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Neujahr

Die deutsche Regelungswut läßt uns auch 2023 nicht in Ruhe. Folgendes gilt ab 01.01.2023 bzw. ist ab diesem Termin vorgesehen.

Trotzdem hoffe ich, dass wir im Jahr 2023 zufrieden und friedlich
leben können und uns unsere Gesundheit nicht im Stich läßt.

Bundesweiter Warntag

Gerade eben war es 11 Uhr. Mein Handy hat sich lautstark bemerkbar gemacht. Natürlich. Heute ist Warntag ist mir eingefallen. Zum Warntag gibt es eine Internetseite.

Eben hat sich gerade die App „KATWARN“ gemeldet.

Was mir gefehlt hat war die Warnung mit Sirenen. Das ist ein Warnmittel, das jeden erreicht. Ich habe aber gerade gelesen, dass mit den Warnmitteln gewarnt wird, die zur Verfügung stehen. In den letzten Jahren wurden immer mehr Sirenen abgebaut, weil man meinte sie nicht mehr zu brauchen. Der Ukraine-Krieg hat diese Auffassung wohl geändert.

Die Teilnahme am Warntag ist freiwillig. Das heißt jede Gemeinde kann selbst entscheiden, ob sie daran teilnimmt. Wenn bei euch also nicht gewarnt wird, dann vielleicht aus diesem Grund. Oder es wie beim letzten Warntag als die Warnungen nicht funktionierten.

Schwarzbuch – 01

Wie in jedem Jahr ist vor wenigen Tagen das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler erschienen. Es zeigt Fälle auf in denen Steuergelder sinnlos verschwendet werden.

In Baden-Württemberg wurden am Anfang der Corona-Pandemie 1.000 Beatmungsgeräte als Notreserve in Fernost für insgesamt 37,7 Mio. Euro beschafft. Der hohe Preis wurde mit der Geräteknappheit auf dem Weltmarkt begründet. Die Anschaffung erfolgte ohne vorherige Bedarfsabfrage bei den Kliniken.

Nach der Übergabe der Geräte an 134 Kliniken in Baden-Württemberg wurden von Ärzten die Meinung vertreten, dass die teuer angeschafften Geräte in den Kellern und Lagerräumen verstauben werden.

Natürlich müssen die Geräte auch gewartet werden. Kostenpunkt pro Gerät im Jahr 675 Euro.

In eigener Sache

Bisher habe ich regelmäßig am Donnerstag vom Gardasee und sonntags aus Karlsruhe berichtet. Leider geht dies künftig nicht mehr. Aus zeitlichen Gründen bin ich nicht mehr in der Lage diese berichte zu bestimmten festen Terminen hochzuladen. Solche Beiträge fordern einen höheren Zeitaufwand als Sonstige. Die Berichte gehen weiter aber nur in unregelmäßigen Abständen.

In diesem Zusammenhang möchte ich mal wieder ganz herzlich bei meinen Lesern und Kommentatoren bedanken. Ich freue mich über jeden Kommentar oder Like.

Kommentare in WordPress

Von einer Blogfreundin wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass sie ungewöhnlich viele Kommentare erhält.

Ich habe bei mir geschaut und da war es genauso. Ich erhielt Kommentare zu einem Beitrag „Friedliche Brummer“ von https://einfachtilda.wordpress.com/2022/09/01/friedliche-brummer/. Das sind Leute, die zu diesem Beitrag bei Mathilda kommentiert haben. Offensichtlich handelt es sich um Blogfreunde von Mathilda mit denen ich eigentlich keinen Kontakt habe. Ich denke nicht, dass die Kommentare gewollt bei mir gelandet sind.

Habt ihr ähnliches bei euch festgestellt?

Ich hoffe, dass ich den Sachverhalt einigermaßen verständlich geschrieben habe und ihr wisst um was es geht.

Verrückte Welt

Hallo zusammen, den untenstehenden Text habe ich von jemandem zugeschickt bekommen und ich meine er bezeichnet genau das was viele Leute bewegt.

*Eine verrückte Welt*

Elektrisch fahren,
Müll sortieren,
Pullover anziehen und’s
Wohnzimmer auf 19° heizen,
Kilometer rationalisieren,
fürs Klima laufen……
und viel radeln . . . . . .

Warum müssen wir Geld für die Gemeinschaft sparen, wenn:

– Die Olympischen Winterspiele in Peking auf Kunstschnee
stattfanden.
– In Frankreich Skigebiete und die Pisten bis Mitternacht
beleuchtet werden, damit „Langschläfer“ nachts skifahren
können.
– wenn die Lufthansa 8.000 „leere“ Flüge durchführt, nur
um ihre Slots zu halten.
– Die meisten großen Fußballspiele abends unter Flutlicht
stattfinden, die reichlich Strom verbrauchen!
– Die 8 neuen und gigantischen Fußballstadien, die zur
Austragung der Weltmeisterschaft in Katar gebaut wurden,
klimatisiert (in einer Wüste!) werden müssen.
– Tausende Lastwagen unterwegs sind, um uns Obst und Gemüse
aus Spanien zu bringen, während regionale Produkte auf dem
Müll landen oder von Bulldozern zerkleinert werden
– Wenn das größte Linienschiff der Welt: Wonder of the Seas 7.000
Passagiere und 2.300 Besatzungsmitglieder befördert und auf
den Meeren im Kreis fährt.
– Etwa 3.500 Containerschiffe weltweit verkehren und jeweils 280.000
Liter Treibstoff auf 1.000 km verbrauchen .
– Milliardäre sich sich eine Raumfahrt zu „astronomischen“ Konditionen
gönnen.

Und……. in dieser Zeit verbieten wir *“AUS UMWELTBEWUSSTSEIN“*
Leuten das Autofahren mit Benzinmotor, die sich das Umsteigen
nicht leisten können und damit zur Arbeit fahren müssen.
Und zur Krönung schlagen wir vor, die Heizung um 1° zu senken!

*FRAGE:* Wer verarscht uns hier eigentlich? 🤣😡

Liebes Finanzamt

Vor kurzem habe ich Post vom Finanzamt erhalten. Es war schon in der Presse angedroht worden, dass zur Berechnung der neuen Grundsteuer ein Fragebogen ausgefüllt werden muss. Im Moment bin ich dabei mich um diesen Fragebogen zu kümmern. Da braucht man fast ein Studium, um die entsprechenden Werte zu ermitteln und auszufüllen. Im Internet habe ich hierzu zwei Anleitungen mit über 12 Seiten gefunden. Jetzt bin ich am Wühlen. Danach muss ich dann die Zahlen noch in Elster erfassen und das war’s auch schon.

Ich freue mich immer Post von meinem Finanzamt zu erhalten. Ich bin mal gespannt was der Einkommensteuerbescheid bringt. Ja, und dann reicht es für dieses Jahr mal wieder mit Post.

Karlsruhe – 21 – Der Schlachthof

Wohngebiet beim Alten Schlachthof

Der Alte Schlachthof ist ein Areal in der Karlsruher Oststadt, auf welchem sich bis 2006 der städtische Schlachthof befand und seitdem ein sogenannter Kreativpark entsteht, bestehend aus Kulturzentren und künstlerischen Einrichtungen.

Auf dem Gelände trifft man Kunst und Kultur genauso wie Bürogebäude und Gastronomie. Im ehemaligen Gasthaus kehrten früher die Metzger nach getaner Arbeit ein. An dieser Stelle befindet sich auch heute noch ein Restaurant, mit dem Namen „Im Schlachthof“. Unweit findet man weiter Möglichkeiten zur Einkehr. Teilweise gibt es Livemusik.

Wer sich nach dem Essen noch kulturell unterhalten will ist im Tollhaus oder Substage genau richtig. Das vielfältige Kulturprogramm bietet aus den Bereichen Musik, Tanz und Kabarett eine Mischung für Jedermann.

Ein besonderer Ort für junge Startups findet sich  In der ehemaligen Schweinemarkthalle. Dort sind 68 gebrauchte Seefrachtcontainer untergebracht, in denen sich Büroeinheiten befinden.

Der Schlachthof wurde Ende des 19. Jh. von Wilhelm Strieder als  prachtvolles Ensemble nach barockem Vorbild zwischen Schloss Gottesaue und dem städtischen Gaswerk geplant. Die endgültige Schließung des Geländes erfolgte nach über 100 Jahren Nutzung 2007. Seit dieser Zeit hat sich der ehemalige Schlachthof zu einem kulturellen und kreativen Zentrum gemausert.

Die gesamte Anlage des ehemaligen Schlacht- und Viehhofes steht  unter Kulturdenkmalschutz.

Bevor der Karlsruher Schlachthof an seinem heutigen Standort angesiedelt wurde, befand er sich an unterschiedlichen Stellen. Das erste Schlachthaus Karlsruhes lag am heutigen Marktplatz. Im Jahre 1794 stand ein Umzug an den heutigen Ludwigsplatz an, da die Geruchsbelästigung für die Anwohner unerträglich wurde. Bereits 1819 musste die Einrichtung erneut den Standort wechseln, da die Räumlichkeiten den gestiegenen Ansprüchen an Hygiene und Kapazität nicht gerecht wurden. Von nun an befand sich der Schlachthof in einem Neubau in der heutigen Leopoldstraße.

1883 wurde schließlich der Beschluss gefasst, den Schlachthof auf einem großen Areal in der in der Entstehung befindlichen Oststadt anzusiedeln.

1885 begann man unter der Leitung des Stadtbaumeisters Wilhelm Strieder mit dem Bau der Gebäude, am 28. März 1887 fand die feierliche Eröffnung statt. Man errichtete eine zweiflüglige Anlage, die von einer Mauer umschlossen am Rande der Stadt gelegen war. Zu den direkt zu Beginn errichteten Gebäuden zählen mehrere Stallgebäude, eine Kleinviehschlachthalle, eine Kaldaunenwäsche sowie Verwaltungsgebäude, Gaststätte und Pförtnerhaus. In den darauffolgenden Jahren wurden mehrere Erweiterungen durchgeführt, darunter 1892 ein Kühlhaus und eine Maschinenhalle, 1914 ein Pferdeschlachthaus sowie 1927 eine Schweinemarkthalle.

Die Anlage ist bis heute in ihrem Grundaufbau erhalten geblieben, alte Gebäude mit Sandsteinfassaden lassen noch immer sichtbar werden, wie dieser Ort einst genutzt wurde: Auf der einen Seite der Schlachthof, in dem geschlachtet und das Fleisch verarbeitet wurde, auf der anderen Seite der Viehhof, dort wurden die Tiere begutachtet und Handel getrieben. Ab 1950 bis in die 1980er Jahre wurde der Schlachthof infolge einer erhöhten Fleischnachfrage und veränderten technischen und hygienischen Vorgaben mehrfach baulich erweitert.