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Zu teuer

Das Umweltbundesamt ist der Meinung, dass der Sprit noch zu billig ist.

In den letzten Monaten sind die Preise für Benzin und Diesel explosionsartig gestiegen. Die Grünen haben schon vor Jahren einen Benzinpreis von fünf D-Mark gefordert. Jetzt sind wir bald so weit. Ich habe gestern an einer Tankstelle einen Superpreis von 1,76 Euro gesehen.

Das Umweltbundesamt fordert eine weitere Erhöhung des CO2 Preises. Dafür sollen die Verbraucher an anderer Stelle entlastet werden. Vor ein paar Tagen wurden noch von einem Ausgleich über eine höhere Pendlerpauschale gesprochen. Jetzt wird vom Umweltbundesamt deren Abschaffung gefordert. Die Erhöhung der Pendlerpauschale würde nur für eine Entlastung bei der arbeitenden Bevölkerung sorgen. Rentner wären außen vor.

Die hohen Spritpreise sollen dazu führen, dass weniger Auto gefahren und damit die Emissionen verringert werden. Dafür sollen Busse und Bahnen massiv ausgebaut werden. Immer wieder wird der Umstieg der Autofahrer auf Busse und Bahnen gefordert. Dem stehen aber Verspätungen, Zugausfälle und Strecken die nur spärlich bedient werden entgegen. Beim Betrieb von Bussen und Bahnen ist nur eines sicher: die regelmäßige Preiserhöhung.

Wenn man die Leute zum Umstieg bewegen will, muss ein leistungsfähiges Angebot geschaffen werden, damit es von den Leuten angenommen wird. Vielleicht sollten Steuern, die für Benzin erhoben werden in diesen Bereich investiert und nicht zum Stopfen von Haushaltslücken verwendet werden.

Ein großes Problem ist der enorme LKW-Verkehr, der unsere Straßen sehr belastet und kaputt macht. Hier will man zwar das Dieselprivileg aufheben aber von einem Umstieg der Transporte auf die Bahn wird nicht gesprochen. Hierzu müsste eine leistungsfähige Bahn vorhanden sein, die die Güter schnell von Ort zu Ort befördert. Im übrigen bedeutet der Wegfall des Dieselprivilegs, dass Preiserhöhungen stattfinden werden.

Durch die geplanten Maßnahmen wird es wohl dazu kommen, dass Otto-Normalverbraucher sein Auto stehen lassen muss, während Geschäftsleute und Politiker weiterhin durch die Gegend fahren.

Warten wir ab, wie es weitergeht.

ABC

Bereits als Erstklässler lernen wir die 26 Grundbuchstaben, die uns unser ganzes Leben begleiten.

Zusätzlich zu diesem Alphabet gibt es im Leben auch noch andere. Unter anderem gibt es ein Buchstabieralphabet. Dies dient dazu Missverständnisse beim Übermitteln zu vermeiden.

Das Buchstabieralphabet ist in der DIN 5009 geregelt. In den letzten Jahrzehnten wurde das Buchstabieralphabet unverändert benutzt. Nun ist aufgefallen, dass die Nazis vor dem zweiten Weltkrieg alle jüdischen Namen aus der damaligen Tafel getilgt haben. Trotz einer Überarbeitung im Jahr 1950 wurden die getilgten Namen nicht mehr in das Alphabet aufgenommen.

Das Thema Buchstabieralphabet wurde wieder diskutiert, nachdem ein Antisemitismusbeauftragter beantragte, dass jüdische Namen wieder in das Alphabet einzufügen.

Zuständig hierfür ist das Deutsche Institut für Normung. Dieses hat beschlossen, dass ab kommenden Herbst wieder zeitweise die Buchstabiertafel der Weimarer Republik gelten. Ab 2022 soll es dann eine neue Tabelle geben, für die voraussichtlich Städtenamen verwendet werden sollen.

Da geht dann wieder das Gezeter los, welche Städtenamen genommen werden sollen. Vielleicht S wie Schdutgart. Alles klar.

Abnehmen leicht gemacht

Neuseeländische Forscher wollen ein Mittel zum Gewichtsverlust erfunden haben. Mit Magneten im Gebiss soll eine Kiefersperre erfolgen. Wer die Kiefersperre trägt, kann nur noch flüssige Nahrung zu sich nehmen. Durch die Sperre lässt sich der Kiefer nur zwei Millimeter öffnen.

Sieben Frauen wurden zwei Wochen lang mit den Magneten ausgestattet. In dieser Zeit haben sie im Schnitt 6,36 Kilo abgenommen. Von Kritikern ist die Konstruktion mit einem „mittelalterlichen Folterapparat“ verglichen worden.

Hierzu kann ich aus eigener Erfahrung beitragen, dass der Erfolg gewiss ist. Infolge einer Kieferoperation musste ich eine Kiefersperre tragen. Die Zähne waren mit Draht verblockt. Sämtliche Nahrung musste ich mit einem dicken Strohhalm zu mir nehmen. Nahrung bedeutet in diesem Fall Suppe. Suppe zum Frühstück, Suppe zum Mittagessen und Suppe am Abend. Seit dem kann ich keine Suppe mehr sehen.