Andere Länder, andere Sitten – Thailand

Majestätsbeleidigung

In Thailand gilt das Zerknüllen von Geldscheinen (mit dem Abbild des Königs), das Drauftreten usw. ebenso als Majestätsbeleidigung aufgefasst, wie abfällige Kommentare und Likes in Social Media. Majestätsbeleidigung wird in Thailand mit bis zu 15 Jahren in einem ausgesprochen ungemütlichen Gefängnis bestraft. Wer also in Thailand eine längere Auszeit mit freier Kost und Logis machen möchte: Nur zu.
Abfällige oder kritische Bemerkungen über das thailändische Königshaus muss man unbedingt vermeiden.

Kind Streicheln

Das freundliche Streicheln über das Haar eines Kindes gilt als Fauxpas: Der Kopf wird bei Buddhisten als heiliger Körperteil verehrt,

Gepflegte Kleidung

Thais legen großen Wert auf gepflegte Kleidung – mit T-Shirt und kurzer Hose gilt man als Prolet.

Erregung öffenlichen Ärgernisses

Nacktbaden und Baden ohne Bikinioberteil ist in den Touristikhochburgen geduldet aber nicht gern gesehen. Zur Erregung öffentlichen Ärgernisses gehört auch das Roller- oder Autofahren mit nacktem Oberkörper.

Mit Finger auf Menschen zeigen

Noch schlimmer wäre es, mit den Fingern auf andere Menschen zu zeigen.

Streit um den Apfel

Der Apfel-Konzern hat mit einem Bonner Café einen Rechtsstreit angefangen. Die Anwälte des Cxxxxherstellers beanstanden, dass das Logo des Cafés dem Apfel-Logo hochgradig ähnlich sehe. Somit bestehe eine Verwechslungsgefahr.

In meinen Augen ein Unding, dass sich so ein Konzern mit so einer Lappalie abgibt und seine teuren Anwälte damit beschäftigt. Es würde wohl niemand das Logo des Cafés sehen und davon ausgehen, dass der Konzern damit zu tun habe

Belchen – kleine Wanderung

Heute stand eine Wanderung auf dem Grand Ballon (Großer Belchen) auf dem Programm. Er ist  mit 1.247 Metern Höhe der höchste Berg der Vogesen. Der Berg ist im Radsport unter seinem französischen Namen Ballon d’Alsace bekannt, da er im Jahr 1905 das Herzstück der ersten Bergetappe der Tour de France war.

Vom Gipfel aus bietet sich vor allem in Richtung der Schweizer Alpen bis hin zum Mont Blanc ein umfassendes Panorama

Die kleine Wanderung begann am Belchenhaus.

Zunächst folgten wir dem Weg durch den winterlichen Wald.

Wir hatten eine wunderbare Aussicht über die Täler. Alles war in Nebel gefüllt während wir die Sonne darüber genießen konnten.

Zunächst folgten wir dem Weg durch den winterlichen Wald.

Denkmal

Auf dem Gipfel wurde ein Denkmal für die blauen Teufel, ein Gebirgsjägerbataillon im Ersten Weltkrieg errichtet. 1940 wurde es von den Deutschen zerstört und 1960 wiederhergestellt.

Radarstation

Auf dem Gipfel zeigt sich eine Kuppel. Hierbei handelt es sich um eine Radarstation, die den Anflug auf die Flughäfen Straßburg und Basel-Mühlhausen sichert. Rundum die Station läuft eine Aussichtsplattform die normalerweise mit Erklärungstafeln über die umliegenden Berge informiert.

Während unseres Besuches war der Zugang über eine Treppe dermaßen vereist, dass wir auf einen Besuch verzichteten.

Bei der Rückfahrt konnten wir auch noch eine verzauberte Landschaft sehen.

Es war ein schöner Ausflug in die winterlichen Vogesen.