meier fühlt sich nicht gut und geht zum Arzt: „Haben sie heute Nacht Fieber gehabt?“, will der Arzt wissen. Sie sagt: „Ich weiß nicht.“ Fragt der Arzt: „Ja, haben sie gefroren und mit den Zähnen geklappert?“ Da meint Frau Meier: „Gefroren habe ich schon. Aber, ob die Zähne geklappert haben, weiß ich nicht. Die sind über Nacht ja im Glas auf dem Nachttisch.“

Vom Tod verfolgt

Vom Tod verfolgt

Segeln ist für viele ein schöner Freizeitsport. Eine Geschichte die ich in der Zeitung gelesen habe, zeigt, dass Segeln auch lebensgefährlich sein kann.

Orca

Der (Große) Schwertwal (Orcinus orca), auch Mörderwal, Killerwal oder Orca genannt, ist eine Art der Wale aus der Familie der Delfine (Delphinidae). Die Art ist weltweit verbreitet, bewohnt jedoch bevorzugt küstennahe Gewässer in höheren Breiten.

Schwertwale sind soziale Tiere, die eine komplexe Populationsstruktur aufweisen. Die kleinste Einheit ist die Mutterlinie, ein sehr enger Verband von mütterlicherseits verwandten Walen. Sowohl auf der Ebene der Mutterlinie als auch auf höheren Populationsebenen lässt sich eine Weitergabe von bestimmten Jagdtaktiken und Lautäußerungen an Jungtiere beobachten, was zuweilen als Kultur bewertet wird.

Was hat das Segeln mit dem Orca zu tun? In einem Zeitungsbericht habe ich den Hintergrund dazu gelesen.

In Spanien häufen sich Fälle in denen Killerwale vor der Atlantikküste Spaniens Segelboote angreifen und auch demolieren. Der Angriff erfolgt immer auf die gleiche Weise: Die Räuber nähern sich von hinten, wo unterhalb der Wasserlinie das Ruder befestigt ist. Zunächst schwimmen sie dicht heran und beobachten wie sich das Ruder bewegt. Dann rammen die tonnenschweren Wale das Steuerruder, verbeißen sich in das Ruderblatt und reißen oftmals mit ihren Zähnen Stücke heraus.

Vor etwa einem Jahr begannen die Angriffe – etwa 150 sind bisher registriert. Immer wieder muss der Seenotrettungsdienst ausrücken und demolierte Segelschiffe abschleppen.

Seit Monaten analysieren Wissenschaftler die Angriffe. Es spricht immer mehr dafür, dass die Elterntiere mit ihren Jungen die Thunfischjagd trainieren. Bei der Thunfischjagd nehmen mehrere Schwertwale die Thunfische in die Zange, während andere versuchen, das Opfer durch Rammstöße und Bisse in die Schwanzflosse zu schwächen. Es bleiben noch viele Fragen. Der Spanische Seenotrettungsdienst hat Verhaltenshinweise bei einer Begegnung mit Orcas gegeben. Aber längst nicht alle halten sich daran.

Vereinigtes Königreich und Brexit

Lange hat es gedauert bis der Brexit vollzogen war. Viele Leute in Großbritannien waren glücklich darüber. Jetzt kommen die ersten damit verbundenen Probleme.

In Großbritannien fehlen LKW-Fahrer, weil die bisher dort eingesetzten ausländischen LKW-Fahrer ein Visum brauchen. Nach dem Brexit sind sie in ihre Heimatländer zurückgekehrt. Im Zusammenhang mit dem Brexit gilt in Großbritannien die Freizügigkeit innerhalb der EU nicht mehr, weil Großbritannien durch den Brexit die EU verlassen hat.

Infolge der fehlenden LKW-Fahrer sind Versorgungslücken entstanden, die sich akut insbesondere bei den Tankstellen auswirken. In einigen Landesteilen saßen 90 Prozent der Tankstellen auf dem Trockenen.

Die britische Regierung versucht verzweifelt LKW-Fahrer zu rekrutieren. Die bisher in Großbritannien eingesetzten ausländischen LKW-Fahrer zeigen der britischen Regierung die rote Karte.

Mal sehen, wie sich die Sache in Großbritannien weiterentwickelt.

Auch in der EU fehlen viele Lastwagenfahrer. Dort können aber ausländische LKW-Fahrer in den verschiedenen Ländern problemlos eingesetzt werden.

Parkplatzpreise

Photo by Jimmy Chan on Pexels.com

Hongkong ist für seine horrenden Immobilienpreise bekannt. Nun ist ein Parkplatz, mit 12,5 Quadratmetern, als Teil eines Apartment-Komplexes, versteigert worden. Der Immobilienkomplex bietet einen spektakulären Blick auf den Viktoria-Hafen. Dementsprechend sind auch die Preise für den oben genannten Parkplatz, der für mehr als 1. Mio. Euro verkauft wurde.

Fensterplatz

Der ziemlich korpulente Chef schickt den Azubi zum Hauptbahnhof: „Besorge mit bitte zwei Plätze für den Schnellzug nach Düsseldorf, damit ich bequem sitze!“

Nach über einer Stunde kommt der Azubi strahlend zurück: „Ich konnte gerade noch zwei Fensterplätze ergattern!“

Die Bahn

In der Pfalz, kurz hinter der Rheinbrücke, gibt es den Bahnhof Wörth. Der Bahnhof wird von Personen- und Güterzügen frequentiert. Bei den Zügen des Personenverkehrs handelt es sich normalerweise nur um Nahverkehrszüge.

Im neuen Fahrplan, der ab Mitte Dezember 2020 gilt, war plötzlich ein

höherwertiger Zug im Fahrplan eingetragen. Er kam von Karlsruhe und sollte in Wörth enden. Dies stellte sich nachträglich als Fehler im Fahrplan heraus. Der Zug wurde nach Wörth ausgelagert, weil der Abstellbahnhof in Karlsruhe voll sei. Weder in Karlsruhe noch in Wörth dürfen Fahrgäste zusteigen.Wieder nichts mit guten Zugverbindungen von Karlsruhe in die Pfalz und zurück.

Der Kaffee ist fertig

Das ist der Titel eines Songs von Peter Cornelius aus den 1980er Jahren. Die Älteren unter uns werden diesen Song sicher kennen. Dieser Satz ist wohl auch der Satz, den Millionen Deutsche jeden Morgen am liebsten hören.

Nach einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimaforschung könnte die Versorgung der Kaffeetrinker mit ihrem Lieblingsgetränk schwierig werden. Der Klimawandel ist Schuld daran. Die Anbauflächen ausgerechnet der hochwertigsten äthiopischen Kaffeesorten werden aus heutiger Sicht schrumpfen. Ursache ist die vermutete Änderung der Temperatur und Niederschlagsverteilung.

Die Rückkehr zum Muckefuck ist angesagt.