Das Bulacher Loch

Es war einmal eine Stadt, die eine Schnellstraße plante. Hierzu war es notwendig zwischen den Stadtteilen Beiertheim und Bulach eine Unterführung zu bauen, damit der Verkehr zwischen beiden Ortsteilen weiter möglich war. Die Unterführung war nur für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen. Eine bereits bestehende Buslinie sollte anderweitig geführt werden.

Das erregte das Missfallen der Bürgervereine der beiden betroffenen Stadtteile. Sie wollten, dass der Bus weiter auf der bisherigen Strecke unterwegs war.

Es wurde umgeplant und die Fahrbahn weiter abgesenkt, um Fahrzeugen bis zu 2,60 Metern Gesamthöhe die Durchfahrt zu ermöglichen. Nicht beachtet wurde hierbei, dass die Busse der betroffenen Linie über 2,60 Meter hoch waren. Extra wurden Busse angeschafft, die kleiner und niedriger als die bisherigen waren. Trotz aller Planungen fiel der erste speziell angeschaffte Bus etwas zu hoch aus. Er konnte nur mit reduziertem Reifendruck passieren.

Des Rätsels Lösung brachte ein speziell für die Verhältnisse vor Ort entwickeltes Busmodell.

3 Gedanken zu „Das Bulacher Loch

    1. gsharald Autor

      In Deutschland gibt es so viele Begebenheiten, die sich ein normal denkender Mensch nicht vorstellen kann. Das Schlimme daran ist, dass diese Fehler eine Menge Geld kosten und wir zahlen dafür. Der Verursacher ist fein raus. Der „stellt sein Amt zur Verfügung“, ist gut versorgt und muss micht am Hungertuch nagen.

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
      Harald

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