Vergessen

So beginnt nicht jede Schauspielkarriere. Für eine amerikanische Schauspielerin begann die Karriere mit einem gruseligen Erlebnis. Sie bekam in einer bekannten Krimireihe eine Minirolle in deren Verlauf in einem Leichensack liegen.

Irgendwann ertönte das Kommando „Schnitt“ – und alle Mitarbeiter verließen den Drehort. An die Darstellerin im Leichensack dachte niemand. Sie hörte sich entfernende Schritte und das Schlagen von Autotüren.

Zum Glück ist ihr fehlen dann doch aufgefallen und sie wurde aus ihrem unfreiwilligen Gefängnis befreit.

Karlsruhe – 11 – Das Ständehaus

Das Ständehaus

Das Ständehaus wurde 1822 wird in Karlsruhe erbaut. Es war das erste der erste Parlamentsneubau in Deutschland. Es beherbergte von 1822 bis 1918 die Badische Ständeversammlung, von 1919 bis 1933 den Landtag der Republik Baden.

1944 wurde das Ständehaus bei einem Luftangriff stark beschädigt und schließlich 1961 abgerissen. Auf einem Teil des freigewordenen Platzes wurde ein katholisches Dekanatszentrum gebaut. Der Rest des Geländes wurde als Parkplatz benutzt.Im März 1991 wurde der Neubau des Ständehauses beschlossen. Im August 1993 wurde der Neubau eröffnet. Seit 1993 erinnert die „Erinnerungsstätte Ständehaus“ an die frühere Nutzung als Parlament.

Göcklingen – 02

Weiter geht es mit unserem Spaziergang bei Göcklingen. Heute gibt es viele Bilder.
Der Weg führt jetzt durch die Weinberge. Zwischen den Rebzeilen blüht der Löwenzahn.

Die Madenburg

Über die Madenburg habe ich in HIER berichtet.

Kurz danach kamen wir zu einem kleinen See. Es handelt sich um den Biotopweiher „Alte Tongrube.“ Die Grube entstand in den 1970er/80er Jahren aus dem Tonabbau. Nachdem der Tonabbau Ende 90er Jahre eingestellt wurde und der darauf folgenden Renaturierung, hat sich hier ein artenreicher Lebensraum für Tiere und Pflanzen entwickelt.

Hier hatten sich zwei Gruppen breit gemacht und haben gepicknickt.

Jetzt ging unser Spaziergang dem Ende zu. Der Weg führte wieder in Richtung Ort.

Mit dem folgenden Bild endet mein Bericht. Es war ein schöner Spazierweg, der ohne größere Anstrengungen durch die Natur führte.

Moosbronn

Bei schönem Wetter haben wir am Samstag eine kleine Wanderung nach Moosbronn im Moosalbtal gemacht.

Moosbronn ist ein Marien-Wallfahrtsort im Nordschwarzwald. Sie ist besonders bekannt durch die Wallfahrtskapelle Maria Hilf. Sie wurde 1749 eingeweiht. Sie ist die drittälteste Kirche im Murgtal und liegt am Jakobsweg.

Der Ort Moosbronn war früher Grenzort zwischen Baden und Württemberg. Die Grenze zwischen dem Großherzogtum Baden und dem Königreich Württemberg verlief einst mitten durch den Ort (alter Grenzstein neben der Wallfahrtskirche). Gleichzeitig war diese Grenze auch Konfessionsgrenze. Der badische Teil war katholisch, der württembergische evangelisch.

Wallfahrtskapelle Maria Hilf

 Mehr Ruhe für die Richter

Das höchste Gericht Indiens sucht Affenvertreiber, um die Tiere von den Häusern der Richter fernzuhalten. Die Richter suchten Hilfe bei verschiedenen Firmen und hat sie aufgefordert entsprechende Angebote einzureichen. In Neu-Delhi sind 35 bis 40 Häuser in einem Radius von vier Kilometer um das Gericht vor den Affen beschützt werden.

In Indien gibt es viele Rhesusaffen, die sich zu einer Plage entwickelt haben. Sie brechen in Häuser ein und nehmen Essen oder Kinder mit. Auch wurden schon in Krankenhäusern und Gerichten Mitarbeitende gebissen.

Es ist schwierig die Affen zu bekämpfen. Von den Hindus, der Mehrheit der Inder, betet den Affengott Hanuman an und verehrt und füttert ihn. Versuche die Affen oder auch das Verscheuchen der Affen mit Languren schlug fehl.

Karlsruhe – 10 – Ettlinger Tor

Ettlinger Tor

Wie viele Städte besaß auch Karlsruhe Stadttore die heute alle aus dem Stadtbild verschwunden. Insgesamt waren es sechs. Eines davon war das Ettlinger Tor. Es wurde 1803 erbaut. Es sollte an die Eroberung pfälzischer Gebiete erinnern und die Rangerhöhung des damaligen Markgrafen Karl-Friedrich von Baden zum Kurfürsten feiern.

Mit der Zeit verfiel das Ettlinger Tor so, dass sich eine Restaurierung nicht mehr rentierte. 1872 wurde es abgerissen.

Heute befinden sich am Ettlinger Tor unter anderem das Badische Staatstheater und das ECE-Einkaufszentrum.

13 Jahre stand am Ettlinger Tor auch eine Skulptur, die das ursprüngliche Aussehen des Tores nachempfinden sollte.

2011 begannen die Arbeiten zur Kombilösung, so dass die Skulptur im Weg war. Sie wurde in das Kleeblatt der Anschlussstelle der Ettlinger Allee versetzt. Man redete davon, dass die Umsetzung rd. 100.000 Euro gekostet haben soll, so dass der ursprünglich gebaute Rückumzug an den Ettlinger-Tor-Platz aufgegeben wurde.

Was bedeutet der Begriff „Kombilösung“?

Die Haupteinkaufsstraße in Karlsruhe ist die Kaiserstraße. Mitten durch diese Straße lief der Straßenbahnverkehr. Durch den Ausbau des ÖPVN wurde die Taktfolge immer dichter und die Länge der Bahnen immer länger. Zur Entlastung der Kaiserstraße wurde die Kombilösung beschlossen. Das bedeutete, dass die Straßenbahnen in den Untergrund verlegt wurden. In diesem Zusammenhang war auch die Verlegung der innerstädtischen Hauptverkehrsader „Kriegsstraße“ beschlossen. Damit war die Kombilösung geboren. Hierzu werde ich einen eigenen Beitrag posten.