Archiv für den Monat Juni 2021

Ein kleiner Flieger

Am Wochenende hatte ich auf der Terrasse Besuch von einem kleinen Tier. Es landete auf dem Tisch und bewegte sich auf mich zu. Man hätte meinen können, dass es mit dem Flügel winkt. Bevor ich es fotografieren konnte, flog es wieder davon.

Am nächsten Tag war das kleine Tier ganz frech und hat sich an verschiedenen Stellen auf mich gesetzt. Auf meinem nackten Arm saß es auch und hat einen Stich hinterlassen. Tante Google gab auf die Frage um welches Tier es sich handelt, keine eindeutige Antwort. Vielleicht habe ich ja bei euch Glück.

Sieht es nicht toll aus mit seiner Motorradbrille?

Rückblick – Mein Karlsruhe

0000- Mein Karlsruhe

Ab heute gibt’s was Neues Altes. Manche von euch wissen sicher noch, dass ich früher mehrere Blogs hatte in denen verschiedene Themen abgebildet worden sind. Das hier ist ein Blog der am 29.05.2013 auf meiner damaligen Seite „Mein Karlsruhe“ erschienen ist. Karlsruhe ist mein Geburtsort und ich habe viele Jahre meines Lebens dort verbracht. Dort sind und bleiben meine Wurzeln und ich bin stolz darauf ein „Brigand“ zu sein. Zum Begriff „Brigand“ kommt noch ein Beitrag.

Am Samstag war ausnahmsweise ein Mal schönes Wetter und das mich zum Fotografieren animiert. Ziel war Karlsruhe und zwar ganzgenau der Karlsruher Stadtteil Durlach.

Durlach ist der größte Stadtteil von Karlsruhe. Die einstmals eigenständige Stadt war von 1565 bis 1718 Residenzstadt der Markgrafschaft Baden-Durlach. 1715 ging von hier die Gründung der neuen Residenzstadt Karlsruhe aus, in die Durlach 1938 zwangseingemeindet wurde.

Der Name „Durlach“ geht nach Hentschel (1996) vermutlich auf einen Flurnamen zurück und bezeichnet ursprünglich das Gebiet unterhalb des Turms. Dabei ist „Dur-“ auf Turm (lat. turris) zurückzuführen und „-lach“ auf das althochdeutsche blah, lah und lâch, das Wort für ein Grenzzeichen.

Umgangssprachlich nennen sich die Einwohner von Durlach auch Dorlacher oder Letschebacher.

Quelle: Wikipedia

Mit der Straßenbahn ging es auf Tour zunächst durch die mit Baustellen übersäte Karlsruher Innenstadt. Die Baustellen sind Vorbote der Kombi-Lösung, sprich: Untertunnelung der Haupteinkaufsstraße, der Kaiserstraße.

Aktualisierung: Nach über zehn Jahren stehen die Arbeiten zur Kombilösung vor ihrem Abschluss. Das Projekt, das einen 1,3 km langen Stadtbahntunnel sowie die Untertunnelung der Kriegsstraße beinhaltete, soll zu Jahresende 2021 abgeschlossen sein. Die Kosten wurden mit rd. 500 Mio. Euro veranschlagt. Die derzeitige Kostenermittlung ergibt einen Betrag von 1,5 Mrd. Euro.

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Die Friedrichschule

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Die Pfinztalstraße

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Von der Pfinztalstraße nahm ich den Weg in die Kelterstraße. Hier stehen noch viele alte Häuser und ein Hotel, das ziemlich nostalgisch aussah. Zum Erwin heißt es.

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Hauptsache verheiratet

Photo by Eugene L on Pexels.com

In Indien wollte ein Mann Hochzeit feiern. Während der Hochzeitszeremonie brach seine Frau zusammen und starb. Jetzt war guter Rat teuer. Alles für die Hochzeit war bestellt, die Gäste waren alle angereist.

Die Lösung des Problems: Der Bräutigam hat die Schwester der Braut geheiratet. Der Bruder der Verstorbenen sagte dazu, dass sie nicht wussten, was sie tun sollten. Er berichtete, dass beide Familien zugestimmt hätten, dass der Bräutigam die Schwester der Braut heiratete.

In Indien ist das kein größeres Problem, da arrangierte Ehen nach wie vor die Regel und Heiraten aus Liebe eher selten sind.

Wasser auf der Autobahn

Gestern hat es auch die A65 bei Landau erwischt. Die komplette Autobahn musste gesperrt werden, weil alle Fahrspuren überflutet waren. Ursache: Ein kleiner Bach lief infolge des Unwetters über. Durch einen Dammbruch floss sein Wasser auf die Autobahn. Mehr dazu HIER . Zwischenzeitlich ist die Autobahn wieder frei.

Überall im Land hausen im Moment ja erhebliche Unwetter. Ich hoffe ihr seid gut davon gekommen und werdet es auch in Zukunft. Leider sagt die Wettervorhersage, dass es nach einem schönen Wochenende in der nächsten Woche mit den Unwettern weitergehen soll.

Geiersteine – 02

Ich hoffe der erste Teil unserer Geiersteine-Tour hat euch gefallen. Heute geht’s weiter.

Früher gab es für böse Leute den Pranger. Den gibt es auch im Pfälzerwald. Kopf durch und gut ist.

Tische gibt es auch.

… und Abgründe.

Dann waren wir da. Auf einer Felsnase konnte man die Geiersteine sehen und die schöne Aussicht genießen.

Für heute ist es genug. Das nächste Mal geht es weiter.

Der Karlsruher Karajan

In unserer Tageszeitung erschien unter der Überschrift „Karajan von Karlsruhe“ ein Artikel. Neugierig geworden was sich hinter dem Titel verbirgt, las ich den Beitrag. Und siehe da: Alte Erinnerungen wurden wach.

Mit den Anfängen des Automobils war es wegen der Menge des Verkehrs noch nicht notwendig, den Autoverkehr an Kreuzungen zu regeln bzw. in geordnete Bahnen zu lenken. Das änderte sich mit der Zunahme der Zahl der Kraftfahrzeuge bald.

Irgendwann kam die Polizei zu dem Ergebnis, dass der Verkehr durch die Polizei geordnet und geregelt werden muss. Ampeln gab es damals noch nicht. Auf den großen Kreuzungen wurden kleine, dreistufige Verkehrsregelungstürme aufgestellt. Auf diesen Türmen hatten Polizisten in weißer Uniform ihren Platz. Sie mussten von hier durch eindeutige Handzeichen den Verkehr regeln und den Autofahrern zeigen, wer wann wohin fahren darf.

In Karlsruhe gab es einen über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Polizisten, der mit viel Einsatz den Verkehr steuerte. Wer den Anweisungen dieses Mannes nicht folgte, musste das in Form einer mündlichen Verwarnung oder einem grellen Pfiff büßen. Er wurde der Karlsruher Karajan genannt, weil er die Verkehrsströme dirigiert hat.

Mehrere Stunden am Stück pro Tag, bei Wind und Wetter, Kälte und Hitze und mitten in den Abgasen stehend den Verkehr zu regeln, war eine schwere Aufgabe.

1972 wurden die Polizisten auf den Kreuzungen durch Ampeln ersetzt. Die erste wurde an der Kreuzung Karl-/Kriegsstraße aufgehängt. Es handelte sich um eine so genannte Heuer-Ampel. Die Ampel hing über der Mitte der Kreuzung und hatte auf allen vier Seiten grüne und rote Felder. Das Prinzip war ganz einfach: Auf jeder Seite drehte sich ein Zeiger (wie bei einer Uhr). War er auf dem roten Feld musste man warten, war er auf dem grünen Feld durfte man fahren.