Unterwegs gewesen – 02

Wie man sieht fehlt dem Rhein ziemlich Wasser. Buhnen und Sandbänke ragen aus dem Wasser. Sicher habt ihr davon gehört, dass sich in kurzer Zeit drei Schiffe festgefahren hatten. Diese Havarien haben Schäden an der ausgebaggerten Fahrrinne verursacht, die jetzt wieder gerichtet werden müssen.

Kurz darauf habe ich meinen Weg am Rheinufer verlassen und bin in den Auwald abgebogen.

Im Auwald zeigt sich das gleiche Bild. Die Wasserläufe sind weitgehend ausgetrocknet.

Übrigens: Im Auwald gibt es auch Krokodile (s. unten)

+ Fortsetzung folgt +

Waschen ist gefährlich

            Dass Waschen gefährlich sein kann, musste ein Mann am Rheinufer erfahren. Der Mann trieb wild winkend im Rhein und wurde von einem Schiffsführer entdeckt. Die Polizei wurde verständigt. Als er sich an Land retten konnte rannte er in den angrenzenden Wald und versteckte sich dort.

Nach längerer Suche wurde der Mann dort entdeckt. Es hat sich später herausgestellt, dass der Mann polizeibekannt war, 1,14 Promille intus hatte und wegen einer zu verbüßenden Haftstrafe gesucht wurde.

Nach Angaben des Mannes hielt er sich seit mehr als einem Jahr in einem Zelt am Rhein versteckt. Morgens beim Waschen wurde er Mann von der Welle eines vorbeifahrenden Schiffes erfasst und sei in den Rhein gestürzt. Mit der Strömung sei er dann etwa 10 Kilometer mitgezogen worden, bis er völlig entkräftet an Land gespült wurde.

Jetzt braucht der Mann beim Waschen keine Angst mehr zu haben. In der Haftanstalt, in der er seine Haftstrafe verbüßen muss, besteht keine Gefahr.

Gespielt

Hier habe ich gespielt. Ich wollte mit einem Programm eine Collage gestalten. Eigentlich hätte sie anders aussehen sollen. Aber so finde ich sie auch gut. Sie ist aus sechs Bildern entstanden.

Unnerwegs gewesen – 01

Vor einigen Tagen schien bei uns die Sonne und mit zwei Grad war es ziemlich kalt. Trotzdem habe ich einen Spaziergang unternommen. Zunächst habe ich den Rhein besucht und bin dann eher zufällig an einem großen See gelandet.

Die Fahrstraße zum Rhein ist gesperrt, weil sich irgendwelche Idioten in der Coronazeit am Rhein Partys gefeiert haben. Die Ermahnungen fruchteten nichts, so dass jetzt die Allgemeinheit darunter leiden muss. Die Sperrung liegt zwei Kilometer vor dem Rheinufer. Das ist jetzt nicht unbedingt viel, verlängert aber eine geplante Wanderung unter Umständen erheblich.

Also gehts zu Fuß an den Rhein. Es war frisch und am Hochwasserdamm sah man, wo die Sonne hinkam und wo nicht. In meinem Artikel von gestern habe ich Bilder von Pflanzen die Raureif tragen, gezeigt.

Nicht nur die Donau ist blau – auch der Rhein.

+ Fortsetzung folgt +