Archiv der Kategorie: Aus dem Polizeibericht

Richtiger Riecher

Den richtigen Riecher haben Polizeibeamte gehabt. Sie nahmen einen süßlichen Geruch wahr. In der Bahnhofsunterführung trafen sie auf einen jungen Mann und kontrollierten ihn. Daraufhin übergab ihnen der junge Mann einen Stoffhandschuh, den er zuvor in seiner Unterhose versteckt hatte. Der Inhalt: Marihuana verpackt in kleine Gramm-Portionen. Die Streifenbeamten gingen davon aus, dass der Stoff verkauft werden sollte, und übergaben ihn den zuständigen Beamten im Revier. Die haben ihn als alten Bekannten identifiziert. Gegen ihn liefen ohnehin schon zwei Verfahren wegen desselben Delikts.

Missgeschick

 Nach dem Motto „Alle für einen waren in Hamburg 23 Feuerwehrleute tätig. Was war geschehen?

Im Stadtteil St. Pauli hatte ein Mann seinen Schlüsselbund fallen lassen. Der Schlüssel fiel in einen großen Schacht. Um die Schlüssel aus dem Schacht, der gerade mal 25 mal 60 Zentimeter groß war, zu fischen versuchte er in den Schacht zu gelangen. Der Mann war zu breit für den Schacht und blieb kopfüber bis zur Hüfte stecken. 40 Minuten dauerte es, bis er von der Feuerwehr gerettet werden konnte.

Wieder befreit wurde das Opfer von einem Notarzt versorgt.

Frühreif

Bei einer Klassenfahrt nach Polen wurde ein Schüler vermisst. Später stellte sich heraus, wo er abgeblieben war. Er hatte einen Club besucht und dort 65 Euro für einen „Private Dance“ mit seiner EC-Karte bezahlt. Gleichzeitig wurden dem jungen Mann zwei Gläser Schnaps serviert. An das, was danach geschah konnte sich der Clubbesucher nicht mehr erinnern.

Als der 18-Jährige von der Klassenfahrt nach Hause kam sah er, dass Unbekannte mehrmals Geld von seinem Konto abgebucht hatten. Über 5.600 Euro waren verschwunden.

Peinlich

Die Polizei wollte eine Radarkontrolle durchführen. Anstatt stationärer Radargeräte werden immer öfter Blitzeranhänger benutzt.

Die Polizeibeamten im Kreis Wesel staunten nicht schlecht als sie an ihrem Blitzeranhänger einen Zettel kleben sahen. Darauf stand:  „Kreis Wesel – Ihr habt seit Mai keinen TÜV mehr.“

Normalerweise trifft bei Autofahrern diese Feststellung die Polizei. In diesem Fall war sie selbst der Sünder. Der Anhänger wog mit Radarfalle über 750 kg. Aus diesem Grund hätte die erste Hauptuntersuchung bereits nach zwei Jahren stattfinden müssen. Die Sprecherin der Kreisverwaltung sagte hierzu: „Das ist uns leider durchgegangen. Die Strafen für die Geblitzten seien trotzdem gültig.“ Ob sich die Kreisverwaltung einen Strafzettel wegen des verspäteten TÜV-Termines ausgestellt und bezahlt hat, ist nicht bekannt.

Ein echter Zocker

Ein Feuerwehreinsatz in Deutschland. Die betreffende Wohnung war total verraucht. Bei ihrer Hausbegehung fand die Feuerwehr einen Mann der in einem Spiel einfach weitergezockt hat. Der Mann habe weder von der Alarmanlage noch vom Rauch oder den Einsatzkräften Kenntnis genommen.

Für einen richtigen Gamer gibt es nur wenige Gründe sein Spiel zu unterbrechen. Feuer in der eigenen Wohnung gehört wohl nicht dazu.

Betrunken

Führerschein weg. Das ist Sch.., denn der Autofahrer brauchte seinen Führerschein um mit seinem Traktor fahren zu können. Er wollte seinen Führerschein unbedingt schnell zurückhaben. Clever wie er meinte und betrunken, wie er war setzte er sich auf seinen Traktor und fuhr bei der Polizei vor. Die Beamten stellten Alkoholgeruch in seinem Atem fest, sodass der Mann zur Blutentnahme ins Krankenhaus musste. Das Ergebnis führte dazu, dass der Mann seinen Führerschein für seinen Traktor abgeben musste. Die beiden Führerscheine (Auto und Traktor) liegen jetzt vereint im Schrank bei der Polizei.

Aus dem Polizeibericht

Gegen 2 Uhr in der Nacht meldet sich ein Mann bei der Polizei, weil ein nackter Unbekannter ständig an sein Hoftor klopfen würde und mehrmals versuchte, auf sein Grundstück zu gelangen.

Bevor die Polizei das Grundstück erreichte, gab der Anrufer Entwarnung. Bei dem Fremden handelte es sich um einen Bekannten, der sich versehentlich zu Hause ausgesperrt hatte und nun Hilfe suchte.