Hatzenbühl – 02

Auf dem Tabakrundweg

Beim Bearbeiten der Tabakäcker gibt es natürlich jede Menge Unkraut. Ein findiger Zeitgenosse hatte eine Idee wie er sich die Arbeit erleichtern kann. Ob allerdings jemand auf seine Idee eingeht ist zu bezweifeln.

Die Tabaktrockenschuppen wurden zur Trocknung der geernteten Tabakblätter verwendet. Die Tabakblätter enthalten zunächst ca. 90 % Wasser. Dieser Wasseranteil muss zur Weiterverarbeitung auf 15 bis 20 % reduziert werden.

Dies wird durch Lufttrocknung erreicht. Die Tabakblätter wurden auf Schnüre gezogen und in den Schuppen eingehängt. Dabei mussten die Arbeiter auf den Balken herumklettern und oft kam es zu Unfällen mit gefährlichen Verletzungen.

Später wurden Folientunnel eingeführt die recht einfach bestückt werden konnten.

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