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Liebes Finanzamt

Vor kurzem habe ich Post vom Finanzamt erhalten. Es war schon in der Presse angedroht worden, dass zur Berechnung der neuen Grundsteuer ein Fragebogen ausgefüllt werden muss. Im Moment bin ich dabei mich um diesen Fragebogen zu kümmern. Da braucht man fast ein Studium, um die entsprechenden Werte zu ermitteln und auszufüllen. Im Internet habe ich hierzu zwei Anleitungen mit über 12 Seiten gefunden. Jetzt bin ich am Wühlen. Danach muss ich dann die Zahlen noch in Elster erfassen und das war’s auch schon.

Ich freue mich immer Post von meinem Finanzamt zu erhalten. Ich bin mal gespannt was der Einkommensteuerbescheid bringt. Ja, und dann reicht es für dieses Jahr mal wieder mit Post.

Karlsruhe – 21 – Der Schlachthof

Wohngebiet beim Alten Schlachthof

Der Alte Schlachthof ist ein Areal in der Karlsruher Oststadt, auf welchem sich bis 2006 der städtische Schlachthof befand und seitdem ein sogenannter Kreativpark entsteht, bestehend aus Kulturzentren und künstlerischen Einrichtungen.

Auf dem Gelände trifft man Kunst und Kultur genauso wie Bürogebäude und Gastronomie. Im ehemaligen Gasthaus kehrten früher die Metzger nach getaner Arbeit ein. An dieser Stelle befindet sich auch heute noch ein Restaurant, mit dem Namen „Im Schlachthof“. Unweit findet man weiter Möglichkeiten zur Einkehr. Teilweise gibt es Livemusik.

Wer sich nach dem Essen noch kulturell unterhalten will ist im Tollhaus oder Substage genau richtig. Das vielfältige Kulturprogramm bietet aus den Bereichen Musik, Tanz und Kabarett eine Mischung für Jedermann.

Ein besonderer Ort für junge Startups findet sich  In der ehemaligen Schweinemarkthalle. Dort sind 68 gebrauchte Seefrachtcontainer untergebracht, in denen sich Büroeinheiten befinden.

Der Schlachthof wurde Ende des 19. Jh. von Wilhelm Strieder als  prachtvolles Ensemble nach barockem Vorbild zwischen Schloss Gottesaue und dem städtischen Gaswerk geplant. Die endgültige Schließung des Geländes erfolgte nach über 100 Jahren Nutzung 2007. Seit dieser Zeit hat sich der ehemalige Schlachthof zu einem kulturellen und kreativen Zentrum gemausert.

Die gesamte Anlage des ehemaligen Schlacht- und Viehhofes steht  unter Kulturdenkmalschutz.

Bevor der Karlsruher Schlachthof an seinem heutigen Standort angesiedelt wurde, befand er sich an unterschiedlichen Stellen. Das erste Schlachthaus Karlsruhes lag am heutigen Marktplatz. Im Jahre 1794 stand ein Umzug an den heutigen Ludwigsplatz an, da die Geruchsbelästigung für die Anwohner unerträglich wurde. Bereits 1819 musste die Einrichtung erneut den Standort wechseln, da die Räumlichkeiten den gestiegenen Ansprüchen an Hygiene und Kapazität nicht gerecht wurden. Von nun an befand sich der Schlachthof in einem Neubau in der heutigen Leopoldstraße.

1883 wurde schließlich der Beschluss gefasst, den Schlachthof auf einem großen Areal in der in der Entstehung befindlichen Oststadt anzusiedeln.

1885 begann man unter der Leitung des Stadtbaumeisters Wilhelm Strieder mit dem Bau der Gebäude, am 28. März 1887 fand die feierliche Eröffnung statt. Man errichtete eine zweiflüglige Anlage, die von einer Mauer umschlossen am Rande der Stadt gelegen war. Zu den direkt zu Beginn errichteten Gebäuden zählen mehrere Stallgebäude, eine Kleinviehschlachthalle, eine Kaldaunenwäsche sowie Verwaltungsgebäude, Gaststätte und Pförtnerhaus. In den darauffolgenden Jahren wurden mehrere Erweiterungen durchgeführt, darunter 1892 ein Kühlhaus und eine Maschinenhalle, 1914 ein Pferdeschlachthaus sowie 1927 eine Schweinemarkthalle.

Die Anlage ist bis heute in ihrem Grundaufbau erhalten geblieben, alte Gebäude mit Sandsteinfassaden lassen noch immer sichtbar werden, wie dieser Ort einst genutzt wurde: Auf der einen Seite der Schlachthof, in dem geschlachtet und das Fleisch verarbeitet wurde, auf der anderen Seite der Viehhof, dort wurden die Tiere begutachtet und Handel getrieben. Ab 1950 bis in die 1980er Jahre wurde der Schlachthof infolge einer erhöhten Fleischnachfrage und veränderten technischen und hygienischen Vorgaben mehrfach baulich erweitert.

Erfahrung

Erfahrung ist die beste Lehrmeisterin,
und das Gute daran ist: Man bekommt
stets Einzelunterricht.

Inge Meysel (1910-2004), Schauspielerin

Karlsruhe – 16 – Baischstraße

Bei der Baischstraße handelt es sich um eine Jugendstil-Siedlung die von Hermann Billing erbaut wurde. Zunächst entstand das Torgebäude.

Danach wurde die Baischstraße als Privatstraße angelegt und mit sechs Jugendstilvillen bebaut.  Die Villenkolonie war von Anfang an eine ruhige und „bessere Wohngegend“ fast mitten in der Stadt. Angeblich soll nachts ein Gittertor den Zutritt versperrt haben.

Sie entstand 1900–1903. In der Villenkolonie stehen an einer Sackgasse fünf Häuser einander versetzt gegenüber.

Das Torgebäude enthielt Mietwohnungen und Ateliers. Die Fassade war mit Verzierungen ausgestattet.

Im zweiten Weltkrieg wurde es stark zerstört. Nach Kriegsende wurde das Gebäude stark vereinfacht wieder aufgebaut.

Der Straßenname bezieht sich auf den Maler Hermann Baisch.

Durch das Tor kommen wir wieder hinaus auf den Kaiserplatz. Wir gehen rechts und blicken auf die Christuskirche.

In eigener Sache

Hallo zusammen,

ich bin im Moment ziemlich im Druck. Es kann also sein, dass ich eure Beiträge nicht gleich lese und beantworte. Ich lese aber alles nach!!

Beiträge kommen von mir weiterhin, denn ich habe vorgepostet.

Alles Gute für euch
Harald

Führerschein

Jeder von uns war in jungen Jahren in der Fahrschule und hat dort den Führerschein erworben, der zum Führen eines Kraftfahrzeuges berechtigt. Das ist in England nicht anders. Wenn man eine Zeitungsmeldung dieser Woche liest, stellt man sich die Frage, weshalb man einen Führerschein machen muss. In Nottingham wurde ein Mann der 1938 geboren war routinemäßig mit seinem Mini von der Polizei kontrolliert. Papiere konnte der man nicht vorzeigen, denn er hat noch nie einen Führerschein besessen. Nach Angaben des Mannes sei er über 70 Jahre ohne Führerschein unterwegs gewesen.

Dankbar sein

Sei dankbar
für das,
was du hast;
warte auf
das übrige
und sei froh,
dass du
noch nicht
alles hast;
es ist auch ein
Vergnügen.
noch auf etwas
zu hoffen.

Lucius Annaeus Seneca

Der Maulwurf

Bildquelle: Pixabay

Wer mag Maulwürfe im Garten?

Der Rasen ist übersät von kleinen Sandhügeln. Einer findet sich am anderen. Urheber dieser Hügel ist ein Tier das gerade mal 15 Zentimeter lang ist: Der Maulwurf. Wie schnell gräbt ein Maulwurf? Bei lockerem Boden schaffen sie bis zu sieben Meter Tunnel in der Stunde. Kein Wunder können sie in relativ schneller Zeit einen Rasen verwüsten.

So ungern man ihn im Garten sieht – Maulwürfe sind aber auch nützliche Insektenvertilger.